Schlechtes Wetter: Wie beschäftige ich mein Kleinkind Zuhause?

Trübes Wetter kann nicht nur Erwachsene deprimieren – auch Kinder leiden darunter. Vor allem, wenn sie viel lieber draußen rumtoben würden, kann es drinnen schnell langweilig werden. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassendes Spielzeug“ erfahren Sie hier, wie Sie Kleinkinder an Regentagen sinnvoll beschäftigen.

Der wichtigste Tipp zuerst: Gerade kleine Kinder neigen dazu, die Stimmung ihrer Eltern zu spiegeln. Auch wenn Sie selbst genervt sind vom schlechten Wetter: Lassen Sie es sich möglichst nicht anmerken, sondern bleiben Sie ausgeglichen und fröhlich. Das ist die beste Basis für einen entspannten Spieltag im Haus.

Vielfalt macht Spaß

Doch mit welchen Spielen beschäftigen sich Kleinkinder am liebsten? Mit allem, was die Sinne auf unterschiedliche Weise anspricht. Vielfältige Anregungen sorgen außerdem dafür, dass sich Ihr Kind gut entwickelt. Nicht nur das Toben und körperlich neue Räume Erobern ist wichtig, sondern auch das stille Spiel hat seinen Sinn. Es fördert die Feinmotorik und die Konzentration des Kindes. 

Hier einige Beispiele:

  • Spiel- und Motorikbücher fördern die Eltern-Kind-Aktion
  • Musik- und Lautgeräte trainieren den Hör- und Koordinationssinn
  • Zieh- und Schiebefiguren unterstützen die sicheren Bewegungen des Kindes
  • Bauklötze, Quaderfiguren, Kugeln und Dreiecke regen das strukturelle Denken des Kindes an
  • Steckelemente und Puzzles verbessern die die Merk- und Konzentrationsfähigkeit
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Lassen Sie das Kind auch ruhig mal alleine spielen. Beginnen Sie zu zweit und geben Sie dem Kind Zeit, in den Spielfluss zu kommen. Ziehen Sie sich zurück sobald Sie merken, dass es das Spiel auch alleine fortsetzen kann. Mischen Sie sich aber nicht gleich ein, wenn etwas nicht sofort klappt. So lernt ihr Kind spielend auch einmal unangenehme Gefühle auszuhalten und Selbstvertrauen in die eigenen Kräfte aufzubauen.

Bleiben Sie jedoch erreichbar in Rufweite. Dann kann Ihr Kind seine Unabhängigkeit ausprobieren und sich gleichzeitig sicher fühlen.

Eltern dürfen ihrem Kind auch mal Langeweile zumuten

Eltern sind keine Dauerentertainer ihrer Kinder. Kinder, die alleine spielen, lernen sich selbst besser kennen. Sie entdecken ihr Innerstes sowie die eigene Fantasie und denken sich dabei Geschichten aus, die sie dann vertieft nachspielen. Manche Kinder brauchen allerdings etwas Zeit, um in das eigene Spiel zu finden. Ignorieren Sie das Quengeln und erliegen Sie möglichst nicht der Versuchung, mit Computerspielen oder dem Fernseher für kurzfristige Unterhaltung zu sorgen. 

Vorplanen, denn die nächste Regenzeit kommt bestimmt

Eine Möglichkeit ist es, dem Kind nicht jeden Tag dieselben Spielsachen anzubieten. Kinder lieben die Abwechslung. Legen Sie die Spielsachen für eine Zeitlang weg – dann können sie nach einer Weile neu entdeckt werden und sind wieder interessant.

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