Holzspielzeug kleinkinder kissenklau

Warum schon Kleinkinder Freunde brauchen

Dass Freunde das Beste sind, was es gibt auf der Welt, wusste schon der Evergreen aus den 30er-Jahren. Und die Aussage gilt auch heute noch – sogar für Kleinkinder. Natürlich ist Freundschaft im Kindesalter anders als bei Erwachsenen. Wie Kinder Freundschaften schließen und inwieweit Eltern ihr Kind dabei unterstützen können, lesen Sie hier.

Nichts ist schöner für Kinder, als gemeinsam mit den besten Freunden draußen herumzutoben und die Welt zu erkunden. Oder Burgen mit Höhlen auf dem Sandplatz zu gestalten und in Ruhe zusammen vertieft Bilder zu malen. Eltern freuen sich, wenn ihr Kind zusammen mit anderen Kindern ausgelassen oder versunken spielt und die Welt um sich herum vergisst.

Doch Spielen mit Freunden ist nicht nur Spaß. Beim gemeinsamen Spiel erlernen Kinder sprachliche Fähigkeiten und wichtige soziale Kompetenzen wie z.B. das Durchsetzen oder Nachgeben. Pädagogen sind sich darin einig, dass Freundschaften unter Kindern die notwendige Basis für kommunikatives, soziales und moralisches Lernen bilden. Gute Beziehungen unter Kindern sind also wichtig für das ganze Leben.

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Freundschaften wachsen mit Ihrem Kind

Kinder wählen Freunde danach, ob sie ähnliche Eigenschaften aufweisen oder gleiche Interessen haben. Eine weitere große Bedeutung hat zudem deren schnelle Verfügbarkeit z.B. in der Nachbarschaft.

Auch Alter und Geschlecht der Kinder spielen eine große Rolle. Für sehr kleine Kinder ist bereits die zufällige Bekanntschaft auf dem Spielplatz ein Freund. Diese Sandkasten-Freundschaften werden spontan geschlossen und genau so schnell wieder beendet, oft sogar innerhalb weniger Stunden. Es sind also eher zweckorientierte Beziehungen, in denen es nur um das gemeinsame Spiel geht.

Erst zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr sind Kinder in der Lage, bewusst echte Freundschaften zu schließen. Dann beginnen sie, ein Bewusstsein für das eigene Ich und Mitgefühl für andere Menschen zu entwickeln. Ab dem Zeitpunkt werden dann auch meist Freunde des gleichen Geschlechts bevorzugt, selbst wenn Mädchen und Jungen in gemischten Gruppen zusammen kommen.

4 Tipps, wie Sie Ihr Kind unterstützen können,
Freunde zu finden

  1. Lassen Sie Ihr Kind die Freunde alleine aussuchen! Kleinkinder sind ohne Vorurteile, ihnen sind soziale Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder Religion schlicht egal. Daher sollte Ihr Kind entscheiden dürfen, mit wem es befreundet sein will.
  2. Nicht drängen: Jedes Kind hat seine eigene Herangehensweise, um Freundschaften zu knüpfen. Ist Ihr Kind schüchtern, dann lassen Sie ihm Zeit und überfordern Sie es nicht mit zu vielen Kontakten. Und ihr Kind muss selbst bestimmen können, wann es die erste Annäherung an andere Kinder wagt. Manche Kinder wollen erst mal in Ruhe zusehen, bevor sie sich zu fremden Kindern wagen.
  3. Spieltrieb fördern: Kinder, die mit Fantasie spielen können, sind für Gleichaltrige besonders interessant. Geben Sie Ihrem Kind von klein auf Anregungen für ganz unterschiedliche Spiele, die es alleine oder auch mit Anderen spielen kann.
  4. Leben Sie Freundschaften vor: Eltern, die einen freundlichen Umgang zu Freunden und Familie aktiv pflegen, sind ein gutes Vorbild für ihre Kinder. Laden Sie Besuch ein und machen Sie Ihr Kind zum „Mitgastgeber“ mit kleinen Aufgaben. So lernt es spielerisch, sich um das Wohlbefinden Anderer zu kümmern.

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Das sind Babys sieben Sinne

Neugeborene kommen bereits komplett mit allen Sinnen auf die Welt. Einige von ihnen müssen sich erst entwickeln, andere sind sogar besser ausgeprägt als bei Erwachsenen. Welche Wahrnehmungen hat Ihr Baby und wie können Sie Entwicklung der Sinne sanft fördern?   Wie viele Sinne hat ein Mensch? Die Anzahl der menschlichen Sinne ist unter Biologen durchaus [...]

Baby Holzspielzeug Greifling

Das sind Babys sieben Sinne

Neugeborene kommen bereits komplett mit allen Sinnen auf die Welt. Einige von ihnen müssen sich erst entwickeln, andere sind sogar besser ausgeprägt als bei Erwachsenen. Welche Wahrnehmungen hat Ihr Baby und wie können Sie Entwicklung der Sinne sanft fördern?

 

Wie viele Sinne hat ein Mensch?

Die Anzahl der menschlichen Sinne ist unter Biologen durchaus umstritten.
Für Neurowissenschaftler gibt es mindestens sechs Sinne: Sehen, Hören, Gleichgewicht, Fühlen, Schmecken und Riechen. Ganz eindeutig ist die Antwort auf diese Frage jedoch nicht. Denn in der modernen Forschung spricht man auch von weiteren Sinnen wie z.B. dem Temperatursinn (Thermorezeption), die Selbstwahrnehmung bzw. der Muskelsinn (Propriozeption) und natürlich auch das Schmerzempfinden (Nozizeption). Das Wahrnehmen der inneren Organe z.B. als Hunger und Durst wird von Wissenschaftlern als viszeraler Sinn bezeichnet.

Baby Holzspielzeug Greifling

Das sind die wichtigsten sieben Sinne bei Babys

1. Sehsinn

Neugeborene sehen zunächst alles unscharf. Erst nach und nach entwickeln sich das Sehvermögen, die Scharfsichtigkeit und die Unterscheidung von Farben.
Wie sich der Sehsinn in den ersten 12 Monaten entfaltet, sehen Sie hier in einer kleinen Animation.

So fördern Sie den Sehsinn:
Babys können Farben besonders gut erkennen. Als bestes Spielzeug in den ersten Wochen eignet sich daher alles, was starke Kontraste hat.

2. Hörsinn

Säuglinge hören sehr intensiv. Vermutet wird, dass dies für die Bildung der Sprache notwendig ist.

So fördern Sie den Hörsinn:
Verschiedene Reize und Töne sorgen dafür, dass sich das Gehör gut entwickelt. Reden Sie also viel mit Ihrem Kind und singen Sie ihm etwas vor. Achten Sie aber unbedingt auf eine moderate Lautstärke – vor allem bei Spielzeug mit Geräuschen. Absolut unbedenklich für Babys Ohren sind übrigens die Glöckchen und Quietsch-Elemente im Selecta Holzspielzeug.

Holzgreifling Vogel mit Quietsche

3. Gleichgewichtssinn

Schon ab der siebten Schwangerschaftswoche bildet sich beim Baby im Mutterleib das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, der sog. Vestibularapparat. Durch die Bewegungen der Mutter wird er stimuliert.

So fördern Sie den Gleichgewichtssinn:
Babys werden gerne geschaukelt und getragen. Das beruhigt sie und trainiert auch gleichzeitig ihr Gefühl für Balance. Sobald Ihr Kind anfängt zu krabbeln geben Spielzeuge, die sich rollen lassen, besonders anregende Impulse zur Mobilität.

4. Tastsinn

Die Haut ist zwar das größte Tastorgan des Menschen, doch bei Babys ist im ersten Lebensjahr der Tastsinn von Lippen und Zunge am besten entwickelt. Daher werden alle Gegenstände liebend gerne in den Mund gesteckt, um sie so gründlich zu erfühlen und zu erforschen. Erst mit ca. 18 Monaten können Kleinkinder auch mit den Händen feine Reize unterscheiden.

So fördern Sie den Tastsinn:

Alle Reize, die Ihr Baby über Mund oder Haut wahrnimmt, stimulieren die Entwicklung der entsprechenden Region im Gehirn. Sorgen Sie also für viel Hautkontakt und geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Materialien in Kontakt zu kommen.

Verpackung Holz Beissring Maus für Baby

5. Geschmackssinn

Darüber, ob Geschmack angeboren oder erlernt wird, sind sich Wissenschaftler nicht ganz einig. Unstrittig ist aber, dass bereits im Mutterleib alle Geschmacksknospen ausgebildet werden und Säuglinge sogar intensiver schmecken können als Erwachsene.

Weltweit kommen Babys mit einer Vorliebe für Süßes (wie z.B. die süßlich schmeckende Muttermilch) auf die Welt. Gleichzeitig lehnen sie alles vehement ab, was sauer oder bitter schmeckt. Dies ist ein ganz natürlicher Schutzmechanismus, der vor verdorbenen oder unreifen Speisen schützt. Erst mit ca. vier Monaten sind die Geschmacksnerven so weit entwickelt, dass auch salzig erkannt wird.

So fördern Sie den Geschmackssinn:

Kinder bevorzugen, was sie kennen. Daher hat die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft und der Stillzeit einen großen Einfluss auf spätere Vorlieben. Um Ihr Baby an neue Geschmäcker heranzuführen, brauchen Sie Geduld. Mehr als 12 Versuche sind durchaus normal, bis ein unbekannter Geschmack akzeptiert wird.

6. Geruchssinn

Schon Ungeborene können Gerüche wahrnehmen, die sie durch das Schlucken von Fruchtwasser aufnehmen. Neugeborene haben einen komplett ausgereiften Geruchssinn und erkennen sofort ihre Mutter und die Muttermilch am Duft. Daher wirken vertraute Gerüche der Eltern oder dem Zuhause auch besonders beruhigend auf Babys.

So fördern Sie den Geruchssinn:

Damit sich die Nervenzellen im Gehirn Ihres Babys gut vernetzen braucht es möglichst viele sinnliche Reize. Lassen Sie Ihr Kind also an ganz unterschiedlichen Dingen riechen. Aber achten Sie auch darauf, dass die empfindlichen Geruchszellen von Babys nicht von stark duftenden Parfums, Rasierwasser oder Cremes überfordert werden.

7. Körpereigensinn

Der Körpereigensinn ermöglicht uns z.B. zu spüren, in welcher Stellung sich unsere Körperteile befinden oder wie fest wir unsere Kraft einsetzen müssen, um etwas zu halten. Die Fähigkeit, den eigenen Körper zu spüren, entwickelt sich schon ab dem 3. Schwangerschaftsmonat. Nach der Geburt suchen Babys ständig nach Reizen die ihnen zeigen, wo der eigene Körper aufhört und die Umwelt anfängt.

So fördern Sie den Körpereigensinn:

Damit Babys lernen ihren Körper zu spüren, brauchen sie viel Zuwendung in Form von Kuscheln, liebevollem Eincremen oder Massieren. Und auch das Strampeln und Krabbeln ist wichtig, um das Körpergefühl zu trainieren.

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so wird die wohnung kindersicher: schutz kind Steckdose

So werden Wohnung und Haus kindersicher

Spätestens, wenn das Baby anfängt zu krabbeln, sollten Eltern die eigenen vier Wände gründlich auf mögliche Gefahrenquellen untersuchen. Hier erfahren Sie, welche Gefahren in jedem Raum lauern und wie Sie die nötigen Schutzvorkehrungen treffen.

So schön es ist, wenn Kinder mobil werden und anfangen, ihre Umgebung zu erkunden: Für Eltern bedeutet dies jede Menge Stress. Denn die lieben Kleinen sind nicht nur erstaunlich schnell, sie finden meist ausgerechnet die Dinge besonders spannend, die gefährlich sein können.

Unser Tipp: Versetzen Sie sich doch einfach mal in die Rolle Ihres Kindes und nehmen Sie seine Perspektive ein. Knien oder legen Sie sich dazu auf den Boden und schauen Sie, was alles in Sicht- und Greifweite ist. Sie werden erstaunt sein, wo überall Gefahren schlummern.

so wird die wohnung kindersicher: schutz kind Steckdose

Ihre Wohnung muss trotzdem keine Hochsicherheitszone werden. Mit relativ einfachen Mitteln können Sie alle Räume kindersicher machen. Wie das geht, sehen Sie hier in unserer Checkliste:

Allgemeine Gefahren für Babys und Kleinkinder in der Wohnung:


Fußböden
Besonders kleine Laufanfänger können schnell auf Parkett, Laminat, Fliesen oder PVC ausrutschen. Schutz bieten Socken mit Anti-Rutsch-Noppen.

Möbelkanten
Tische und Schränke haben oft spitze Kanten, die zu schmerzhaften Kollisionen speziell mit dem Kopf führen können. Schnellen Schutz bieten Eckenschutz-Aufsätze.

Treppen & Kamine
Treppenstufen sind Stolperfallen und ein Treppensturz kann lebensgefährlich werden. Daher sollten sowohl oben als auch unten an den Treppen Schutzgitter befestigt werden. Auch vor Kaminöfen und offene Kamine gehören Sicherungsgitter.

Steckdosen
Kleine Kinderhände werden fast magisch von Steckdosen angezogen. Schutz bieten Steckdosensicherungen.

Fenster & Türen
Grundsätzlich sollten Fenster und Balkontüren immer geschlossen bleiben, wenn ein kleines Kind alleine im Zimmer ist. Schutz bieten Fenster- und Balkonsicherungen, die das ungewollte Öffnen verhindern. Gefährlich sind aber Kordeln von Gardinen und Jalousien-Schnüre, diese müssen außer Reichweite von Kinderköpfen hängen. Und Türstopper verhindern, dass Finger eingeklemmt werden.

Sonstige Gefahren
Kleine Kinder fassen alles an und stecken es auch gerne in den Mund. Räumen Sie gefährliche Dinge also immer an einen kindersicheren Ort. Riskant für Kinder sind z.B. Plastiktüten, Batterien, Glühbirnen, Werkzeuge, Medikamente, Schnüre, Feuerzeuge, Zigaretten, Alkohol oder giftige Pflanzen etc.

Gefahren in der Küche

Herd & Ofen
Kinder lieben es dabei zu sein, wenn Mama und Papa kochen. Daher kommt es leider so oft zu Verbrennungen durch heiße Herdplatten, heruntergerissene Töpfe oder geöffnete Ofentüren. Optimalen Schutz bieten Herdschutzgitter die verhindern, dass Herdplatten angestellt und Ofentüren geöffnet werden. Achten Sie außerdem darauf, dass Pfannenstiele nie über die Herdkante vorne herausragen.

Schubladen & Schränke
„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht“ – ebenso wie Putzmittel und elektronische Geräten befinden sich all diese Dinge in der Küche aber oft sogar in direkter Griffweite Ihres Kindes. Schutz bieten Kindersicherungen für Schubladen und Schränke. Auch die Türen von Kühlschrank und Gefrierschrank sollten gesichert werden. Und schrauben Sie zusätzlich alle Schränke und Regale an der Wand an.

Elektrogeräte
Herunterhängende Kabel sind eine Einladung für Kinderhände. Alle Elektrogeräte sollten also sicher verstaut werden. Wenn das nicht geht, bei unbenutzten Geräten stets den Stecker aus der Steckdose ziehen.

Tischdecken
Tischdecken und -läufer müssen mit Klammern befestigen werden, denn kleine Kinder ziehen gerne an ihnen oder benutzen sie als Hilfe beim Aufrichten.

Gefahren im Badezimmer

Rutschgefahr
Nicht nur feuchte Badezimmer-Böden sondern auch Badevorleger und nasse Bade- und Duschwannen können sehr rutschig sein. Schutz bieten rutschfeste Matten für Fliesen, Wanne und Dusche.

Kosmetika & Medikamente
Kosmetika, Parfums, Rasierwasser und Medikamente sollten nie in Kinderreichweite stehen. Schutz bieten abschließbare Schränke sowie Kindersicherungen für Schubladen.

Scheren & Rasierer
Alles was scharf ist, muss außerhalb der Griffweite Ihres Kindes aufbewahrt werden. Praktisch sind Behälter bzw. Körbe, in denen Schere, Rasierer, Klipser und Nagelfeile gesammelt in Sichthöhe der Erwachsenen stehen.

Elektrogeräte
Wie in der Küche gilt auch im Bad: Elektrogeräte wie Rasierapparat oder Fön etc. immer so aufbewahren, dass Ihr Kind es nicht erreichen kann. Und zur Sicherheit auch immer den Stecker aus der Steckdose ziehen.

Gefahren im Kinderzimmer

Möbel
Kinder klettern gerne. Oder sie ziehen sich an Regalen hoch. Alle Möbel wie Schränke, Regale, Kommoden und auch Tische die leicht umfallen können, müssen unbedingt an der Wand befestigt werden.

Baby- & Kinderbett
Kleine Kinder träumen oft sehr bewegt, daher dürfen im Bett keine Stofftiere oder Kissen liegen, die sich im Schlaf über die Atemwege legen könnten. Mobiles und Spieluhren sollten in Sicht- aber nicht in Greifweite aufgehängt werden.

Herumliegendes Spielzeug
Stolperfallen durch Spielsachen auf dem Boden sind nicht nur für Kinder gefährlich, sondern auch für Eltern – vor allem nachts. Schutz bieten regelmäßiges Aufräumen sowie Schlummer- oder Nachtlichter, die den Boden sanft beleuchten.

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beliebte babynamen

Babynamen: Das sind die beliebtesten Vornamen

Marie und Paul – das sind die Namen, die bei den Standesämtern am häufigsten für Neugeborene eingetragen werden. Ebenso klassisch sind Sophie und Alexander auf Platz 2 sowie Maria und Maximilian auf Platz 3. Doch was sind die nächsten Trend-Namen?

beliebte babynamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ermittelt jedes Jahr im Mai die in ganz Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen des Vorjahres. Die Auswertung basiert auf den Daten der deutschen Standesämter und berücksichtigt die Nennung als Erst- und Folgenamen.

Häufigste Vornamen als Erstname 2018:

Mädchen Jungen
1. Emma 1. Ben
2. Hannah/Hanna 2. Paul
3. Mia 3. Leon

 

Kindernamen-Trends 2019: Es bleibt klassisch

Die Lieblingsnamen sind deutschlandweit sehr ähnlich. Und doch gibt es je nach Bundesland auch Besonderheiten, die durchaus Trends erkennen lassen. Vor allem in den ost- und norddeutschen Bundesländern werden Namen aus der Großelterngeneration immer beliebter, wie z.B. Mathilda, Frieda, Ida, Greta, Leni und Lina bei den Mädchen, Karl, Oskar, Anton, Jakob und Theo bei den Jungen.

In zahlreichen Bundesländern gehörten auch Charlotte und Emil bereits 2018 zu den Lieblingsnamen. Vermutlich werden beide Namen 2019 den Sprung in die deutsche Top-Ten-Gesamtliste schaffen.

Viele Vornamenmoden breiten sich zudem von Norden nach Süden und von Osten nach Westen aus.
Die bislang eher im Norden genutzten Namen wie Finn und Henry, Ella und ansatzweise Ida werden auch immer häufiger in den südlicheren Bundesländern vergeben.

Und die im Osten beliebten Namen wie Charlotte, Mathilda und Frieda, Karl, Emil und Oskar machen sich inzwischen auch in einigen westlichen Bundesländern auf den vorderen Plätzen bemerkbar.

 

 

(Daten-Quelle: GfdS)

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Wie sieht das perfekte Geschenk für Kleinkinder aus?

Ob Geburtstag, Ostern, Nikolaus oder Weihnachten: Das richtige Geschenk für kleine Kinder zu finden, ist nicht so einfach. Denn das Angebot ist ebenso vielfältig wie unübersichtlich. Am sinnvollsten sind Spielzeuge, die nicht nur Spaß machen, sondern auch die Entwicklung des Kleinkindes bestmöglich fördern. Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten.

Der richtige Zeitpunkt zum Schenken

Kleine Kinder so zu beschenken, dass diese sich auch freuen, hat viel mit gutem Timing zu tun. Auch wenn Sie sich noch so viel Mühe bei der Auswahl gegeben haben, kann es durchaus passieren, dass das neue Spielzeug ignoriert wird. Gerade wenn es viele Geschenke auf einmal gibt oder gleichzeitig zahlreiche Gäste zum Gratulieren und Feiern kommen, kann ein Kleinkind schnell überfordert sein.

Wenn Sie wollen, dass das Kind Ihr Geschenk wirklich wahrnimmt, sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt achten, wann Sie es überreichen. Stimmen Sie sich dazu ggf. mit den anderen Schenkenden ab, damit es nicht zu einer Geschenkeflut kommt. Grundsätzlich gilt: Schenken Sie lieber weniger, dafür sorgfältig ausgewählte Dinge. Und lassen Sie dem Kind Zeit, die neuen Sachen zu entdecken. Ein Spielzeug, das vielleicht nicht augenblicklich mit Freude angenommen wird, kann zu einem späteren Zeitpunkt hochinteressant werden.

Verstehen, wie Kleinkinder spielen

Kleinkinder nehmen ihre Umwelt oft noch unstrukturiert und geheimnisvoll wahr. Aber sie wollen sie verstehen und erobern. Spielend und systematisch eignen sie sich neue Fähigkeiten an: Laufen und Balancieren, Bälle rollen, Bauklötze aufeinander stapeln, eine Treppe Schritt für Schritt ersteigen, auf einen Stuhl klettern oder mit dem Löffel essen. Dabei hat jedes Kind sein eigenes Lerntempo.

Hierfür sind Spielzeuge gut geeignet, die viel Abwechslung bieten und durch neue Reize zum Erforschen und Ausprobieren einladen, um sich selbst und die Mitwelt besser zu erfassen.

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Ab 2 Jahren: Das Kleinkind lernt symbolisch spielen

Je älter das Kleinkind wird, desto mehr kommt die eigene Fantasie ins Spiel. Hierfür eignen sich Spielzeuge, die das Mitdenken und Sprechen herausfordern. Mit Spiel- und Motorikbüchern, die das Bewegen und Erleben des Kleinkindes anregen, fördern Eltern im gemeinsamen Spiel die sprachlichen und motorischen Fähigkeiten des Kindes.

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Ab 3 Jahren: Erste Rollenspiele werden ausprobiert

Kinder lernen durch Nachahmung. So schlüpfen Kleinkinder in die Rollen von Erwachsenen, Märchenfiguren oder Tieren. Durch das immer bessere Kennenlernen von Rollen werden deren Eigenschaften erkannt und einander zugeordnet. Dazu werden beim Aushandeln von Rollen soziale Kompetenzen erlernt und vertieft. Hier unterstützen Spiele, die das Rollenverständnis und die Vorstellungskraft des Kindes fordern.

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Eingewöhnung in den Kindergarten

Endlich ist es soweit: Lisa ist vor kurzem drei Jahre alt geworden und geht nun in den Kindergarten. Beim Abschied winkt sie ihrer Mutter fröhlich zu, dreht sich herum und rennt eilig in ihre Kindergartengruppe. Ihre Mutter ist erleichtert und ein wenig traurig zugleich. Ihre Tochter wird größer und selbstständiger. Nun die Zeit gekommen, dass die ganze Familie neue Wege geht und den Alltag ein wenig freier gestaltet.    

Wie auch immer, für einen gelungenen Start in den Kindergarten braucht es einen sanften Übergang. Denn eine einfühlsame Eingewöhnung garantiert einen erfolgreichen Verlauf. Daher kommt gerade den ersten Tagen eine große Bedeutung zu.

Erste Schritte ins neue Leben

Der Kindergartenbesuch sollte zum lohnenden Abenteuer für Ihr Kind werden: Neue Spielkameraden treffen, anderes Spielzeug ausprobieren, unbekannte Sprachen hören oder aufregende Spiele und neue Lieder kennenlernen. Jeder Tag ist anders, trotz geregelter Abläufe. So gibt es immer wieder etwas Interessantes zu entdecken. 

Was tun, wenn das Kind nicht in den Kindergarten will?

„Heute gehe ich nicht in den Kindergarten!“ Fast alle Eltern kennen und fürchten diesen Satz ihres Kindes. Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten Sie jedoch dieser Forderung nicht nachgehen, solange keine triftigen Gründe dafür sprechen. Bleiben Sie liebevoll, aber standhaft. Denn sobald die alltäglichen Abläufe am Morgen zur Gewohnheit geworden sind, wird es für Ihr Kind viel selbstverständlicher, in den Kindergarten zu gehen und nicht jeden Tag neu zu verhandeln.

So funktioniert die Eingewöhnung in den Kindergarten
nach dem bewährten „Berliner Modell“

Das Berliner Modell ist eine Methode, die von vielen Kindergärten angeboten wird. Es unterscheidet drei Phasen, die jedoch flexibel gehandhabt und ganz entsprechend den Bedürfnissen des Kindes angepasst werden können.

Die Grundphase: Eltern und Kind entdecken langsam den Kindergarten

In den ersten Tagen verbringt das Kind mit einem Elternteil nur kurze Zeit im Kindergarten, die dann von Tag zu Tag langsam gesteigert wird. Dabei treten die Eltern immer mehr in den Hintergrund, bleiben jedoch noch in greifbarer Nähe des Kindes. Das Kind hat somit die Möglichkeit, in der sicheren Gegenwart der Eltern den Kindergarten Schritt für Schritt zu entdecken, ohne Trennungsängste zu entwickeln.

Die Stabilisierungs- und Trennungsphase: Ihr Kind kommt im Kindergarten „an“

Sobald das Kind ins Spiel findet, ziehen sich die Eltern immer mehr zurück. Sie verabschieden sich nun für kurze Zeit, bleiben jedoch im Garderobenbereich oder in einem Gruppenraum. So kann das Kind jederzeit zurück zu seinen Eltern finden. Die Anwesenheitszeit des Kindes wird nun immer länger. Auf diese Weise lernt es wie von selbst den neuen Tagesablauf kennen. Sobald es nicht mehr nach seinen Eltern verlangt, können sie den Kindergarten verlassen.

Schlussphase: Ihr Kind hat eine Bindung zu Erziehern aufgebaut

Das Kind verbleibt nun die geplante Zeit im Kindergarten und hat sich an den neuen Tagesablauf gewöhnt. Es hat neue Freunde gefunden und lässt sich von den Erziehern trösten. Die Eltern bleiben zwar telefonisch erreichbar, aber gehen nun ihrem eigenen Alltag nach.

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3 Tipps zur Vorbereitung auf die Kindergarten-Welt

1. Tipp: Da die Eingewöhnung Ihres Kindes etwa vier Wochen dauert, ist es gut, sie mindestens einen Monat vor einem eventuell geplanten Berufseinstieg durchzuführen. Besuchen Sie doch zusammen mit Ihrem Kind den Kindergarten, wenn das erste Gespräch mit den Erziehern stattfindet.

2. Tipp: Nutzen Sie auch den „Tag der offenen Tür“, um den Kindergarten nach und nach ins Bewusstsein Ihres Kindes zu rücken. So ist dieser neue Ort nicht mehr ganz so fremd, wenn der erste Tag im Kindergarten gekommen ist.

3. Tipp: Schauen Sie zusammen mit Ihrem Kind ein Bilderbuch über den Alltag im Kindergarten an. Und lassen Sie Ihr Kind beim Einkauf die Kindergartentasche und die Brotdose selbst aussuchen. Das erhöht die Vorfreude.

Wenn Ihr Kind versteht, dass nun eine neue, aber bereichernde Zeit gekommen ist, dann wird es diese Veränderung mit Vorfreude begrüßen. „Mama und Papa gehen arbeiten und ich bin ein Kindergartenkind“ kann Lisa nun stolz verkünden. Sie hat ihre Rolle vollständig angenommen und ist in der „neuen Welt“ erfolgreich angekommen.

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Wieso schlafen Babys nicht durch?

Wie schön wäre es, wenn Babys nachts durchschlafen würden. Doch mehr als drei bis vier Stunden kommen Säuglinge selten am Stück zur Ruhe. Erst ab dem 6. Monat werden die Schlafphasen nachts länger. Hier erfahren Sie, wie das Ein- und Durchschlafen in den ersten Monaten sanft unterstützt werden kann.

Die gute Nachricht: Alle Babys wachen nachts auf

Eine der häufigsten Fragen an frisch gebackene Eltern ist mit Sicherheit: „Schläft dein Baby schon durch?“ Daher der wichtigste Tipp gleich am Anfang: Ignorieren Sie alle Geschichten von anderen Kindern, die angeblich schon mit wenigen Wochen komplett durchschlafen. Jedes Baby wacht nachts auf. Und das ist auch völlig normal. Denn kein Säugling kann acht Stunden ohne Unterbrechung schlafen.

Babys müssen schlafen lernen

Kinder haben in den ersten Lebensmonaten noch nicht den gewöhnlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Sie müssen ihn nach der langen Zeit im Mutterbauch erst erlernen. Neugeborene können kaum länger als eine Stunde wach bleiben und schlafen insgesamt bis zu 18 Stunden täglich. Doch dieser Schlaf wird immer wieder unterbrochen. Ein Grund ist der sehr schnelle Stoffwechsel von Babys. Entsprechend häufig werden sie vom Hunger bzw. Durst geweckt – oder von vollen Windeln. Erst frühestens mit sechs Monaten sind Kinder körperlich so weit entwickelt, dass sie mehrere Stunden ohne Nahrung auskommen. Dann werden auch die nächtlichen Schlafphasen länger.

Aber nicht nur Hunger oder nasse Windeln stören Babys Schlaf. Auch die Sehnsucht nach Zuwendung lässt sie aufwachen. Und sie sind noch nicht in der Lage, sich selbst zu beruhigen, wenn sie schlecht geträumt haben. Einige Experten sind auch der Meinung, dass Kinder wach werden, um zu prüfen, ob noch alles so ist wie beim Einschlafen.

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4 Tipps, die Ihr Baby gut schlafen lassen

1. Routine hilft
Ab ca. drei Monaten können Babys Signale erkennen. Sehen sie die Milchflasche oder die mütterliche Brust, wissen sie, dass es gleich Nahrung gibt. Genauso gut können die Kinder jetzt an Routinen zum Einschlafen herangeführt werden. Gewöhnen Sie sich einen möglichst immer gleichen Ablauf an, wenn Sie Ihr Baby auf das Schlafen vorbereiten.
Z.B. erst füttern, dann wickeln, immer das gleiche Einschlaflied summen, ein bestimmtes Stofftier oder Schmusetuch geben.

2. Auf erste Zeichen von Müdigkeit sofort reagieren
Babys zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, dass sie müde sind. Typisch sind Gähnen, das Reiben von Augen und Ohren oder das Abwenden vom Kopf. Legen Sie Ihr Kind möglichst bei den ersten Zeichen von Müdigkeit ab. Auch wenn es kurios klingt: Säuglinge schlafen schlechter, wenn sie übermüdet sind.

3. Noch wach ins Bettchen legen
Legen Sie Ihr Baby möglichst bereits kurz vor dem Einschlafen ins Bett, d.h. sobald es schläfrig wird. So vermeiden Sie, dass es beim Ablegen erneut wach wird. Ist Ihr Kind unruhig, dann tätscheln Sie es leicht oder schaukeln Sie sanft das Bett. Verzichten Sie jetzt möglichst auf Blickkontakt und schnelle Bewegungen, damit Ihr Kind schneller zur Ruhe kommt.

4. Beim Aufwachen nicht sofort hochnehmen
Es ist völlig normal, dass Babys nach ca. 30 Minuten wieder aufwachen. Dies ist zumeist der Übergang in die nächste Phase des Schlafes. Auch wenn Ihr Kind dann unruhig wird, sollten Sie es nicht sofort hochnehmen. Versuchen Sie, es stattdessen leise zu beruhigen. Meist schlafen die Kinder dann wieder ein.

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Warum Geschwister immer wieder streiten müssen

Das kennen alle Eltern von Geschwister-Kindern: Kein Tag vergeht ohne Streitereien. Beim Mittagessen, wer die größere Portion erhält. Am Nachmittag, wer mit welchem Spielzeug spielen darf. Am Abend, wer länger aufbleiben darf und warum. Und wenn es einmal ruhig zugeht, dann ist dies nicht von langer Dauer. Die Streithähne voneinander zu trennen, klappt auch nicht immer. Zumal sie zusammen spielen und lernen sollen, miteinander fair und respektvoll umzugehen. Hier erfahren Sie, warum Geschwister streiten müssen und wie Sie damit entspannter umgehen.

Geschwister streiten sich, um ihren Platz in der Familie und im Leben zu finden

Es gibt einen guten Grund für Konflikte zwischen Geschwistern. Über das Streiten erobern sie sich ihren Platz im Leben. Sie handeln auf diese Weise ihre Rolle für ihre zukünftige Entwicklung aus und lernen sich dabei selbst kennen. So erfahren sie die eigenen Stärken und Grenzen. Sie brauchen die Auseinandersetzungen, um für das spätere Leben fit zu werden. Denn wer Konflikte lösen und Angriffe abwehren kann, dem gelingt es besser, seine Integrität zu schützen. 

Nicht selten entsteht dabei Eifersucht unter Geschwistern. Sie buhlen miteinander um die Liebe und Zuwendung der Eltern, wenn sie beide mit demselben Spielzeug spielen wollen. Es ist ein Ruf danach, gesehen zu werden: „Liebe Mama und lieber Papa, bitte kümmert euch um mich! Zeigt mir, dass meine Geschwister mir nicht meinen Platz in der Familie streitig machen!“

Dabei können Sie als Eltern Ihren Kindern effektiv unter die Arme greifen. Denn woher sollen Ihre Kinder wissen, wie man Konflikte löst? Kinder streiten sich, weil ihnen noch die passenden Strategien fehlen.

3 Tipps für weniger Streit unter Geschwistern

Individuelle Stärken betonen
Helfen Sie Ihren Kindern, sich der eigenen Rolle bewusst zu werden. Jedes Kind hat seine besonderen Begabungen. Loben Sie es dafür. Indem Sie seine Stärken betonen, lernt das Kind sich selbst von seinen Geschwistern abzugrenzen: „Du kannst gut malen und Deine Schwester oder Dein Bruder kann gut klettern!“ So fühlt sich jedes Kind von seinen Eltern beachtet und die Rivalität zu seinen Geschwistern nimmt ab.

Vergleichen Sie ihre Kinder nicht miteinander
Jedes Kind will beachtet sein. Wenn Kinder jedoch miteinander verglichen werden, dann verstärkt das die Konkurrenz zwischen ihnen. Vermeiden Sie daher vergleichende Bemerkungen wie „Dein Bruder war die ganze Zeit über brav, warum Du nicht?“. Auf diese Weise werden Streitereien nur noch mehr befeuert.

Verhalten Sie sich neutral
Es ist auch nicht ratsam, bei Konflikten den Familienrichter zu spielen und zu versuchen, den Schuldigen zu ermitteln. Denn meistens ist es ohnehin nicht möglich herauszufinden, wer als Erstes mit dem Streiten begonnen hat. Das kleinere Kind ist nicht unbedingt das Opfer und derjenige, der weint, hat vielleicht angefangen. Versuchen Sie lieber die Rolle des Vermittlers einzunehmen und Verständnis für einander zu wecken.

Wann Eltern beim Streit unter Geschwistern einschreiten sollten

Leichtes Gerangel und Wortgefechte gehören zum Alltag unter Geschwistern. Sobald Ihre Kinder aber anfangen, sich ernsthaft weh zu tun oder gefährliche Gegenstände in der Hand haben, müssen Sie einschreiten. Trennen Sie die Streithähne und -hennen möglichst auch räumlich. Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie lautes Brüllen und verzichten Sie auf Drohungen. Das Einzige, was Ihre Kinder sonst aus dem Streit lernen ist, dass nur der Lauteste Recht hat.

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Welches Spielzeug ist das ideale Geschenk für Babys?

Natürlich kann ein Baby noch nicht sagen, welches Geschenk es sich wünscht. Aber es kann sehr klar zeigen, was es mag. Wer weiß, wie sich Babys entwickeln und welche Fähigkeiten sie haben findet garantiert das ideale Geschenk, über das sich dann auch die Eltern freuen.

Babys können von Anfang an viel mehr, als man vermuten würde. Wissenschaftler sprechen hier vom „kompetenten Säugling“, denn alle fünf Sinne sind schon von Geburt an vorhanden.

Babys sind somit keine Wesen, die nur auf ihre Umwelt reagieren. Sondern sie bringen schon selbst Interessen mit und äußern diese auch. Daher sind Babys von Anfang an bindungsbereit. Sie lieben Gesichter und können den Gesichtsausdruck ihres Gegenübers spiegeln. Sobald sie älter werden, findet zwischen ihnen und ihrer sozialen Umgebung immer mehr ein Dialog statt. Gutes Spielzeug unterstützt diese Entwicklung und sind ein ideales Geschenk.

Wie das ideale Geschenk für Babys beschaffen sein sollte

Das perfekte Baby-Präsent verzichtet auf lose Kleinteile, die verschluckt werden können. Wichtig ist auch, dass das Spielzeug keine scharfen Kanten und Ecken aufweist, an denen sich die Kinder verletzen können. Und Babys lieben Farben! Daher sollte das ideale Geschenk eine der Primärfarben Rot, Blau und Gelb aufweisen, um ihr Interesse zu wecken. Buntes Holzspielzeug eignet sich darum besonders gut. Achten Sie darauf, dass es – wie bei Selecta – nur mit hochwertigen wasserlöslichen und natürlichen Farben behandelt wurde. Weil Babys ihr Spielzeug gerne mit dem Mund erkunden sollten Beschichtungen oder chemische Lacke tabu sein.

Mit Spielzeug Babys Fähigkeiten gezielt fördern

Farbenfrohe und abwechslungsreiche Spiele laden das Baby besonders gut zum Erkunden seiner Umgebung ein.

Sehen und Betrachten:

In den ersten Monaten liegen die Kleinen am liebsten noch auf dem Rücken. So erkunden sie über ihren Sehsinn ihre Umgebung. Bunte Spieltrapeze auf der Spieldecke oder bunte Mobiles über dem Bettchen sind da eine willkommene optische Abwechslung.

Holz buntes Babytrapez mit hängenden Kugeln, Ringen, Glöckchen und einem Männchen

Greifen und Fühlen:

Gerade in den ersten Monaten erfährt das Baby seine Umwelt über den Tastsinn, wenn Mutter und Vater es liebevoll umsorgen. Aber auch eigenes Greifen und Ertasten fördert das immer bessere Begreifen der Umgebung. Lustige Greiflinge und Quitschkugeln motivieren zum fröhlichen „Angreifen“.

Holz bunte Klapper-Rassel Erik beweglich

Rollen und Krabbeln:

Begeisternd rollend und krabbelnd erobern Babys ihre Mitwelt. Mit jedem Tag werden sie darin ein Stückchen besser und freuen sich selbst an ihren eigenen Erfolgen. Besonderen Spaß haben Kinder an Wackelfiguren und rollenden Figuren.

Babys sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt selbst entdecken. Dabei werden in ihrem Gehirn Glückshormone ausgeschüttet, die sie nachhaltig und effektiv beim Lernen und Erkunden unterstützen. Das Wichtigste, was wir Erwachsene tun können, ist dem Baby eine möglichst große Vielfalt an unterschiedlichen Sinneseindrücken über geeignetes Spielzeug zu ermöglichen. 

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Schlechtes Wetter: Wie beschäftige ich mein Kleinkind Zuhause?

Trübes Wetter kann nicht nur Erwachsene deprimieren – auch Kinder leiden darunter. Vor allem, wenn sie viel lieber draußen rumtoben würden, kann es drinnen schnell langweilig werden. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassendes Spielzeug“ erfahren Sie hier, wie Sie Kleinkinder an Regentagen sinnvoll beschäftigen.

Der wichtigste Tipp zuerst: Gerade kleine Kinder neigen dazu, die Stimmung ihrer Eltern zu spiegeln. Auch wenn Sie selbst genervt sind vom schlechten Wetter: Lassen Sie es sich möglichst nicht anmerken, sondern bleiben Sie ausgeglichen und fröhlich. Das ist die beste Basis für einen entspannten Spieltag im Haus.

Vielfalt macht Spaß

Doch mit welchen Spielen beschäftigen sich Kleinkinder am liebsten? Mit allem, was die Sinne auf unterschiedliche Weise anspricht. Vielfältige Anregungen sorgen außerdem dafür, dass sich Ihr Kind gut entwickelt. Nicht nur das Toben und körperlich neue Räume Erobern ist wichtig, sondern auch das stille Spiel hat seinen Sinn. Es fördert die Feinmotorik und die Konzentration des Kindes. 

Hier einige Beispiele:

  • Spiel- und Motorikbücher fördern die Eltern-Kind-Aktion
  • Musik- und Lautgeräte trainieren den Hör- und Koordinationssinn
  • Zieh- und Schiebefiguren unterstützen die sicheren Bewegungen des Kindes
  • Bauklötze, Quaderfiguren, Kugeln und Dreiecke regen das strukturelle Denken des Kindes an
  • Steckelemente und Puzzles verbessern die Merk- und Konzentrationsfähigkeit
Holz Bilderbuch mit Bär, Dreirad und Auto
Holz buntes Xylophon mit Schlagstab
Holz Schiebefigur Drache mit Glöckchen

Lassen Sie das Kind auch ruhig mal alleine spielen. Beginnen Sie zu zweit und geben Sie dem Kind Zeit, in den Spielfluss zu kommen. Ziehen Sie sich zurück sobald Sie merken, dass es das Spiel auch alleine fortsetzen kann. Mischen Sie sich aber nicht gleich ein, wenn etwas nicht sofort klappt. So lernt ihr Kind spielend auch einmal unangenehme Gefühle auszuhalten und Selbstvertrauen in die eigenen Kräfte aufzubauen.

Bleiben Sie jedoch erreichbar in Rufweite. Dann kann Ihr Kind seine Unabhängigkeit ausprobieren und sich gleichzeitig sicher fühlen.

Eltern dürfen ihrem Kind auch mal Langeweile zumuten

Eltern sind keine Dauerentertainer ihrer Kinder. Kinder, die alleine spielen, lernen sich selbst besser kennen. Sie entdecken ihr Innerstes sowie die eigene Fantasie und denken sich dabei Geschichten aus, die sie dann vertieft nachspielen. Manche Kinder brauchen allerdings etwas Zeit, um in das eigene Spiel zu finden. Ignorieren Sie das Quengeln und erliegen Sie möglichst nicht der Versuchung, mit Computerspielen oder dem Fernseher für kurzfristige Unterhaltung zu sorgen. 

Vorplanen, denn die nächste Regenzeit kommt bestimmt

Eine Möglichkeit ist es, dem Kind nicht jeden Tag dieselben Spielsachen anzubieten. Kinder lieben die Abwechslung. Legen Sie die Spielsachen für eine Zeitlang weg – dann können sie nach einer Weile neu entdeckt werden und sind wieder interessant.

bunte Faedel Riesenkrake mit bunten Faedelringen

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