Archiv des Autors: Japheth

streiten Geschwister Ratgeber

Warum Geschwister immer wieder streiten müssen

Das kennen alle Eltern von Geschwister-Kindern: Kein Tag vergeht ohne Streitereien. Beim Mittagessen, wer die größere Portion erhält. Am Nachmittag, wer mit welchem Spielzeug spielen darf. Am Abend, wer länger aufbleiben darf und warum. Und wenn es einmal ruhig zugeht, dann ist dies nicht von langer Dauer. Die Streithähne voneinander zu trennen, klappt auch nicht immer. Zumal sie zusammen spielen und lernen sollen, miteinander fair und respektvoll umzugehen. Hier erfahren Sie, warum Geschwister streiten müssen und wie Sie damit entspannter umgehen.

streiten Geschwister Ratgeber

Geschwister streiten sich, um ihren Platz in der Familie und im Leben zu finden

Es gibt einen guten Grund für Konflikte zwischen Geschwistern. Über Streitereien erobern sie sich ihren Platz im Leben. Sie handeln auf diese Weise ihre Rolle für ihre zukünftige Entwicklung aus und lernen sich dabei selbst kennen. So erfahren sie die eigenen Stärken und Grenzen. Sie brauchen die Auseinandersetzungen, um für das spätere Leben fit zu werden. Denn wer Konflikte lösen und Angriffe abwehren kann, dem gelingt es besser, seine Integrität zu schützen. 

Nicht selten entsteht dabei Eifersucht unter Geschwistern. Sie buhlen miteinander um die Liebe und Zuwendung der Eltern, wenn sie beide mit demselben Spielzeug spielen wollen. Es ist ein Ruf danach, gesehen zu werden: „Liebe Mama und lieber Papa, bitte kümmert euch um mich! Zeigt mir, dass meine Geschwister mir nicht meinen Platz in der Familie streitig machen!“

Dabei können Sie als Eltern Ihren Kindern effektiv unter die Arme greifen. Denn woher sollen Ihre Kinder wissen, wie man Konflikte löst? Kinder streiten sich, weil ihnen noch die passenden Strategien fehlen.

3 Tipps für weniger Streit unter Geschwistern

Individuelle Stärken betonen
Helfen Sie Ihren Kindern, sich der eigenen Rolle bewusst zu werden. Jedes Kind hat seine besonderen Begabungen. Loben Sie es dafür. Indem Sie seine Stärken betonen, lernt das Kind sich selbst von seinen Geschwistern abzugrenzen: „Du kannst gut malen und Deine Schwester oder Dein Bruder kann gut klettern!“ So fühlt sich jedes Kind von seinen Eltern beachtet und die Rivalität zu seinen Geschwistern nimmt ab.

Vergleichen Sie ihre Kinder nicht miteinander
Jedes Kind will beachtet sein. Wenn Kinder jedoch miteinander verglichen werden, dann verstärkt das die Konkurrenz zwischen ihnen. Vermeiden Sie daher vergleichende Bemerkungen wie „Dein Bruder war die ganze Zeit über brav, warum Du nicht?“. Auf diese Weise werden Streitereien nur noch mehr befeuert.

Verhalten Sie sich neutral
Es ist auch nicht ratsam, bei Konflikten den Familienrichter zu spielen und zu versuchen, den Schuldigen zu ermitteln. Denn meistens ist es ohnehin nicht möglich herauszufinden, wer als Erstes mit dem Streiten begonnen hat. Das kleinere Kind ist nicht unbedingt das Opfer und derjenige, der weint, hat vielleicht angefangen. Versuchen Sie lieber die Rolle des Vermittlers einzunehmen und Verständnis für einander zu wecken.

Wann Eltern beim Streiten unter Geschwistern einschreiten sollten

Leichtes Gerangel und Wortgefechte gehören zum Alltag unter Geschwistern. Sobald Ihre Kinder aber anfangen, sich ernsthaft weh zu tun oder gefährliche Gegenstände in der Hand haben, müssen Sie einschreiten. Trennen Sie die Streithähne und -hennen möglichst auch räumlich. Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie lautes Brüllen und verzichten Sie auf Drohungen. Das Einzige, was Ihre Kinder sonst aus dem Streit lernen ist, dass nur der Lauteste Recht hat.

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Wie wird mein Kind resilient? 
Wie kann man Resilienz bei Kindern fördern?

Es gibt Menschen, von denen man sagt: „Die haut nichts um!“ Tatsächlich unterscheiden sich Erwachsene wie Kinder in Bezug auf ihre Fähigkeit, Krisen und Umbrüche zu meistern. Manche Menschen gehen aus schwierigen Lebensphasen gestärkt hervor. Andere haben es schon nach kleineren Rückschlägen schwer, wieder auf die Beine zu kommen. 
Wissenschaftler:innen nennen diese Fähigkeit, Krisen erfolgreich [...]

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Ab wann soll unser Kleinkind in die Kita gehen? Gerade mit Kindern unter drei Jahren kann einem diese Frage Kopfzerbrechen bereiten. Schon, weil bei der Auseinandersetzung so viele Wünsche und Meinungen auf die Eltern von Kleinkindern einprasseln: Die Arbeitsstelle drängelt, dass man bald in den Job zurückkommt. Manche befreundeten Familien berichten von geglückten Eingewöhnungen. Andere [...]

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„Unsere Tochter ist sehr ehrgeizig!“ Schön, wenn man sich als Eltern über Kinder freuen kann, die sich voller Engagement auf all die Dinge einlassen, die man im Leben lernen kann! Leider hat die Sache mit dem Ehrgeiz oft eine Schattenseite. Egal ob es um Laufen lernen, Fahrrad fahren oder Puzzeln geht, können sich ehrgeizige Kinder [...]

Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

Fantasie und kreatives Spiel fördern

Heute Prinzessin und morgen Astronaut! Das Spielzeug wird plötzlich lebendig und das Kind ist der Herrscher darüber, was als nächstes passiert. Woher kommt die Fantasie bei Kindern, warum ist sie für die Entwicklung so nützlich und wie kann sie geweckt werden?

Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

In der Fantasiewelt wird das echte Leben geübt

Die Fähigkeit, sich etwas auszudenken, ist der zentrale Baustein der Persönlichkeitsentwicklung. Durch das Spielen wird die Vorstellungskraft von Kindern aktiv gefordert. Kinder lieben es, in verschiedene Rollen oder Berufe zu schlüpfen, sich eine eigene Handlung auszudenken, Charaktere auszusuchen und ihnen eine Stimme zu verleihen. Ganz spielerisch fördert dies die Sprachentwicklung. Und auch Verhaltensweisen können ausprobiert und soziale Kompetenz erlangt werden.

Fantasie wächst nur an Herausforderungen

Langeweile hat völlig zu Unrecht so einen schlechten Ruf. Eltern sind auch nicht dafür verantwortlich, dass ihr Kind konstant beschäftigt ist. Im Gegenteil: Wer auf jedes Quengeln mit neuen Unterhaltungsangeboten reagiert, lässt die natürlich vorhandene Vorstellungskraft verkümmern. 

Das Problem ist, dass mit Fernsehen, Handy, Tablet und Co. immer mehr digitale Medien täglich zur Auswahl stehen. Kindgerechte Sendungen und Spiele fördern zwar durchaus die Fantasie, jedoch ist die Dauer der Mediennutzung entscheidend. Kinderärzte empfehlen, dass Kinder unter zwei Jahren möglichst gar nicht fernsehen sollten. Bei Kindergartenkindern sind 30 Minuten vor einem Bildschirm täglich das Maximum.

Also Mut zur Bespaßungs-Lücke! Schalten Sie häufiger mal alle digitalen Geräte aus (auch Ihre eigenen!). Denn nur wer sich langweilt, kann auf kreative neue Spielideen kommen.
Motivieren Sie Ihr Kind z.B. vorhandene Alltagsgegenstände mal ganz anders zu nutzen oder neue Dinge daraus zu gestalten. Und lassen Sie sich von der Natur inspirieren, denn auch Bewegung an der frischen Luft lässt Gehirnzellen wachsen.

Spielzeug: Weniger Vorgaben heißt mehr Freiraum für eigene Ideen

Und auch beim Spielzeug ist ein Mehr an technischer Ausstattung nicht unbedingt förderlich für die Fantasie. Je einfacher es konstruiert ist, um so mehr Möglichkeiten hat ein Kind, es auf ganz unterschiedliche Arten immer wieder neu zum Leben zu erwecken. So wie z.B. bunte Bausteine, Klötzchen oder Steckfiguren, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Zusammenbauen bieten.

Spielsachen, die nur auf eine vorher vom Hersteller definierte Weise funktionieren oder reagieren, sind dagegen schnell langweilig. Dies gilt auch für Spiele, die von Erwachsenen detailliert erklärt werden. Auch wenn Sie es gut meinen und Ihrem Kind vormachen wollen, wie es vermeintlich „richtig geht“: Kinder wollen Sachen selber ausprobieren und erforschen. Das macht sie stolz und fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch das Selbstbewußtsein.

Holz Stapelspiel mit bunten Bauklötzen

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Welche Farben lieben Babys

Welche Farben lieben Babys?

Rosa ist für Mädchen und Himmelblau für Jungs? Oder wollen das nur Erwachsene so und dem Kind ist es egal? Dass Babys nur grau sehen können, ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält, sich aber als falsch erwiesen hat. Doch welche Farben mag Ihr Baby wirklich?

Welche Farben lieben Babys

Von Anfang an sehen Babys bunte Farben

Der Sehsinn ist bei der Geburt noch nicht komplett ausgeprägt. Farbenblind, wie viele es glauben, sind Neugeborene aber nicht. Babys können Farben erkennen, jedoch ist ihr Bild von der Welt noch unscharf. So bevorzugen sie starke Kontraste wie schwarz und weiß oder Farben, die sich stark voneinander abheben. Kaum auf der Welt mustert das Neugeborene bereits Gesichter und nimmt markante Eigenschaften wahr, die ihm dabei helfen, Gesichter zu unterscheiden.

Alter 0 bis vier Monate

Die ersten Monate zeigt das Babys starkes Interesse vor allem an den Primärfarben Rot, Grün und Blau, weshalb es Bilder und Spielzeug in diesen Farben bevorzugt. Leuchtende Farben helfen dem Kind, seine Sehfähigkeit auszubilden. Am liebsten mögen Babys jedoch Rottöne. Sie erinnern sie an das Licht, das während der Schwangerschaft durch die Bauchdecke der Mutter fiel. Daher wirkt warmes Licht in der Nacht auch so beruhigend auf unruhige Kinder.

Holz bunter Greifling, rund, mit Ringen und Scheiben

Alter ab vier Monate

Nach ca. vier Monaten fokussiert ein Baby bereits Dinge und folgt Bewegungen mit dem Blick. Jetzt können auch zarte Farbabstufungen immer besser wahrgenommen werden. Die Kontrolle über die Arme wächst und Babys greifen immer sicherer nach Objekten. Alles was strahlende Farben oder interessante Formen hat, weckt zunehmend ihr Interesse.

Holz grünes Klapper-Krokodil

Ab dem neunten Monat: Jetzt werden die Farben immer bunter und schärfer

Neugeborene haben maximal zwanzig bis vierzig Prozent der späteren Sehfähigkeit. Doch schon nach neun Monaten ist das Stadium erreicht, in dem die Farben so wahrgenommen werden, wie sie das Kind für den Rest seines Lebens sehen wird. Und nach weiteren drei Monaten ist die Sehfähigkeit komplett ausgereift und vergleichbar mit der eines Erwachsenen. Jetzt können Farben unterschieden werden, Distanzen und bekannte Personen werden immer besser erkannt.

Auch interessant: Was sieht ein Baby?

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Babys Intelligenz

Welche Intelligenz hat mein Kind?

Welche Intelligenz hat mein Kind? Natürlich fragen sich Eltern, wie intelligent ihr Kind ist. Doch was ist „Intelligenz“ überhaupt? Und warum gibt es nicht die eine, sondern sogar neun verschiedene Intelligenzarten?

Babys Intelligenz

Intelligenz ist die Summe verschiedener Fähigkeiten

Für die meisten Menschen ist Intelligenz vor allem eine Zahl: Der Intelligenzquotient (IQ). Dieser wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem französischen Psychologen Alfred Binet entwickelt. Er wollte darstellen, wie sich die geistige Entwicklung bei Kindern (Intelligenzalter) zum Lebensalter verhält. Heute wird der IQ in einer weiterentwickelten Form durch IQ-Tests ermittelt. Menschen mit einem IQ zwischen 116 bis 130 gelten z.B. als überdurchschnittlich intelligent. Darüber spricht man von einer Hochbegabung.

Doch das Können nur anhand eines einzelnen Quotienten zu messen, ist für den US-amerikanischen Erziehungswissenschaftler Howard Gardner verhängnisvoll. Denn für ihn gibt es keine Art der Intelligenz, die universell in jedem Aspekt des Lebens anwendbar wäre. Stattdessen definiert er sie als Summe verschiedener kognitiver Fähigkeiten, Talente und geistiger Leistungen, die er in seiner Theorie der multiplen Intelligenzen erläutert.

Gardner ist der Meinung, dass alle Menschen von Geburt an ein Spektrum an Begabungen besitzen, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Diese hat er in neun verschiedene Bereiche unterteilt, die sich auch schon gut bei Kindern feststellen und fördern lassen.

1. Sprachliche Intelligenz

Hierbei handelt es sich um eine besondere Sensibilität für Wort und Sprache. Menschen mit dieser Ausprägung besitzen die Fähigkeit, Sprache treffsicher einzusetzen, um sich auszudrücken oder um andere Menschen zu verstehen. Ein gutes Gedächtnis deutet in der Regel auf eine gute Sprachbeherrschung hin. Erfolgreiche Rechtsanwälte, Redner, Schriftsteller und Dichter haben zumeist eine hohe sprachliche Kompetenz. Schon Babys und Kleinkinder können mit bunten Bilderbüchern in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt werden.

2. Musikalische Intelligenz

Bei einer musikalischen Intelligenz weisen Menschen ein besonderes Gefühl für Harmonie, Klang, Intonation und Rhythmus auf. Eine musikalische Förderung von Kindern kann zudem auch die anderen Intelligenzbereiche beeinflussen, was sich positiv auf das schulische Lernen auswirkt. Wer seinem Baby oft etwas vorsingt oder sein Kleinkind mit Spielzeug spielen lässt, dass Töne erzeugt, kann diese Bereiche stimulieren. Und wer weiß, vielleicht wird es ja später Musiker oder Komponist?

3. Die logisch-mathematische Intelligenz

Diese Intelligenz wird als die Fähigkeit definiert, abstrakte Beziehungen zu erkennen und sie systematisch für das Lösen von Problemen zu nutzen. Logisch-mathematisch intelligente Kinder können Zahlen und Statistiken gut einschätzen, sich merken und nutzen. Sie ist das, was als wahre Form der Intelligenz verstanden wird. Ihre Ausprägung ist in der Schule von besonderem Nutzen und besonders für spätere Mathematiker, Programmierer oder Naturwissenschaftler elementar. Schon ab 4 Jahren können Kinder spielerisch lernen, Mengen und Zahlen einzuschätzen, zum Beispiel beim Stapeln der Türme beim Geschicklichkeitsspiel Balance von Selecta®.

4. Räumliche Intelligenz

Die Fähigkeit, visuell präsentierte Inhalte wahrzunehmen und im Kopf eine Vorstellung davon zu erzeugen, bestimmt die räumliche Intelligenz. Für Bildhauer, Chirurgen, Schachspieler, Ingenieure, Graphiker oder Architekten ist die bildlich-räumliche Fähigkeit besonders wichtig.

Mit zunehmende Lebenserfahrung wird diese Art der Intelligenz immer besser ausgebildet. Eine Förderung kann schon früh spielerisch erfolgen, beispielsweise mit Puzzles oder Spielen, die mehrdimensionale Elemente beinhalten wie das Motorikspielzeug von Selecta®.

Holz Motorik- und Geschicklichkeitsspiel mit bunten Formen

5. Körperlich-kinästhetische Intelligenz

Diese Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, den Körper oder einzelne Körperteile für Aktivitäten oder Problemlösungen einzusetzen. Menschen mit einer solchen Ausprägung erwerben körperliche Fähigkeiten besonders schnell und sind oft Sportler, Tänzer, Schauspieler aber auch Handwerker oder Chirurgen. Jedes Kind wird mit dem Bedürfnis geboren, sich zu bewegen. Fördern Sie also den Bewegungsdrang spielerisch z.B. mit buntem Nachzieh Spielzeug aus Holz.

6. Intrapersonale Intelligenz

Durch die intrapersonale Intelligenz ist ein Mensch in der Lage, die eigenen Gefühle, Stärken und Grenzen wahrzunehmen und zu analysieren. Sie ist bei Schriftstellern, Schauspielern und Künstlern oft besonders ausgeprägt.

7. Interpersonale Intelligenz

Zu der interpersonalen Intelligenz zählt die Fähigkeit, sich die Interessen, Absichten, Motivation und Gefühle anderer Menschen einprägen zu können. Menschen mit einer hohen interpersonalen Intelligenz sind oft besonders gute Mediatoren oder Lehrer. Mit anderen in Gruppen und im Arbeitsumfeld zu kommunizieren und kooperieren fällt Menschen mit dieser Intelligenz besonders leicht. Sie wird dies auch die soziale Intelligenz genannt.

8. Naturalistische Intelligenz

Personen mit dieser Intelligenz besitzen die Fähigkeit, Elemente in der Natur zu differenzieren und zu klassifizieren. Sie haben ein verstärktes Bedürfnis nach Ordnung in ihrer Umwelt. Kinder mit einer Ausprägung in diesem Bereich fallen beispielsweise dadurch auf, dass sie gerne in der freien Natur sind und Bereiche in der Natur systematisieren. Naturforscher, Umweltspezialisten, Tierärzte und Köche brauchen diese Fähigkeit besonders.

9. Existenzielle Intelligenz

Das Stellen von Fragen bezüglich der menschlichen Existenz, sie verstehen und durchdenken zu können, weisen auf die existenzielle Intelligenz hin. Meist werden Fragen gestellt wie „Was ist der Sinn des Lebens?“. Besonders empfänglich für solche Fragen sind Jugendliche in der Pubertät.

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Kinderzimmer Kleinkind Ratgeber

Kinderzimmer: vom Baby zum Kleinkind, worauf sollte man achten?

Gerade noch ein Baby und jetzt schon ein Kleinkind: Die Zeit rast und mit der Größe des Kindes wachsen auch die Ansprüche an die Einrichtung vom Kinderzimmer. Wir geben Ihnen vier Tipps, worauf Sie achten sollten und wie Sie genug Platz zum Schlafen und Spielen einplanen können.

Kinderzimmer Kleinkind Ratgeber

1. Tipp: Im Kinderzimmer geht Sicherheit vor Design

Je älter Ihr Kleinkind ist, umso mobiler wird es. Achten Sie darauf, dass Regale, Schränke und Kommoden fest an den Wänden befestigt werden. So verhindern Sie ein Umfallen, selbst wenn Ihr Kind die Möbel als Kletterturm oder zum Hochziehen bei den ersten Gehversuchen nutzt.

Auch Steckdosen und Kabel sollten vor allem im Kinderzimmer für die Finger Ihrer Kleinen unerreichbar, d.h. mit Kindersicherungen geschützt sein. Ecken und scharfe Kanten sind in einem Kinderzimmer eigentlich tabu. Falls sie sich nicht vermeiden lassen, kleben Sie sie möglichst ab. Das schützt vor Verletzungen beim Toben.

2. Tipp: Nachhaltige Möbel wachsen mit

Kinder wachsen in den ersten vier Lebensjahren enorm schnell. So werden nicht nur die Kleidungsstücke zu klein, sondern auch die Möbel. Um ständige Neukäufe zu vermeiden, sollten Sie in Möbel investieren, die mit dem Kind wachsen. Inzwischen gibt es in allen Preislagen und Designs Betten, Kommoden, Tische sowie Stühle, die ganz einfach größer eingestellt werden können und so vom Babyalter bis weit in die Schulkindphase passen.

Mitwachsen kann auch die Zoorino-Messlatte, mit der sie die Größe Ihres Kindes mithilfe der Messanzeiger für alle gut sichtbar festhalten. Somit gehört sie zu den Dekorationen im Kinderzimmer, die lange Freude bereiten und gleichzeitig sinnvoll sind. Sobald Kinder stehen können gibt es für sie kaum etwas, was spannender und wichtiger ist, als die eigene Größe zu messen und zu sehen, wie sie von Woche zu Woche größer werden.

3. Tipp: Aufräumen will gelernt sein

In vielen Kinderzimmern sieht es schnell mal unordentlich aus. Das liegt daran, dass Kleinkinder oftmals nicht nachvollziehen können, wie ihre Eltern die Stauräume organisieren. Gestalten Sie diese deshalb mit Ihrem Kind zusammen. So gibt es z.B. eine Box für alle Holzspielzeuge und eine für alle Bücher. Auf diese Weise ist ihr Kind in der Lage, seine Sachen eigenständig wiederzufinden und wieder wegzuräumen.

Schön ist auch eine eigene kleine Wandgarderobe, wo schon kleine Kinder selbstständig ihre Jacken griffbereit ordentlich aufhängen können. Wie z.B. an der Movella Garderobe von Selecta aus Holz mit kleinen Tiermotiven an der alles einen schönen Platz findet. Die bunten Haken lassen sich kinderleicht nach Lust und Laune verstellen, so dass der Wandschmuck immer wieder anders aussieht.

Kindergarderobe Holz Movella

4. Tipp: Weniger ist mehr

Bei Möbeln, Dekorationen und auch Spielzeug gilt: Weniger ist mehr! Überfüllen Sie auf keinen Fall das Kinderzimmer, lassen Sie genügend freien Platz zum Toben, Höhlen bauen oder um auf dem Boden zu spielen. Achten Sie möglichst darauf, dass nur das Spielzeug in Sichtweite untergebracht ist, welches aktuell zu der Entwicklungsphase und den Interessen Ihres Kindes passt. Zu viel ungenutzte Sachen blockieren nicht nur Platz, sondern auch die Kreativität, da sie die Kinder immer wieder ablenken.

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Spielzeug mit Geräuschen für Babys Ratgeber: Worauf sollte man achten?

Spielzeug mit Geräuschen für Babys: Worauf sollte man achten?

Als Erwachsener sehnt man sich oft nach Momenten der Ruhe im lauten Alltag. Ähnlich sieht es bei Babys aus, die einer akustischen Reizüberflutung ausgesetzt sind, nachdem sie im Bauch der Mutter Töne nur gedämpft wahrgenommen haben. Ihre Ohren haben eine deutlich höhere Sensibilität als die eines Erwachsenen. Ist Spielzeug mit Geräuschen also überhaupt sinnvoll?

Spielzeug mit Geräuschen für Babys Ratgeber: Worauf sollte man achten?

Geräusche? Ja gerne! Aber bitte nicht zu laut

Kleine Kinder lieben es, Krach zu machen. Darum reagieren sie auch besonders begeistert auf alles, was Töne oder Musik von sich gibt. Ständiger Lärm setzt Menschen und vor allem Babys aber unter enormen Stress. Gerade elektronisches Spielzeug kann schnell eine Lautstärke von 95 Dezibel erreichen, was dem Geräuschpegel eines vorbeifahrenden Zuges entspricht und damit über der gesetzlichen Norm liegt.

Fachleute warnen, dass speziell Spielzeug mit Impulslärm – d.h. mit plötzlich auftretenden kurzen Lärmspitzen wie z.B. Knallen oder Klirren – zu Innenohrschädigungen im Säuglings- und Kleinkindalter führen kann. Bereits ab 100 Dezibel droht sogar Hörverlust. Seien Sie daher besonders vorsichtig bei Spielzeug mit Knalleffekten oder auch Trillerpfeifen und Tröten.

Ob ein Spielzeug mit Geräuschen eine moderate Lautstärke besitzt, können Sie ganz einfach testen: Halten Sie es neben Ihr Ohr. Wenn es Ihnen zu laut erscheint, ist es für Ihr Kind definitiv ungeeignet. Zum Messen der Dezibel gibt es auch Smartphone-Apps mit Schallpegelmesser. Die Messmethoden sind aber ungenau und das Ergebnis davon abhängig, wie Sie das Spielzeug betätigen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Säuglinge hören besonders intensiv. Vermutet wird, dass dies für die Bildung der Sprache notwendig ist. Allerdings können Kinder selbst großen Lärm gut ausblenden und schlafen auch im größten Trubel. Sie haben keinen natürlichen Abwehrmechanismus, der sie vor eventuellen Schäden warnt. Ein Kind, was in einer lauten Umgebung aufwächst, gewöhnt sie sich sogar nach einiger Zeit an den Krach und erträgt dann Stille nur noch schwer.

Es liegt also an Ihnen, Ihr Kind vor Lärm zu schützen bzw. ihm zu zeigen, wie man richtig mit Krach umgeht. Etablieren Sie daher von Anfang an Momente der Stille. Diese sind wichtig, damit Ihr Baby alle Eindrücke reflektieren, verarbeiten und abspeichern kann. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Ruhepausen erholsam sind und keine Bestrafung. Beruhigen Sie Ihr Baby mit Ihrer Stimme, stimulieren Sie es durch sanfte Geräusche einer Rassel oder stimmen Sie ein ruhiges Lied an.

Absolut unbedenklich für Babys Ohren sind übrigens die Glöckchen und Quietsch-Elemente im Selecta Holzspielzeug. Dies wird regelmäßig von unabhängigen Instituten getestet.

Holz blaue Babyrassel mit bunten Glöckchen aus Holz

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Babyzimmer richtig einrichten

Das Babyzimmer richtig einrichten

Ein Baby ist unterwegs! Während der Schwangerschaft hat man ausreichend Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie das Babyzimmer eingerichtet werden soll. Wir geben Ihnen vier wichtige Tipps, wie Sie die passende kindgerechte Einrichtung für Ihren Nachwuchs finden.

Babyzimmer richtig einrichten

1. Tipp: Sammeln Sie rechtzeitig Ideen für das Babyzimmer

Rosa, Blau, Landhausstil, Vintagelook, modernes Design oder doch lieber skandinavisch schlicht? Es gibt unzählige Möglichkeiten für die Einrichtung des Babyzimmers. Damit Sie nicht hochschwanger durch Möbelläden rennen müssen, sollten Sie rechtzeitig anfangen, Ideen zu sammeln. Inspirationsquellen gibt es online und offline jede Menge. Unser Tipp: Machen Sie es wie die Einrichtungsprofis und erstellen Sie ein Moodboard. Dies ist eine Art Collage auf einem großen Stück Papier oder einer Pinnwand. Hängen Sie daran alles, was Ihnen gefällt: Fotos aus Ihrem Lieblingshotel, Ausrisse aus Magazinen mit schönen Einrichtungsdetails, Stoffmuster, Farbstreifen, Tapetenstücke, ….

2. Tipp: Beruhigende Farben als Basis wählen & mit bunten Dekorationen ergänzen

Auch wenn Kinder alles lieben was bunt ist: Im Babyzimmer können zu viele knallige Farben schnell für einen unruhigen Schlaf sorgen. Wählen Sie als Grundtöne für Wände und Fußboden daher lieber Pastellfarben oder erdige bzw. natürliche Töne.

Schöne Akzente in kontrastreichen Mustern und Farben setzen Sie mit buntem Spielzeug oder Wanddekorationen, wie z.B. selbstklebenden Holzbuchstaben, bunten Mobiles oder anderen nützlichen und schönen Dingen.

3. Tipp: Auf praktische Möbel mit Zusatznutzen setzen

Basisausstattung in jedem Babyzimmer sind Babybett, Schrank und ein Wickeltisch mit abwischbarer Oberfläche. Da oft Stauraum fehlt, ist alternativ eine Wickelkommode mit abnehmbarem Wickelaufsatz sinnvoll. Dort ist alles in Griffnähe untergebracht, was zum Wickeln benötigt wird. Und nach der Babyzeit kann sie als normale Kommode im Kinderzimmer weitergenutzt werden.

Viele Eltern schwören übrigens darauf, über der Wickelkommode ein buntes Mobile anzubringen. Das lenkt die Babys vom teilweise ungeliebtem Wickeln ab. Vor allem, wenn sie anfangen, immer aktiver zu werden ist das eine gute Möglichkeit, die Kleinen zu beruhigen.

Wenn Platz ist, sorgt ein bequemer Sessel oder Schaukelstuhl für ruhige Momente beim Stillen und Fläschchengeben. Später wird das die gemeinsame Leseecke zum Anschauen von Bilderbüchern und Kuscheln.

Viele Möbel werden „mitwachsend“ angeboten und können mit wenigen Handgriffen an die Entwicklungsstufen Ihres Kindes angepasst werden. Sie sind zwar in der Anschaffung meist etwas teurer als typische Babymöbel, dafür aber deutlich nachhaltiger. So wird der Hochstuhl für das Baby später zum Schreibtischstuhl oder das Babybettchen zum Kinderbett.

4. Tipp: Platz zum Spielen einplanen

Sorgen Sie auch für einen geeigneten Ort, an dem Ihr Baby seinen Platz zum Spielen hat. Babys lieben es kuschelig, den passenden gemütlichen Untergrund bieten ein weicher Teppich oder eine Krabbeldecke. Hier kann sich Ihr Baby austoben und die ersten Versuche im Krabbeln machen. Perfekt ist die Spielecke mit altersgerechtem Spielzeug, welches griffbereit in Körben oder Regalen im Babyzimmer liegt

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Unsere treuen Begleiter von Selecta®

Seit 2 Jahren sind wir schon Begleiter der Selecta® Holzspielzeuge. Die Spielzeugsammlung unserer vier Kinder wächst immer weiter und sie werden jeden Tag bespielt und wachsen mit. Für jedes Alter ist etwas Passendes dabei und durch die Langlebigkeit der Holzspielzeuge werden sie problemlos und voller Freude unter den Geschwistern weitergereicht.

Weihnachtsgeschenke von Klein bis Groß – Neun Ideen von Selecta® Spielzeug

In weniger als zwei Monaten ist Weihnachten (und in noch kürzerer Zeit Nikolaus) und einige der meistgestellten Fragen an mich, sind natürlich Empfehlungen für Geschenke. Wir legen, wie jedes Jahr, Wert auf hochwertiges und langlebiges Spielzeug.

Lieblinge einer 18 Monate alten Entdeckerin

Jetzt ist er schon fast da – der Herbst. Und damit wird meine kleine Frühlings-Maus 1,5 Jahre alt. Für mich immer wieder unbegreiflich und unglaublich schön. Seit nun knapp zwei Jahren sind wir absolute Fans von Selecta® Holzspielzeugen, für die ich mich vor allem wegen ihrer liebevoll gearbeiteten Details und dem kinderfreundlichen Design entschieden habe.

Brauchen Babys Spielzeug

Brauchen Babys in den ersten sechs Monaten Spielzeug?

Was gibt es Schöneres, als voller Vorfreude für den angekündigten Nachwuchs einkaufen zu gehen. Bevor das Baby auf der Welt ist, gleichen manche Kinderzimmer schon einem Warenlager. Und nach der Geburt schenken Freunde sowie Familie dann Babyspielzeug in allen Größen und Materialien von Rassel bis Kuscheltier. Aber was brauchen Babys wirklich zum Spielen in den ersten Monaten? Und welches Babyspielzeug unterstützt dabei die Entwicklung?

Brauchen Babys Spielzeug

Null bis drei Monate: Weniger ist mehr

In den ersten Monaten erlernt das Neugeborene viele neue Fähigkeiten wie z.B. das Greifen und Sehen. Es erforscht die Menschen und die Gegebenheiten aller Objekte in seinem Umfeld. Mit Mund, Augen und Händen macht es sich mit noch Unbekanntem vertraut. Spielen bedeutet für Neugeborene in erster Linie Lernen und Erkunden mit allen Sinnen. Es ist anfangs so sehr damit beschäftigt, den eigenen Körper und dessen Fähigkeiten zu erforschen, dass nur wenig ausgewähltes Babyspielzeug benötigt wird. Farbenfrohe kleinere Greiflinge, Wagenketten und Schnullerketten mit unterschiedlichen Holzfiguren oder auch mit kleinen Glöckchen sind in dieser Phase ideal. Denn sie sind ein Erlebnis für alle Sinne. Babys können mit ihnen Formen, Farben und Klänge spielerisch erfahren.

Für spannende Unterhaltung sorgen auch bunte Mobiles, die über dem Bett aufgehängt werden und sich sanft bewegen. Wichtig: Sie müssen so hoch und sicher montiert sein, dass sie außerhalb der Reichweite der kleinen Hände hängen, aber so niedrig, dass das Baby sie gut beobachten kann.

Holz buntes Mobile mit Autos

Drei bis sechs Monate: Gutes Babyspielzeug regt Sinne und Motorik an

Ungefähr im 3. oder 4. Monat greifen Babys immer sicherer und bewusster nach Dingen.
Ab diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll, zusätzlich zu den Greiflingen kleine Bälle, Rasseln mit Stiel oder Kuscheltiere anzubieten. Achten Sie auf möglichst unterschiedliche Strukturen und Texturen. Denn eine interessante Haptik regt das aktive Berühren an.

Mit ca. vier Monaten kann ein Baby, was auf dem Bauch liegt, schon erste Mini-Liegestütze und stützt sich mit den Armen ab, um Kopf und Schulter vom Boden zu heben. Und auch das eigenständige Herumrollen vom Bauch auf den Rücken und wieder zurück funktioniert immer sicherer. Motivieren Sie Ihr Kind zu diesen Bewegungen durch Babyspielzeug – idealerweise mit Klängen wie Quietschen und Klappern oder mit Glöckchen – zu dem es sich aktiv hindrehen kann und was sich leicht rollen lässt, wie z.B. Quietschkugeln oder Greiflingsbälle.

Ab ca. dem fünften Monat fangen Babys an, das Prinzip von Ursache und Wirkung zu entdecken. Sie lieben es, Dinge fallen zu lassen und zu beobachten, was passiert.
Auch das Gehör wird immer feiner. Babyspielzeug, was klappert oder quietscht ist daher besonders interessant. Und: Ihr Kind versteht ab jetzt auch seinen Namen. Testen Sie es aus und rufen Sie es, wenn Sie außerhalb seines Blickfeldes sind. Es wird sich sofort zu Ihnen umdrehen.

61069 Quieki Quietschkugel Holzspielzeug

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Unterwegs mit Baby

Mit Baby unterwegs – sicher und bequem

Die ersten Ausflüge mit dem Baby sind oft aufregend für die ganze Familie: Fühlt sich das Baby wohl? Wie transportiere ich es gut, damit es sich unterwegs geborgen fühlt und wir nicht in Stress geraten? Schon bei der Auswahl der Transportart können wir Einfluss nehmen auf das Wohlbefinden des Kindes:

Unterwegs mit Baby

Im Auto: Niemals ohne Babyschale oder Kindersitz

Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat sicherlich schon vor der Geburt einen Kindersitz gekauft. Hier ist gute Beratung wichtig, damit ein passendes, sicheres und bequemes Modell ausgewählt wird. Spezielle Fachmärkte für Kindersitze bieten eine breite Auswahl und gute Beratung an. Die Babyschale fürs Auto sollte tatsächlich dem Transport im Auto vorbehalten bleiben: Die Körperhaltung darin wirkt ungünstig auf die Wirbelsäule und die gekrümmte Haltung kann die Atmung erschweren. Auch der ADAC empfiehlt, die Babyschale in den ersten Monaten nicht als Babyablage zu nutzen. Legen Sie Ihr Kind zuhause lieber auf einer Decke auf dem Boden ab und nutzen Sie für Spaziergänge Kinderwagen oder Tragetuch. Ist das Baby schon älter, sind für längere Autofahrten kleine Spielzeuge, Knisterbücher und Ketten schöne Spielmöglichkeiten. So kann das Baby die Zeit im beengten Sitz mit Spielen überbrücken.

Im Kinderwagen: So fahren Babys sicher & bequem

Der Kinderwagen ist beliebt, um das Baby auf erste Ausflüge mitzunehmen – besonders, wenn auch noch eingekauft wird. Wichtig ist aber, das Baby vor Reizen zu schützen und seinen Bedürfnissen nachzukommen. Viele Babys wollen lieber in die Trage und brauchen die Nähe zur Bezugsperson. Packen Sie deshalb zusätzlich eine Tragemöglichkeit ein, um das Baby notfalls an den Körper zu nehmen. Achten Sie im Kinderwagen auf die Lagerung des Babys: Es ist für die Kleinen unbequem, ausgestreckt auf dem Rücken zu liegen. Aus dem Kinästhetik Infant Handling ist bekannt, dass Babys besser auf einem gefalteten Handtuch mit leicht erhöhtem Kopf- und Beinbereich liegen. Auch ein geknülltes Spucktuch unter den Beinen macht die Lagerung für Kinder angenehmer. Schön ist es, wenn Sie das Baby im ersten Jahr mit dem Blick in Ihre Richtung schieben. So fühlt es sich sicherer und kann Bedürfnisse schnell mitteilen.

Holz bunte Kinderwagenkette mit Frosch und Katze und Glöckchen

Im Tragetuch: Die richtige Position fördert Körperkontakt und gute Haltung

Viele Babys lieben es, getragen zu werden. Mittlerweile gibt es einen großen Markt mit verschiedenen Tragetüchern und Tragehilfen. Spezielle Trageberater*innen helfen bei der Auswahl, erklären die Nutzung und helfen bei der Verwendung. Tragen können Sie Ihr Baby von Anfang an vor der Brust in Kopfkusshöhe, auf dem Rücken oder sogar seitlich. Das Tragen kommt von allen Beförderungsmöglichkeiten den Bedürfnissen von Babys besonders gut nach: Das Baby befindet sich in Körperkontakt und kann sich zurückziehen. Die Anhock-Spreiz-Haltung kommt seinen Bedürfnissen nach und wirkt sich sogar bei richtiger Nutzung positiv auf das Hüftgelenk aus. Bei Babys mit Bauchschmerzen kann das Tragen beim Abgehen von Blähungen helfen. In Tragetüchern oder bei Tragehilfen kann diskret direkt im Tuch gestillt werden. Einziger Nachteil: Der Einkauf muss auch noch getragen oder in einem Trolley gezogen werden.

Nicht geeignet ist das Tragetuch/die Tragehilfe für den Transport des Babys auf einem Fahrrad. Im Kindersitz auf dem Fahrrad dürfen Kinder erst mitfahren, wenn sie sicher sitzen können und einen Helm tragen. Vorher können Fahrradanhänger mit Babyschalen genutzt werden. Auch hier gelten jedoch die Empfehlungen zur Begrenzung der in der Babyschale verbleiben Zeit.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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Spielen mit Kleinkindern: Gemeinsame Freude am Rollenspiel

Spielen mit Kleinkindern: Gemeinsame Freude am Rollenspiel

Irgendwann kommt bei Eltern der Moment, in dem sie feststellen, dass sich das Spiel des Babys verändert hat: Es spielt nicht mehr, um zu be-greifen, um die Eigenschaften von Dingen kennen zu lernen oder um sich ein Bild von der Welt zu machen. Es ahmt auf einmal den Alltag nach: Es füttert eine Puppe mit einem Löffel, es nimmt ein Tuch und reibt über den Tisch, es rührt in einem kleinen Topf. Wenn dieser Punkt erreicht ist, merken wir, wie sehr wir wirklich im Alltag in den kleinen Dingen ein Vorbild sind – und wie viel unsere Kinder jeden Tag von uns aufnehmen.

Spielen mit Kleinkindern: Gemeinsame Freude am Rollenspiel

Warum Rollenspiele für Kleinkinder so wichtig sind

Im Rollenspiel ahmt das Kind nun die Aktivitäten des Alltags und auch das Soziale nach. Es kopiert Gestik, Mimik und Handlungen und setzt sich auf eine neue Weise mit der Welt auseinander. Meistens geschieht dies rund um den ersten Geburtstag – bei einigen früher, bei anderen später. Im kleinen Feld des Ausprobierens wird nun geübt und gelernt – allein und natürlich gerne im Zusammensein mit anderen. Mama, Papa, Oma und Opa werden bekocht, frisiert, dürfen mit am Puppentisch sitzen und bekommen Kaffee und Tee gereicht. Es macht Kindern große Freude, gemeinsam mit anderen Kindern und Erwachsenen den Alltag nachzuspielen. Zusammen können nun im Spiel auch die wichtigen Punkte des Alltags auf spielerische Weise durchgegangen werden: Das Kind reicht eine Tasse, wir bedanken uns dafür. “Bitte”, “Danke” und “Entschuldigung” werden durch unser Vorbild gelernt, nicht durch beharrliche Aufforderungen. Im Spiel können Werte für Kinder auf natürliche Weise und entspannt vermittelt werden.

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Spielend Alltagssituationen verstehen

Besondere Bedeutung hat das Rollenspiel auch für Situationen außerhalb der Alltagsroutine: Der Besuch bei der Kinderärztin kann im Spiel vorab durchgegangen oder anschließend verarbeitet werden. Nun ist das Kind die Ärztin und darf in Mund und Ohren schauen oder einen Pieks in den Arm geben. Zusammen sprechen Sie darüber, was vielleicht weh tut und wann man Trost braucht. Auch der Besuch von Handwerkern oder andere besondere Situationen spielen Kinder gerne nach. Nach wie vor gilt: Durch Spiel eignet sich das Kind die Welt an, auch die sozialen Aspekte und Handlungsweisen. Deswegen ist es gut, wenn wir Kindern den Raum geben, nach Herzenslust nachzuspielen, was ihnen wichtig erscheint. Gleichzeitig erfahren wir dadurch, welche Themen ihnen gerade wichtig sind.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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