Kind forscht beim Spielen

Zukunftskompetenzen fördern: Problemlösefähigkeit. Wie Kinder die Welt erforschen

Kind forscht beim Spielen

Was passiert, wenn ich hier drücke? Begreifen kommt von Greifen

Licht an, Licht aus! Das kennen wohl alle Eltern: Ihr Kleinkind spielt nicht mit Rassel und Puppe, sondern hat etwas Spannenderes entdeckt – den Lichtschalter. Oder den Knopf der Waschmaschine. Es klappt die Schranktür andauernd auf und zu. Oder es dreht den Wasserhahn auf, immer wieder. Sollte man das Kind von solchem „Unfug“ abbringen und ihm „sinnvollere“ Spiele nahelegen? Oder soll man solche Betätigungen sogar noch unterstützen? Warum beschäftigen sich Kleinkinder überhaupt mit solchen Alltagsdingen so intensiv?

Wichtigstes Forscherthema für Kleinkinder: Der Alltag

Die Antwort, warum Kinder Lichtschalter und Co begeistert untersuchen, ist einfach: Zuerst einmal wollen sie alles, was in ihrer alltäglichen Umgebung ist, genau erforschen. Ihr angeborener Forschergeist treibt sie an, sich die Dinge um sie herum ganz genau anzuschauen. Und weil Kleinkinder alle Sinne trainieren wollen, bleibt es nicht beim Schauen: Die Dinge wollen befühlt und ausprobiert werden, auf ihren Klang untersucht, vielleicht auch in den Mund genommen. Besonders interessant sind dabei die Dinge, die Eltern häufig benutzen, wie zum Beispiel Handys. Da spürt das Kind: Das muss etwas Wichtiges sein!

Ursache und Wirkung erforschen

Manche Gegenstände, die das Kind erforscht, sind nicht allzu interessant. Bei anderen wird das Kind mit spannenden Effekten überrascht: Drückt es auf den Lichtschalter, wird der Raum hell! Beim Drehen des Wasserhahns wird es nass! Und kippt es den Gewürz-Streuer um, kommt ein Pulver heraus, das sogar intensiv riecht und zum weiteren Untersuchen einlädt! 
Klar, dass das Kleinkind solche Effekte immer weiter untersuchen möchte. Schon um festzustellen: Passiert das nur einmal oder immer wieder? Was für uns merkwürdig oder auch nervig sein kann, ist für das Kind sehr aufschlussreich. Denn es versteht dabei Stück für Stück Zusammenhänge in seiner Umwelt. Und beschäftigt sich mit einfachen physikalischen Fragen: Mit gespeicherten Kräften beim Lichtschalter. Mit der Schwerkraft beim herablaufenden Wasser, mit der Schwungkraft bei der mit Schwung zugeklappten Schranktür.

Statt verbieten: Zulassen oder sichere Alternativen anbieten

Sollte man also sein Kind gewähren lassen, wenn es begeistert Geräte anschaltet, den Wasserhahn laufen lässt oder Gewürze auskippt? Ein klares Jein ist die Antwort. Grundsätzlich sollten Eltern das Tun des Kindes unterstützen, wenn es ungefährlich ist und nur ein bisschen nervt. Zum Beispiel Schranktür oder Lichtschalter: Beides schadet nicht und ist ungefährlich. Hier hilft es, sich zu sagen: Je intensiver mein Kind den Effekt untersuchen kann, desto schneller ist dieses „Hobby“ wieder vorbei.

Bei überaus nervigen oder gar gefährlichen Betätigungen helfen Spielzeuge, die den Forschergeist der Kinder genauso anstacheln wie bestimmte Alltagsdinge. Zahnradspiele, Motorikbretter oder Stapelspiele begeistern Kinder mit Effekten, die es zu untersuchen gibt. Und mit Steck-Spielen kann man die Frage „Passt das hier rein“ stundenlang untersuchen – und die gefährliche Steckdose dabei vergessen.

Holz buntes Formensteckspielzeug mit Zahnrädern und verschiedenen Bauklötzchen
Holz Stapelspiel mit bunten Wackelsteinchen
Sortierbox Holz Steiff

Dies ist ein Artikel unseres Gastautors Michael Fink. Er ist als Dozent in der Fort- und Weiterbildung von Erzieher:innen und Lehrer:innen tätig, Mitbegründer einer pädagogischen Fachzeitschrift und Autor von über 50 pädagogischen Fachbüchern.

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Schlafen, Essen, Kuscheln: Ein Baby braucht nicht viel

Sorgen Sie für möglichst viel Ruhe und Entspannung. Gemütliche Plätze, an denen Sie kuscheln, gemeinsam schlummern und das Baby stillen oder füttern können. Ihr Neuankömmling braucht vor allem viel Nähe, Wärme und Geborgenheit von Ihnen. Die Umstellung vom warmen, dunklen und begrenzten Bauch in die laute und grelle Welt ist sehr anstrengend. Körperkontakt wirkt beruhigend auf das Baby. Daher ist auch eine Tragemöglichkeit sinnvoll, wenn Sie herumlaufen und dabei das Baby bei sich haben wollen. In den ersten Tagen wird Ihr Baby viel schlafen, um alle Eindrücke zu verarbeiten.

Alles ist neu: die Hebamme hilft bei Unsicherheiten

Auch für Sie selbst ist der Alltag mit Baby neu und neben aller Freude wahrscheinlich auch verunsichernd. Das ist normal, schließlich haben Sie all das noch nie erlebt. Es geht allen frisch gebackenen Eltern so. Aber keine Sorge: viel falsch machen können Sie im Umgang mit dem Baby eigentlich nicht. Lernen Sie es in Ruhe kennen und seien Sie in dieser ersten Zeit nachsichtig mit sich selbst. Wickeln, Umziehen, Baden: gehen Sie alles in Ruhe an. Sprechen Sie dabei mit Ihrem Baby, das unterstützt die Eltern-Kind-Bindung. Schon nach kurzer Zeit werden Sie sicherer und die Handgriffe routinierter. Dafür brauchen Sie einen bequemen Wickelplatz, an dem alle Utensilien griffbereit sind, zum Beispiel an einer Garderobe in Reichweite, und an dem Ihr Baby beim Wickeln nicht auskühlt. Ihre Hebamme wird Sie in der ersten Zeit eng begleiten und für alle Fragen zur Verfügung stehen. Nutzen Sie die Gelegenheit und sprechen Sie mit ihr über alles, was Sie bewegt.

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Das brauchen Sie und Ihr Baby fürs Stillen

Sorgen Sie für einen gemütlichen Ort, an dem Sie in Ruhe stillen können. Sie werden dort viel Zeit verbringen! Um eine bequeme Position einnehmen zu können, ist ein Stillkissen sinnvoll. Sie können sich außerdem neben dem Platz, eine kleine „Versorgungsstation“ einrichten. Denn oft kommt während des Stillens plötzlich ein unbändiger Durst oder Appetit. Dann ist es praktisch, eine Flasche Wasser und gesunde Snacks bereitstehen zu haben. Außerdem nützlich: Stilleinlagen, Mulltücher, Lippen- und Brustwarzenpflege und Lesestoff.

Haushaltshilfe und Essensvorrat für die erste Zeit

Obwohl das Baby am Anfang noch viel schläft, werden Sie wenig Energie für Haushalt und Kochen haben. Nicht umsonst heißt die erste Zeit nach der Geburt für Mutter und Kind „Wochenbett“. Ihr Körper braucht auch nach einer komplikationsfreien Geburt Zeit zum Heilen und Erholen. Gönnen Sie sich daher Ruhe und schonen Sie sich, um schnell wieder Kraft zu tanken. Sorgen Sie dafür, dass Sie in der ersten Zeit möglichst viel Unterstützung haben. Am besten ist es, wenn beide Elternteile sich mit dem Kind für eine Weile „einigeln“ und einander in Ruhe kennenlernen können. Geht das nicht und Sie haben auch niemanden in Familie oder Freundeskreis, der Sie versorgen kann, können Sie bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen. Unabhängig davon ist es sinnvoll, vorab einige Mahlzeiten vorgekocht und eingefroren zu haben. Auch Zutaten für schnelle Gerichte und gesunde Snacks sollten Sie vorrätig haben.

Der Babyblues: Wenn alles zuviel wird

Die Hormonumstellung, die das Ende der Schwangerschaft mit sich bringt, wühlt Ihre Gefühle wahrscheinlich ziemlich durcheinander. Die meisten Frauen erleben zwischen dem dritten und zehnten Tag nach der Geburt einen Stimmungssturz. Vielleicht ist das auch bei Ihnen so: Ihnen ist alles einfach zu viel und Sie brechen leicht in Tränen aus. Dieses Stimmungstief verschwindet normalerweise nach ein paar Tagen wieder. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrer:m Arzt/Ärztin darüber, wenn es länger dauert und Sie beunruhigt.

Abwechslung, Bewegung, frische Luft

Versuchen Sie die Schlafzeiten Ihres Babys zu nutzen, um sich selbst zu erholen. Sie können zum Beispiel Podcasts oder Hörbüchern lauschen, mit Freund:innen telefonieren oder etwas lesen. Bringen Sie Abwechslung in die Themen, mit denen Sie sich befassen. Es muss nicht alles ums Baby kreisen. Sobald Ihnen danach ist, gehen Sie mit Ihrem Baby oder auch alleine spazieren. Bewegung und frische Luft tun Baby und Eltern gut. Fangen Sie langsam an, um sich körperlich nicht zu überfordern.

Babydecke und Spieltrapez

Wenn Sie sich ein bisschen eingespielt haben und alles nicht mehr so aufregend ist, ändern sich die Anforderungen etwas. Sie wollen Ihr Baby vielleicht auch einmal ablegen, um sich freier bewegen zu können, kurz zu duschen oder etwas zu essen. Eine Babydecke auf dem Boden mit einem Spieltrapez ist ein sicherer Ort dafür. Auch wenn es noch nicht greifen kann, schaut Ihr Kleines schon interessiert in seine Umgebung. Die Aufmerksamkeitsspanne ist zunächst noch sehr kurz und es wird nur für einige Minuten alleine liegen können. Aber schon bald wird es die ersten Greiflinge halten und sich zunehmend länger mit etwas befassen können.

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Kleinkind spielt ohne Schnuller mit Steckturm

Wie können wir unserem Kind den Schnuller abgewöhnen? 5 Tipps für die Schnuller-Entwöhnung

Mit zunehmendem Alter sollte der Schnuller abgewöhnt werden, damit Kiefer und Zähne sich gut entwickeln können. Die meisten Kinder verlangen von selbst weniger nach dem „Nucki“, wenn sie älter werden. Ab etwa einem Jahr sollte er nur noch zum Einschlafen oder in Ausnahmefällen benutzt werden.

Kleinkind spielt ohne Schnuller mit Steckturm

Tipp 1: Der „Ich-kann-dich-ohne-Schnuller-besser-verstehen“-Trick

Schnuller können die Sprachentwicklung behindern. Viele Eltern entwickeln erstaunliche Fähigkeiten, ihr Kind auch mit Nuckel im Mund zu verstehen. Aber das ist nicht nötig und auch nicht ratsam. Selbst wenn es bei Ihnen so sein sollte: Sagen Sie zu dem mit Schnuller sprechenden Kleinkind: „Ich versteh dich ja gar nicht, gib mir doch mal den Schnuller. Den leg ich beiseite, bis du ihn wieder brauchst.“

Tipp 2: Ablenkung und Unterstützung in der Kita nutzen

Oftmals klappt es mit der Entwöhnung in der Betreuung viel leichter als zu Hause. Beim Spielen ist das Kind meistens so abgelenkt, dass es leichter ist, die alte Gewohnheit zu vergessen. In der Garderobe kann der Schnuller warten bis zur Mittagsruhe. Nutzen Sie die Erfahrung der Erzieher:innen und bitten Sie sie um Unterstützung bei der Abgewöhnung.

Tipp 3: Neue Routinen für Ruhe und Entspannung ohne Schnuller

Der Schnuller hat eine Funktion: Er hilft dem Kind, sich zu beruhigen und zu entspannen. Führen Sie deshalb neue Rituale ein, wenn Sie merken, dass das Kind den Nuckel aus diesem Grund verlangt. Sie können je nach Situation mit ihm kuscheln und etwas lesen, ein gemeinsames, ruhiges Spiel spielen oder die Unruhe wegtoben. Seien Sie geduldig mit Ihrem Kind, das eine lieb gewonnene Gewohnheit ablegen soll und lassen Sie sich nicht von Rückschlägen entmutigen, die zum Beispiel bei Krankheit oder Heimweh ganz normal sind.

Tipp 4: Ein fester Ort für den Schnuller

Zum Abgewöhnen in schwierigeren Fällen ist es oft hilfreich, das Nuckeln an einen bestimmten Ort zu binden: Der Schnuller wird im Bett gelassen, das Kind kann sich aber bei Bedarf dorthin zum Beruhigen zurückziehen. Will es wieder los zum Spielen, bleibt der Nuckel konsequent im Bett. Da das Liegen auf Dauer langweilig ist, kehrt das Kind von selbst zum Spiel zurück, wenn es wieder aufgetankt hat. Das Bedürfnis nach diesen kleinen Auszeiten nimmt nach und nach ab.

Tipp 5: Schnullerbaum und Schnullerfee

Manchen Kindern hilft es, sich mit einem Ritual von den geliebten Nuckis zu verabschieden. In vielen Orten gibt es „Schnullerbäume“. Bei einem Ausflug dorthin wird der Schnuller dort aufgehängt. Weit verbreitet ist auch die Geschichte von der Schnullerfee. Das Kind legt seine Schnuller auf der Fensterbank oder auf dem Kopfkissen für die „Schnullerfee“ bereit, die sie abholt und im Tausch ein Spielzeug hinterlässt. Das ist in der Erzählung ein Spielzeug „für große Kinder“, wie zum Beispiel ein Nachzieh- oder Stapelspiel, für das „Schnullerkinder noch zu klein“ sind.

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Babynamen: Das sind die beliebtesten Vornamen

Die beliebtesten Vornamen ändern sich von Zeit zu Zeit. Wenn uns heute eine Stefanie oder eine Marianne anrufen, haben wir ein Bild davon, wie alt die Person etwa sein wird. Welche Namen aktuell im Trend sind, ist besonders für werdende Eltern interessant. Ging der Trend vor einigen Jahren hin zu sehr ausgefallenen, individuellen Namen, ist in der letzten Zeit Traditionelleres angesagt: Marie/Maria und Paul – das sind die Namen, die bei den Standesämtern am häufigsten für Babys eingetragen werden. Auf Platz zwei sind Sophie/Sofia und Elias und, ebenfalls  schon eine ganze Weile beliebt, Emilia und Noah auf Platz 3. Doch was sind die nächsten Trend-Babynamen?

beliebte babynamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ermittelt jedes Jahr im Mai die in ganz Deutschland am häufigsten vergebenen Babynamen des Vorjahres. Die Auswertung basiert auf den Daten der deutschen Standesämter und berücksichtigt die Nennung als Erst- und Folgenamen.

Infografik Beliebteste Vornamen

Häufigste Vornamen als Erstname 2020:

Mädchen Jungen
1. Emilia 1. Noah
2. Hannah/Hanna 2. Leon
3. Emma 3. Paul

 

Kindernamen-Trends 2022: Es bleibt klassisch

Die Lieblings-Babynamen sind deutschlandweit sehr ähnlich. Und doch gibt es je nach Bundesland auch Besonderheiten, die durchaus Trends erkennen lassen. Vor allem in den ost- und norddeutschen Bundesländern werden Namen aus nördlichen Ländern und aus der Großelterngeneration immer beliebter, wie z.B. Frieda, Ella, Ida und Mila bei den Mädchen, Henri, Ben, Oskar und Emil bei den Jungen.

In zahlreichen Bundesländern gehörten auch Charlotte und Mattheo wiederholt zu den Lieblingsnamen. Vermutlich werden beide Namen 2022 den Sprung in die deutsche Top-Ten-Gesamtliste schaffen.

Viele Vornamenmoden breiten sich zudem von Norden nach Süden und von Osten nach Westen aus.
Die bislang eher im Norden genutzten Babynamen wie Noah und Henry, Ella und ansatzweise Ida werden auch immer häufiger in den südlicheren Bundesländern vergeben.

Und die im Osten beliebten Babynamen wie Charlotte, Mathilda und Frieda, Karl, Emil und Oskar machen sich inzwischen auch in einigen westlichen Bundesländern auf den vorderen Plätzen bemerkbar.

 

 

(Daten-Quelle: GfdS)

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streiten Geschwister Ratgeber

Warum Geschwister immer wieder streiten müssen

Das kennen alle Eltern von Geschwister-Kindern: Kein Tag vergeht ohne Streitereien. Beim Mittagessen, wer die größere Portion erhält. Am Nachmittag, wer mit welchem Spielzeug spielen darf. Am Abend, wer länger aufbleiben darf und warum. Und wenn es einmal ruhig zugeht, dann ist dies nicht von langer Dauer. Die Streithähne voneinander zu trennen, klappt auch nicht immer. Zumal sie zusammen spielen und lernen sollen, miteinander fair und respektvoll umzugehen. Hier erfahren Sie, warum Geschwister streiten müssen und wie Sie damit entspannter umgehen.

streiten Geschwister Ratgeber

Geschwister streiten sich, um ihren Platz in der Familie und im Leben zu finden

Es gibt einen guten Grund für Konflikte zwischen Geschwistern. Über Streitereien erobern sie sich ihren Platz im Leben. Sie handeln auf diese Weise ihre Rolle für ihre zukünftige Entwicklung aus und lernen sich dabei selbst kennen. So erfahren sie die eigenen Stärken und Grenzen. Sie brauchen die Auseinandersetzungen, um für das spätere Leben fit zu werden. Denn wer Konflikte lösen und Angriffe abwehren kann, dem gelingt es besser, seine Integrität zu schützen. 

Nicht selten entsteht dabei Eifersucht unter Geschwistern. Sie buhlen miteinander um die Liebe und Zuwendung der Eltern, wenn sie beide mit demselben Spielzeug spielen wollen. Es ist ein Ruf danach, gesehen zu werden: „Liebe Mama und lieber Papa, bitte kümmert euch um mich! Zeigt mir, dass meine Geschwister mir nicht meinen Platz in der Familie streitig machen!“

Dabei können Sie als Eltern Ihren Kindern effektiv unter die Arme greifen. Denn woher sollen Ihre Kinder wissen, wie man Konflikte löst? Kinder streiten sich, weil ihnen noch die passenden Strategien fehlen.

3 Tipps für weniger Streit unter Geschwistern

Individuelle Stärken betonen
Helfen Sie Ihren Kindern, sich der eigenen Rolle bewusst zu werden. Jedes Kind hat seine besonderen Begabungen. Loben Sie es dafür. Indem Sie seine Stärken betonen, lernt das Kind sich selbst von seinen Geschwistern abzugrenzen: „Du kannst gut malen und Deine Schwester oder Dein Bruder kann gut klettern!“ So fühlt sich jedes Kind von seinen Eltern beachtet und die Rivalität zu seinen Geschwistern nimmt ab.

Vergleichen Sie ihre Kinder nicht miteinander
Jedes Kind will beachtet sein. Wenn Kinder jedoch miteinander verglichen werden, dann verstärkt das die Konkurrenz zwischen ihnen. Vermeiden Sie daher vergleichende Bemerkungen wie „Dein Bruder war die ganze Zeit über brav, warum Du nicht?“. Auf diese Weise werden Streitereien nur noch mehr befeuert.

Verhalten Sie sich neutral
Es ist auch nicht ratsam, bei Konflikten den Familienrichter zu spielen und zu versuchen, den Schuldigen zu ermitteln. Denn meistens ist es ohnehin nicht möglich herauszufinden, wer als Erstes mit dem Streiten begonnen hat. Das kleinere Kind ist nicht unbedingt das Opfer und derjenige, der weint, hat vielleicht angefangen. Versuchen Sie lieber die Rolle des Vermittlers einzunehmen und Verständnis für einander zu wecken.

Wann Eltern beim Streiten unter Geschwistern einschreiten sollten

Leichtes Gerangel und Wortgefechte gehören zum Alltag unter Geschwistern. Sobald Ihre Kinder aber anfangen, sich ernsthaft weh zu tun oder gefährliche Gegenstände in der Hand haben, müssen Sie einschreiten. Trennen Sie die Streithähne und -hennen möglichst auch räumlich. Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie lautes Brüllen und verzichten Sie auf Drohungen. Das Einzige, was Ihre Kinder sonst aus dem Streit lernen ist, dass nur der Lauteste Recht hat.

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Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

Fantasie und kreatives Spiel fördern

Heute Prinzessin und morgen Astronaut! Das Spielzeug wird plötzlich lebendig und das Kind ist der Herrscher darüber, was als nächstes passiert. Woher kommt die Fantasie bei Kindern, warum ist sie für die Entwicklung so nützlich und wie kann sie geweckt werden?

Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

In der Fantasiewelt wird das echte Leben geübt

Die Fähigkeit, sich etwas auszudenken, ist der zentrale Baustein der Persönlichkeitsentwicklung. Durch das Spielen wird die Vorstellungskraft von Kindern aktiv gefordert. Kinder lieben es, in verschiedene Rollen oder Berufe zu schlüpfen, sich eine eigene Handlung auszudenken, Charaktere auszusuchen und ihnen eine Stimme zu verleihen. Ganz spielerisch fördert dies die Sprachentwicklung. Und auch Verhaltensweisen können ausprobiert und soziale Kompetenz erlangt werden.

Fantasie wächst nur an Herausforderungen

Langeweile hat völlig zu Unrecht so einen schlechten Ruf. Eltern sind auch nicht dafür verantwortlich, dass ihr Kind konstant beschäftigt ist. Im Gegenteil: Wer auf jedes Quengeln mit neuen Unterhaltungsangeboten reagiert, lässt die natürlich vorhandene Vorstellungskraft verkümmern. 

Das Problem ist, dass mit Fernsehen, Handy, Tablet und Co. immer mehr digitale Medien täglich zur Auswahl stehen. Kindgerechte Sendungen und Spiele fördern zwar durchaus die Fantasie, jedoch ist die Dauer der Mediennutzung entscheidend. Kinderärzte empfehlen, dass Kinder unter zwei Jahren möglichst gar nicht fernsehen sollten. Bei Kindergartenkindern sind 30 Minuten vor einem Bildschirm täglich das Maximum.

Also Mut zur Bespaßungs-Lücke! Schalten Sie häufiger mal alle digitalen Geräte aus (auch Ihre eigenen!). Denn nur wer sich langweilt, kann auf kreative neue Spielideen kommen.
Motivieren Sie Ihr Kind z.B. vorhandene Alltagsgegenstände mal ganz anders zu nutzen oder neue Dinge daraus zu gestalten. Und lassen Sie sich von der Natur inspirieren, denn auch Bewegung an der frischen Luft lässt Gehirnzellen wachsen.

Spielzeug: Weniger Vorgaben heißt mehr Freiraum für eigene Ideen

Und auch beim Spielzeug ist ein Mehr an technischer Ausstattung nicht unbedingt förderlich für die Fantasie. Je einfacher es konstruiert ist, um so mehr Möglichkeiten hat ein Kind, es auf ganz unterschiedliche Arten immer wieder neu zum Leben zu erwecken. So wie z.B. bunte Bausteine, Klötzchen oder Steckfiguren, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Zusammenbauen bieten.

Spielsachen, die nur auf eine vorher vom Hersteller definierte Weise funktionieren oder reagieren, sind dagegen schnell langweilig. Dies gilt auch für Spiele, die von Erwachsenen detailliert erklärt werden. Auch wenn Sie es gut meinen und Ihrem Kind vormachen wollen, wie es vermeintlich „richtig geht“: Kinder wollen Sachen selber ausprobieren und erforschen. Das macht sie stolz und fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch das Selbstbewußtsein.

Holz Stapelspiel mit bunten Bauklötzen

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Welche Farben lieben Babys

Welche Farben lieben Babys?

Rosa ist für Mädchen und Himmelblau für Jungs? Oder wollen das nur Erwachsene so und dem Kind ist es egal? Dass Babys nur grau sehen können, ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält, sich aber als falsch erwiesen hat. Doch welche Farben mag Ihr Baby wirklich?

Welche Farben lieben Babys

Von Anfang an sehen Babys bunte Farben

Der Sehsinn ist bei der Geburt noch nicht komplett ausgeprägt. Farbenblind, wie viele es glauben, sind Neugeborene aber nicht. Babys können Farben erkennen, jedoch ist ihr Bild von der Welt noch unscharf. So bevorzugen sie starke Kontraste wie schwarz und weiß oder Farben, die sich stark voneinander abheben. Kaum auf der Welt mustert das Neugeborene bereits Gesichter und nimmt markante Eigenschaften wahr, die ihm dabei helfen, Gesichter zu unterscheiden.

Alter 0 bis vier Monate

Die ersten Monate zeigt das Babys starkes Interesse vor allem an den Primärfarben Rot, Grün und Blau, weshalb es Bilder und Spielzeug in diesen Farben bevorzugt. Leuchtende Farben helfen dem Kind, seine Sehfähigkeit auszubilden. Am liebsten mögen Babys jedoch Rottöne. Sie erinnern sie an das Licht, das während der Schwangerschaft durch die Bauchdecke der Mutter fiel. Daher wirkt warmes Licht in der Nacht auch so beruhigend auf unruhige Kinder.

Holz bunter Greifling, rund, mit Ringen und Scheiben

Alter ab vier Monate

Nach ca. vier Monaten fokussiert ein Baby bereits Dinge und folgt Bewegungen mit dem Blick. Jetzt können auch zarte Farbabstufungen immer besser wahrgenommen werden. Die Kontrolle über die Arme wächst und Babys greifen immer sicherer nach Objekten. Alles was strahlende Farben oder interessante Formen hat, weckt zunehmend ihr Interesse.

Holz grünes Klapper-Krokodil

Ab dem neunten Monat: Jetzt werden die Farben immer bunter und schärfer

Neugeborene haben maximal zwanzig bis vierzig Prozent der späteren Sehfähigkeit. Doch schon nach neun Monaten ist das Stadium erreicht, in dem die Farben so wahrgenommen werden, wie sie das Kind für den Rest seines Lebens sehen wird. Und nach weiteren drei Monaten ist die Sehfähigkeit komplett ausgereift und vergleichbar mit der eines Erwachsenen. Jetzt können Farben unterschieden werden, Distanzen und bekannte Personen werden immer besser erkannt.

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Babys Intelligenz

Welche Intelligenz hat mein Kind?

Welche Intelligenz hat mein Kind? Natürlich fragen sich Eltern, wie intelligent ihr Kind ist. Doch was ist „Intelligenz“ überhaupt? Und warum gibt es nicht die eine, sondern sogar neun verschiedene Intelligenzarten?

Babys Intelligenz

Intelligenz ist die Summe verschiedener Fähigkeiten

Für die meisten Menschen ist Intelligenz vor allem eine Zahl: Der Intelligenzquotient (IQ). Dieser wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem französischen Psychologen Alfred Binet entwickelt. Er wollte darstellen, wie sich die geistige Entwicklung bei Kindern (Intelligenzalter) zum Lebensalter verhält. Heute wird der IQ in einer weiterentwickelten Form durch IQ-Tests ermittelt. Menschen mit einem IQ zwischen 116 bis 130 gelten z.B. als überdurchschnittlich intelligent. Darüber spricht man von einer Hochbegabung.

Doch das Können nur anhand eines einzelnen Quotienten zu messen, ist für den US-amerikanischen Erziehungswissenschaftler Howard Gardner verhängnisvoll. Denn für ihn gibt es keine Art der Intelligenz, die universell in jedem Aspekt des Lebens anwendbar wäre. Stattdessen definiert er sie als Summe verschiedener kognitiver Fähigkeiten, Talente und geistiger Leistungen, die er in seiner Theorie der multiplen Intelligenzen erläutert.

Gardner ist der Meinung, dass alle Menschen von Geburt an ein Spektrum an Begabungen besitzen, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Diese hat er in neun verschiedene Bereiche unterteilt, die sich auch schon gut bei Kindern feststellen und fördern lassen.

1. Sprachliche Intelligenz

Hierbei handelt es sich um eine besondere Sensibilität für Wort und Sprache. Menschen mit dieser Ausprägung besitzen die Fähigkeit, Sprache treffsicher einzusetzen, um sich auszudrücken oder um andere Menschen zu verstehen. Ein gutes Gedächtnis deutet in der Regel auf eine gute Sprachbeherrschung hin. Erfolgreiche Rechtsanwälte, Redner, Schriftsteller und Dichter haben zumeist eine hohe sprachliche Kompetenz. Schon Babys und Kleinkinder können mit bunten Bilderbüchern in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt werden.

2. Musikalische Intelligenz

Bei einer musikalischen Intelligenz weisen Menschen ein besonderes Gefühl für Harmonie, Klang, Intonation und Rhythmus auf. Eine musikalische Förderung von Kindern kann zudem auch die anderen Intelligenzbereiche beeinflussen, was sich positiv auf das schulische Lernen auswirkt. Wer seinem Baby oft etwas vorsingt oder sein Kleinkind mit Spielzeug spielen lässt, dass Töne erzeugt, kann diese Bereiche stimulieren. Und wer weiß, vielleicht wird es ja später Musiker oder Komponist?

3. Die logisch-mathematische Intelligenz

Diese Intelligenz wird als die Fähigkeit definiert, abstrakte Beziehungen zu erkennen und sie systematisch für das Lösen von Problemen zu nutzen. Logisch-mathematisch intelligente Kinder können Zahlen und Statistiken gut einschätzen, sich merken und nutzen. Sie ist das, was als wahre Form der Intelligenz verstanden wird. Ihre Ausprägung ist in der Schule von besonderem Nutzen und besonders für spätere Mathematiker, Programmierer oder Naturwissenschaftler elementar. Schon ab 4 Jahren können Kinder spielerisch lernen, Mengen und Zahlen einzuschätzen, zum Beispiel beim Stapeln der Türme beim Geschicklichkeitsspiel Balance von Selecta®.

4. Räumliche Intelligenz

Die Fähigkeit, visuell präsentierte Inhalte wahrzunehmen und im Kopf eine Vorstellung davon zu erzeugen, bestimmt die räumliche Intelligenz. Für Bildhauer, Chirurgen, Schachspieler, Ingenieure, Graphiker oder Architekten ist die bildlich-räumliche Fähigkeit besonders wichtig.

Mit zunehmende Lebenserfahrung wird diese Art der Intelligenz immer besser ausgebildet. Eine Förderung kann schon früh spielerisch erfolgen, beispielsweise mit Puzzles oder Spielen, die mehrdimensionale Elemente beinhalten wie das Motorikspielzeug von Selecta®.

Holz Motorik- und Geschicklichkeitsspiel mit bunten Formen

5. Körperlich-kinästhetische Intelligenz

Diese Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, den Körper oder einzelne Körperteile für Aktivitäten oder Problemlösungen einzusetzen. Menschen mit einer solchen Ausprägung erwerben körperliche Fähigkeiten besonders schnell und sind oft Sportler, Tänzer, Schauspieler aber auch Handwerker oder Chirurgen. Jedes Kind wird mit dem Bedürfnis geboren, sich zu bewegen. Fördern Sie also den Bewegungsdrang spielerisch z.B. mit buntem Nachzieh Spielzeug aus Holz.

6. Intrapersonale Intelligenz

Durch die intrapersonale Intelligenz ist ein Mensch in der Lage, die eigenen Gefühle, Stärken und Grenzen wahrzunehmen und zu analysieren. Sie ist bei Schriftstellern, Schauspielern und Künstlern oft besonders ausgeprägt.

7. Interpersonale Intelligenz

Zu der interpersonalen Intelligenz zählt die Fähigkeit, sich die Interessen, Absichten, Motivation und Gefühle anderer Menschen einprägen zu können. Menschen mit einer hohen interpersonalen Intelligenz sind oft besonders gute Mediatoren oder Lehrer. Mit anderen in Gruppen und im Arbeitsumfeld zu kommunizieren und kooperieren fällt Menschen mit dieser Intelligenz besonders leicht. Sie wird dies auch die soziale Intelligenz genannt.

8. Naturalistische Intelligenz

Personen mit dieser Intelligenz besitzen die Fähigkeit, Elemente in der Natur zu differenzieren und zu klassifizieren. Sie haben ein verstärktes Bedürfnis nach Ordnung in ihrer Umwelt. Kinder mit einer Ausprägung in diesem Bereich fallen beispielsweise dadurch auf, dass sie gerne in der freien Natur sind und Bereiche in der Natur systematisieren. Naturforscher, Umweltspezialisten, Tierärzte und Köche brauchen diese Fähigkeit besonders.

9. Existenzielle Intelligenz

Das Stellen von Fragen bezüglich der menschlichen Existenz, sie verstehen und durchdenken zu können, weisen auf die existenzielle Intelligenz hin. Meist werden Fragen gestellt wie „Was ist der Sinn des Lebens?“. Besonders empfänglich für solche Fragen sind Jugendliche in der Pubertät.

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Kinderzimmer Kleinkind Ratgeber

Kinderzimmer: vom Baby zum Kleinkind, worauf sollte man achten?

Gerade noch ein Baby und jetzt schon ein Kleinkind: Die Zeit rast und mit der Größe des Kindes wachsen auch die Ansprüche an die Einrichtung vom Kinderzimmer. Wir geben Ihnen vier Tipps, worauf Sie achten sollten und wie Sie genug Platz zum Schlafen und Spielen einplanen können.

Kinderzimmer Kleinkind Ratgeber

1. Tipp: Im Kinderzimmer geht Sicherheit vor Design

Je älter Ihr Kleinkind ist, umso mobiler wird es. Achten Sie darauf, dass Regale, Schränke und Kommoden fest an den Wänden befestigt werden. So verhindern Sie ein Umfallen, selbst wenn Ihr Kind die Möbel als Kletterturm oder zum Hochziehen bei den ersten Gehversuchen nutzt.

Auch Steckdosen und Kabel sollten vor allem im Kinderzimmer für die Finger Ihrer Kleinen unerreichbar, d.h. mit Kindersicherungen geschützt sein. Ecken und scharfe Kanten sind in einem Kinderzimmer eigentlich tabu. Falls sie sich nicht vermeiden lassen, kleben Sie sie möglichst ab. Das schützt vor Verletzungen beim Toben.

2. Tipp: Nachhaltige Möbel wachsen mit

Kinder wachsen in den ersten vier Lebensjahren enorm schnell. So werden nicht nur die Kleidungsstücke zu klein, sondern auch die Möbel. Um ständige Neukäufe zu vermeiden, sollten Sie in Möbel investieren, die mit dem Kind wachsen. Inzwischen gibt es in allen Preislagen und Designs Betten, Kommoden, Tische sowie Stühle, die ganz einfach größer eingestellt werden können und so vom Babyalter bis weit in die Schulkindphase passen.

Mitwachsen kann auch die Zoorino-Messlatte, mit der sie die Größe Ihres Kindes mithilfe der Messanzeiger für alle gut sichtbar festhalten. Somit gehört sie zu den Dekorationen im Kinderzimmer, die lange Freude bereiten und gleichzeitig sinnvoll sind. Sobald Kinder stehen können gibt es für sie kaum etwas, was spannender und wichtiger ist, als die eigene Größe zu messen und zu sehen, wie sie von Woche zu Woche größer werden.

3. Tipp: Aufräumen will gelernt sein

In vielen Kinderzimmern sieht es schnell mal unordentlich aus. Das liegt daran, dass Kleinkinder oftmals nicht nachvollziehen können, wie ihre Eltern die Stauräume organisieren. Gestalten Sie diese deshalb mit Ihrem Kind zusammen. So gibt es z.B. eine Box für alle Holzspielzeuge und eine für alle Bücher. Auf diese Weise ist ihr Kind in der Lage, seine Sachen eigenständig wiederzufinden und wieder wegzuräumen.

Schön ist auch eine eigene kleine Wandgarderobe, wo schon kleine Kinder selbstständig ihre Jacken griffbereit ordentlich aufhängen können. Wie z.B. an der Movella Garderobe von Selecta aus Holz mit kleinen Tiermotiven an der alles einen schönen Platz findet. Die bunten Haken lassen sich kinderleicht nach Lust und Laune verstellen, so dass der Wandschmuck immer wieder anders aussieht.

Kindergarderobe Holz Movella

4. Tipp: Weniger ist mehr

Bei Möbeln, Dekorationen und auch Spielzeug gilt: Weniger ist mehr! Überfüllen Sie auf keinen Fall das Kinderzimmer, lassen Sie genügend freien Platz zum Toben, Höhlen bauen oder um auf dem Boden zu spielen. Achten Sie möglichst darauf, dass nur das Spielzeug in Sichtweite untergebracht ist, welches aktuell zu der Entwicklungsphase und den Interessen Ihres Kindes passt. Zu viel ungenutzte Sachen blockieren nicht nur Platz, sondern auch die Kreativität, da sie die Kinder immer wieder ablenken.

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Spielzeug mit Geräuschen für Babys Ratgeber: Worauf sollte man achten?

Spielzeug mit Geräuschen für Babys: Worauf sollte man achten?

Als Erwachsener sehnt man sich oft nach Momenten der Ruhe im lauten Alltag. Ähnlich sieht es bei Babys aus, die einer akustischen Reizüberflutung ausgesetzt sind, nachdem sie im Bauch der Mutter Töne nur gedämpft wahrgenommen haben. Ihre Ohren haben eine deutlich höhere Sensibilität als die eines Erwachsenen. Ist Spielzeug mit Geräuschen also überhaupt sinnvoll?

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Geräusche? Ja gerne! Aber bitte nicht zu laut

Kleine Kinder lieben es, Krach zu machen. Darum reagieren sie auch besonders begeistert auf alles, was Töne oder Musik von sich gibt. Ständiger Lärm setzt Menschen und vor allem Babys aber unter enormen Stress. Gerade elektronisches Spielzeug kann schnell eine Lautstärke von 95 Dezibel erreichen, was dem Geräuschpegel eines vorbeifahrenden Zuges entspricht und damit über der gesetzlichen Norm liegt.

Fachleute warnen, dass speziell Spielzeug mit Impulslärm – d.h. mit plötzlich auftretenden kurzen Lärmspitzen wie z.B. Knallen oder Klirren – zu Innenohrschädigungen im Säuglings- und Kleinkindalter führen kann. Bereits ab 100 Dezibel droht sogar Hörverlust. Seien Sie daher besonders vorsichtig bei Spielzeug mit Knalleffekten oder auch Trillerpfeifen und Tröten.

Ob ein Spielzeug mit Geräuschen eine moderate Lautstärke besitzt, können Sie ganz einfach testen: Halten Sie es neben Ihr Ohr. Wenn es Ihnen zu laut erscheint, ist es für Ihr Kind definitiv ungeeignet. Zum Messen der Dezibel gibt es auch Smartphone-Apps mit Schallpegelmesser. Die Messmethoden sind aber ungenau und das Ergebnis davon abhängig, wie Sie das Spielzeug betätigen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Säuglinge hören besonders intensiv. Vermutet wird, dass dies für die Bildung der Sprache notwendig ist. Allerdings können Kinder selbst großen Lärm gut ausblenden und schlafen auch im größten Trubel. Sie haben keinen natürlichen Abwehrmechanismus, der sie vor eventuellen Schäden warnt. Ein Kind, was in einer lauten Umgebung aufwächst, gewöhnt sie sich sogar nach einiger Zeit an den Krach und erträgt dann Stille nur noch schwer.

Es liegt also an Ihnen, Ihr Kind vor Lärm zu schützen bzw. ihm zu zeigen, wie man richtig mit Krach umgeht. Etablieren Sie daher von Anfang an Momente der Stille. Diese sind wichtig, damit Ihr Baby alle Eindrücke reflektieren, verarbeiten und abspeichern kann. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Ruhepausen erholsam sind und keine Bestrafung. Beruhigen Sie Ihr Baby mit Ihrer Stimme, stimulieren Sie es durch sanfte Geräusche einer Rassel oder stimmen Sie ein ruhiges Lied an.

Absolut unbedenklich für Babys Ohren sind übrigens die Glöckchen und Quietsch-Elemente im Selecta Holzspielzeug. Dies wird regelmäßig von unabhängigen Instituten getestet.

Holz blaue Babyrassel mit bunten Glöckchen aus Holz

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