Holzspielzeug kleinkinder kissenklau

Warum schon Kleinkinder Freunde brauchen

Dass Freunde das Beste sind, was es gibt auf der Welt, wusste schon der Evergreen aus den 30er-Jahren. Und die Aussage gilt auch heute noch – sogar für Kleinkinder. Natürlich ist Freundschaft im Kindesalter anders als bei Erwachsenen. Wie Kinder Freundschaften schließen und inwieweit Eltern ihr Kind dabei unterstützen können, lesen Sie hier.

Nichts ist schöner für Kinder, als gemeinsam mit den besten Freunden draußen herumzutoben und die Welt zu erkunden. Oder Burgen mit Höhlen auf dem Sandplatz zu gestalten und in Ruhe zusammen vertieft Bilder zu malen. Eltern freuen sich, wenn ihr Kind zusammen mit anderen Kindern ausgelassen oder versunken spielt und die Welt um sich herum vergisst.

Doch Spielen mit Freunden ist nicht nur Spaß. Beim gemeinsamen Spiel erlernen Kinder sprachliche Fähigkeiten und wichtige soziale Kompetenzen wie z.B. das Durchsetzen oder Nachgeben. Pädagogen sind sich darin einig, dass Freundschaften unter Kindern die notwendige Basis für kommunikatives, soziales und moralisches Lernen bilden. Gute Beziehungen unter Kindern sind also wichtig für das ganze Leben.

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Freundschaften wachsen mit Ihrem Kind

Kinder wählen Freunde danach, ob sie ähnliche Eigenschaften aufweisen oder gleiche Interessen haben. Eine weitere große Bedeutung hat zudem deren schnelle Verfügbarkeit z.B. in der Nachbarschaft.

Auch Alter und Geschlecht der Kinder spielen eine große Rolle. Für sehr kleine Kinder ist bereits die zufällige Bekanntschaft auf dem Spielplatz ein Freund. Diese Sandkasten-Freundschaften werden spontan geschlossen und genau so schnell wieder beendet, oft sogar innerhalb weniger Stunden. Es sind also eher zweckorientierte Beziehungen, in denen es nur um das gemeinsame Spiel geht.

Erst zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr sind Kinder in der Lage, bewusst echte Freundschaften zu schließen. Dann beginnen sie, ein Bewusstsein für das eigene Ich und Mitgefühl für andere Menschen zu entwickeln. Ab dem Zeitpunkt werden dann auch meist Freunde des gleichen Geschlechts bevorzugt, selbst wenn Mädchen und Jungen in gemischten Gruppen zusammen kommen.

4 Tipps, wie Sie Ihr Kind unterstützen können,
Freunde zu finden

  1. Lassen Sie Ihr Kind die Freunde alleine aussuchen! Kleinkinder sind ohne Vorurteile, ihnen sind soziale Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder Religion schlicht egal. Daher sollte Ihr Kind entscheiden dürfen, mit wem es befreundet sein will.
  2. Nicht drängen: Jedes Kind hat seine eigene Herangehensweise, um Freundschaften zu knüpfen. Ist Ihr Kind schüchtern, dann lassen Sie ihm Zeit und überfordern Sie es nicht mit zu vielen Kontakten. Und ihr Kind muss selbst bestimmen können, wann es die erste Annäherung an andere Kinder wagt. Manche Kinder wollen erst mal in Ruhe zusehen, bevor sie sich zu fremden Kindern wagen.
  3. Spieltrieb fördern: Kinder, die mit Fantasie spielen können, sind für Gleichaltrige besonders interessant. Geben Sie Ihrem Kind von klein auf Anregungen für ganz unterschiedliche Spiele, die es alleine oder auch mit Anderen spielen kann.
  4. Leben Sie Freundschaften vor: Eltern, die einen freundlichen Umgang zu Freunden und Familie aktiv pflegen, sind ein gutes Vorbild für ihre Kinder. Laden Sie Besuch ein und machen Sie Ihr Kind zum „Mitgastgeber“ mit kleinen Aufgaben. So lernt es spielerisch, sich um das Wohlbefinden Anderer zu kümmern.

Schöne Spielideen für kleine Freunde

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Geschenk Kleinkinder Ratgeber: Wie sieht das perfekte Geschenk für Kleinkinder aus?

Wie sieht das perfekte Geschenk für Kleinkinder aus?

Ob Geburtstag, Ostern, Nikolaus oder Weihnachten: Das richtige Geschenk für kleine Kinder zu finden, ist nicht so einfach. Denn das Angebot ist ebenso vielfältig wie unübersichtlich. Am sinnvollsten sind Spielzeuge, die nicht nur Spaß machen, sondern auch die Entwicklung des Kleinkindes bestmöglich fördern. Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten.

Geschenk Kleinkinder Ratgeber: Wie sieht das perfekte Geschenk für Kleinkinder aus?

Der richtige Zeitpunkt zum Schenken

Kleine Kinder so zu beschenken, dass diese sich auch freuen, hat viel mit gutem Timing zu tun. Auch wenn Sie sich noch so viel Mühe bei der Auswahl für das Geschenk gegeben haben, kann es durchaus passieren, dass das neue Spielzeug ignoriert wird. Gerade wenn es viele Geschenke auf einmal gibt oder gleichzeitig zahlreiche Gäste zum Gratulieren und Feiern kommen, kann ein Kleinkind schnell überfordert sein.

Wenn Sie wollen, dass das Kind Ihr Geschenk wirklich wahrnimmt, sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt achten, wann Sie es überreichen. Stimmen Sie sich dazu ggf. mit den anderen Schenkenden ab, damit es nicht zu einer Geschenkeflut kommt. Grundsätzlich gilt: Schenken Sie lieber weniger, dafür sorgfältig ausgewählte Dinge. Und lassen Sie dem Kind Zeit, die neuen Sachen zu entdecken. Ein Spielzeug, das vielleicht nicht augenblicklich mit Freude angenommen wird, kann zu einem späteren Zeitpunkt hochinteressant werden.

Verstehen, wie Kleinkinder spielen

Kleinkinder nehmen ihre Umwelt oft noch unstrukturiert und geheimnisvoll wahr. Aber sie wollen sie verstehen und erobern. Spielend und systematisch eignen sie sich neue Fähigkeiten an: Laufen und Balancieren, Bälle rollen, Bauklötze aufeinander stapeln, eine Treppe Schritt für Schritt ersteigen, auf einen Stuhl klettern oder mit dem Löffel essen. Dabei hat jedes Kind sein eigenes Lerntempo.

Hierfür sind Spielzeuge gut geeignet, die viel Abwechslung bieten und durch neue Reize zum Erforschen und Ausprobieren einladen, um sich selbst und die Mitwelt besser zu erfassen.

Holz buntes Steckpyramiden-Set zum Nachziehen als Katze und Hund

Ab 2 Jahren: Das Kleinkind lernt symbolisch spielen

Je älter das Kleinkind wird, desto mehr kommt die eigene Fantasie ins Spiel. Als Geschenk eignen sich Spielzeuge, die das Mitdenken und Sprechen herausfordern. Mit Spielzeug wie Spiel- und Motorikbüchern, die das Bewegen und Erleben des Kleinkindes anregen, fördern Eltern im gemeinsamen Spiel die sprachlichen und motorischen Fähigkeiten des Kindes.

Holz Bilderbuch mit Bär, Dreirad und Auto

Ab 3 Jahren: Erste Rollenspiele werden ausprobiert

Kinder lernen durch Nachahmung. So schlüpfen Kleinkinder in die Rollen von Erwachsenen, Märchenfiguren oder Tieren. Durch das immer bessere Kennenlernen von Rollen werden deren Eigenschaften erkannt und einander zugeordnet. Dazu werden beim Aushandeln von Rollen soziale Kompetenzen erlernt und vertieft. Hier unterstützen Spielzeuge, die das Rollenverständnis und die Vorstellungskraft des Kindes fordern.

Holz roter Arztkoffer für Kinder mit Stethoskop, Fieberthermometer, Blutdruckmesser, Spritzer und Klopghammer

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streiten Geschwister Ratgeber

Warum Geschwister immer wieder streiten müssen

Das kennen alle Eltern von Geschwister-Kindern: Kein Tag vergeht ohne Streitereien. Beim Mittagessen, wer die größere Portion erhält. Am Nachmittag, wer mit welchem Spielzeug spielen darf. Am Abend, wer länger aufbleiben darf und warum. Und wenn es einmal ruhig zugeht, dann ist dies nicht von langer Dauer. Die Streithähne voneinander zu trennen, klappt auch nicht immer. Zumal sie zusammen spielen und lernen sollen, miteinander fair und respektvoll umzugehen. Hier erfahren Sie, warum Geschwister streiten müssen und wie Sie damit entspannter umgehen.

streiten Geschwister Ratgeber

Geschwister streiten sich, um ihren Platz in der Familie und im Leben zu finden

Es gibt einen guten Grund für Konflikte zwischen Geschwistern. Über Streitereien erobern sie sich ihren Platz im Leben. Sie handeln auf diese Weise ihre Rolle für ihre zukünftige Entwicklung aus und lernen sich dabei selbst kennen. So erfahren sie die eigenen Stärken und Grenzen. Sie brauchen die Auseinandersetzungen, um für das spätere Leben fit zu werden. Denn wer Konflikte lösen und Angriffe abwehren kann, dem gelingt es besser, seine Integrität zu schützen. 

Nicht selten entsteht dabei Eifersucht unter Geschwistern. Sie buhlen miteinander um die Liebe und Zuwendung der Eltern, wenn sie beide mit demselben Spielzeug spielen wollen. Es ist ein Ruf danach, gesehen zu werden: „Liebe Mama und lieber Papa, bitte kümmert euch um mich! Zeigt mir, dass meine Geschwister mir nicht meinen Platz in der Familie streitig machen!“

Dabei können Sie als Eltern Ihren Kindern effektiv unter die Arme greifen. Denn woher sollen Ihre Kinder wissen, wie man Konflikte löst? Kinder streiten sich, weil ihnen noch die passenden Strategien fehlen.

3 Tipps für wenigster Streit unter Geschwistern

Individuelle Stärken betonen
Helfen Sie Ihren Kindern, sich der eigenen Rolle bewusst zu werden. Jedes Kind hat seine besonderen Begabungen. Loben Sie es dafür. Indem Sie seine Stärken betonen, lernt das Kind sich selbst von seinen Geschwistern abzugrenzen: „Du kannst gut malen und Deine Schwester oder Dein Bruder kann gut klettern!“ So fühlt sich jedes Kind von seinen Eltern beachtet und die Rivalität zu seinen Geschwistern nimmt ab.

Vergleichen Sie ihre Kinder nicht miteinander
Jedes Kind will beachtet sein. Wenn Kinder jedoch miteinander verglichen werden, dann verstärkt das die Konkurrenz zwischen ihnen. Vermeiden Sie daher vergleichende Bemerkungen wie „Dein Bruder war die ganze Zeit über brav, warum Du nicht?“. Auf diese Weise werden Streitereien nur noch mehr befeuert.

Verhalten Sie sich neutral
Es ist auch nicht ratsam, bei Konflikten den Familienrichter zu spielen und zu versuchen, den Schuldigen zu ermitteln. Denn meistens ist es ohnehin nicht möglich herauszufinden, wer als Erstes mit dem Streiten begonnen hat. Das kleinere Kind ist nicht unbedingt das Opfer und derjenige, der weint, hat vielleicht angefangen. Versuchen Sie lieber die Rolle des Vermittlers einzunehmen und Verständnis für einander zu wecken.

Wann Eltern beim Streiten unter Geschwistern einschreiten sollten

Leichtes Gerangel und Wortgefechte gehören zum Alltag unter Geschwistern. Sobald Ihre Kinder aber anfangen, sich ernsthaft weh zu tun oder gefährliche Gegenstände in der Hand haben, müssen Sie einschreiten. Trennen Sie die Streithähne und -hennen möglichst auch räumlich. Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie lautes Brüllen und verzichten Sie auf Drohungen. Das Einzige, was Ihre Kinder sonst aus dem Streit lernen ist, dass nur der Lauteste Recht hat.

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Gutes Spielzeug langlebig

Gutes Spielzeug langlebig: Auf Langlebigkeit und Funktionalität achten

Die Regale in Spielzeugläden und Supermärkten sind gefüllt mit Kinderprodukten: Spielwaren in allen Farben, Formen und Materialien für Kinder jeden Alters. Den Überblick in diesem Dschungel zu bewahren und geeignete und gute Spielzeuge auszuwählen, passend zum Alter und Entwicklungsstand des Kindes, ist dabei nicht immer einfach. Auch wenn Temperament und jeweiliger Geschmack der Familie eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Spielzeugs spielen, gibt es einige Kriterien, die allgemein bei der Auswahl von Spielzeug berücksichtigt werden können:

Gutes Spielzeug langlebig

• Spielzeuge sollten es Kindern ermöglichen, auf vielfältige Art damit umzugehen: Gerade kleine Kinder wollen Spielzeug mit allen Sinnen erforschen und betasten es nicht nur mit den Händen, sondern stecken es auch in den Mund, drehen daran, schlagen es auf den Boden. Ein gutes Spielzeug sollte diesem “Härtetest” standhalten und offen für eine vielfältige Nutzung sein.

• Da Spielwaren von Babys und Kleinkindern so vielfältig verwendet werden, sind die verwendeten Materialien, Lacke und Kleinteile zu beachten: Es sollten keine Weichmacher, keine giftigen Lacke und keine verschluckbaren Kleinteile enthalten sein. Gütesiegel wie das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit (Strapazierfähigkeit), ein TÜV-Zeichen (Sicherheits- und Schadstoffprüfung) oder auch die rote “spiel gut” Plakette für pädagogisch wertvolle Sachen sind gute Hinweise. Auch die Verwendung von Rohstoffen aus nachhaltiger Produktion, beispielsweise nachhaltiger Forstwirtschaft bei Holzspielwaren, sind heute wichtige Anhaltspunkte für achtsame Spielzeugproduktion. Das CE-Zeichen erklärt lediglich, dass die Mindestanforderungen der EU erfüllt wurden. Dieses Zeichen müssen alle in Deutschland verkäuflichen Spielwaren tragen.

• Auch wenn es ein breites Angebot an Spielwaren gibt, ist Langlebigkeit ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Nicht nur das Spielzeug selbst sollte robust erscheinen, sondern es sollte auch vielfältig und lange nutzbar sein: Bedruckte Holzbausteine können beispielsweise als erstes Puzzle dienen, können aber auch als Türme verbaut werden. Vor einer Kaufentscheidung ist es daher sinnvoll, sich zu fragen: Kann das Kind damit über einen längeren Zeitraum vielfältig spielen? Oder ermöglicht das Spielzeug nur begrenzte Handlungen und ist in der Funktionalität eingeschränkt? Lässt es phantasievollen Umgang zu oder ist es bereits sehr detailliert ausgestaltet und ermöglicht nur wenig alternative Spielmöglichkeiten?

Holz bunter Nachziehelefant

Langlebiges Spielzeug ist nachhaltig

Auch wenn wir manchmal das Gefühl vermittelt bekommen, Spielzeuge müssten beständig ausgetauscht und erneuert werden, sind Langlebigkeit und Funktionalität wichtige Eigenschaften für Spielzeuge – gerade heute mit Gedanken an eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder. Wie so oft gilt daher auch beim Spielzeug: Weniger ist mehr, wenn dafür auf besondere Qualität geachtet wird und Kinder lange Freude haben können an diesen besonderen Spielwaren.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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Wie wird Holzspielzeug gereinigt Ratgebertext

Wie wird Holzspielzeug richtig gereinigt?

Holzspielzeug muss eine Menge aushalten: Es wird geliebt, gedrückt, geworfen, auf dem Fußboden verteilt und zum Spielplatz oder in den Kindergarten mitgenommen. Und Babys lieben es, die Beschaffenheit ihrer Holz-Greiflinge ausgiebig mit dem Mund zu erforschen.

Doch keine Angst vor Keimen oder Bakterien: Wir verraten Ihnen, wie Sie Holzspielzeug schonend reinigen und warum es hygienischer ist als Spielwaren aus Plastik.

Wie wird Holzspielzeug gereinigt Ratgebertext

Natürlich sauber: Wasser statt chemische Keule

Um Spielzeug aus Holz zu reinigen, sind keine speziellen Pflegemittel nötig. Die hochwertigen Hölzer bei Selecta haben natürlich gewachsene antibakterielle Eigenschaften. Es reicht daher völlig aus, das Holz mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen.

Verzichten Sie unbedingt auf chemische Reiniger, Desinfektionsmittel oder handelsübliche Feuchttücher. Diese enthalten oft giftige Stoffe, die Ihr Kind über die Mundschleimhaut aufnehmen könnte. Der Verzicht auf die chemische Keule schont zudem die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Damit das Spielzeug lange schön bleibt, darf es nicht unter heißem oder fließendem Wasser gereinigt werden, da das Holz sonst aufquillt und die wasserlöslichen Farben an Intensität verlieren. Ein Waschgang im Geschirrspüler ist somit ebenso tabu wie in der Waschmaschine.

Und gut zu wissen: Die von Selecta verwendeten Farben und Lacke sind gesundheitlich völlig unbedenklich und entsprechen in allen Punkten den strengen Anforderungen der europäischen Vorschriften an Spielzeug.

Warum ist Holzspielzeug hygienischer als Plastikspielzeug?

Spielzeug aus Holz bedarf keiner speziellen Reinigung vor der Erstbenutzung – ganz anders als Spielsachen aus Kunststoff. Denn auf Plastik können Spuren von Bakterien bis zu 24 Stunden lang ohne Wirtszelle überleben. Dies kann die Übertragung von Krankheiten fördern. Im Gegensatz zu Holz hat Plastik keine keimreduzierenden Eigenschaften. Obwohl beide Oberflächen vergleichbar leicht zu reinigen sind, entstehen im Plastik schon nach kurzer Zeit Unebenheiten und Risse in der Oberfläche, die für Bakterien ein willkommenes Zuhause darstellen. Holz besitzt antibakterielle Substanzen, die Viren und Bakterien schneller absterben lassen. Durch die poröse Holzoberfläche wird Bakterien Feuchtigkeit entzogen, die sie zum Überleben benötigen. Spielzeug aus Holz hat also einen ganz natürlichen Selbstreinigungseffekt. Und natürlich schön ist es sowieso – auch nach Jahren!

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Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

Wozu brauchen Kinder Fantasie?

Heute Prinzessin und morgen Astronaut! Das Spielzeug wird plötzlich lebendig und das Kind ist der Herrscher darüber, was als nächstes passiert. Woher kommt die Fantasie bei Kindern, warum ist sie für die Entwicklung so nützlich und wie kann sie geweckt werden?

Wozu brauchen Kinder Fantasie Ratgebertext

In der Fantasiewelt wird das echte Leben geübt

Die Fähigkeit, sich etwas auszudenken, ist der zentrale Baustein der Persönlichkeitsentwicklung. Durch das Spielen wird die Vorstellungskraft von Kindern aktiv gefordert. Kinder lieben es, in verschiedene Rollen oder Berufe zu schlüpfen, sich eine eigene Handlung auszudenken, Charaktere auszusuchen und ihnen eine Stimme zu verleihen. Ganz spielerisch fördert dies die Sprachentwicklung. Und auch Verhaltensweisen können ausprobiert und soziale Kompetenz erlangt werden.

Fantasie wächst nur an Herausforderungen

Langeweile hat völlig zu Unrecht so einen schlechten Ruf. Eltern sind auch nicht dafür verantwortlich, dass ihr Kind konstant beschäftigt ist. Im Gegenteil: Wer auf jedes Quengeln mit neuen Unterhaltungsangeboten reagiert, lässt die natürlich vorhandene Vorstellungskraft verkümmern. 

Das Problem ist, dass mit Fernsehen, Handy, Tablet und Co. immer mehr digitale Medien täglich zur Auswahl stehen. Kindgerechte Sendungen und Spiele fördern zwar durchaus die Fantasie, jedoch ist die Dauer der Mediennutzung entscheidend. Kinderärzte empfehlen, dass Kinder unter zwei Jahren möglichst gar nicht fernsehen sollten. Bei Kindergartenkindern sind 30 Minuten vor einem Bildschirm täglich das Maximum.

Also Mut zur Bespaßungs-Lücke! Schalten Sie häufiger mal alle digitalen Geräte aus (auch Ihre eigenen!). Denn nur wer sich langweilt, kann auf kreative neue Spielideen kommen.
Motivieren Sie Ihr Kind z.B. vorhandene Alltagsgegenstände mal ganz anders zu nutzen oder neue Dinge daraus zu gestalten. Und lassen Sie sich von der Natur inspirieren, denn auch Bewegung an der frischen Luft lässt Gehirnzellen wachsen.

Spielzeug: Weniger Vorgaben heißt mehr Freiraum für eigene Ideen

Und auch beim Spielzeug ist ein Mehr an technischer Ausstattung nicht unbedingt förderlich für die Fantasie. Je einfacher es konstruiert ist, um so mehr Möglichkeiten hat ein Kind, es auf ganz unterschiedliche Arten immer wieder neu zum Leben zu erwecken. So wie z.B. bunte Bausteine, Klötzchen oder Steckfiguren, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Zusammenbauen bieten.

Spielsachen, die nur auf eine vorher vom Hersteller definierte Weise funktionieren oder reagieren, sind dagegen schnell langweilig. Dies gilt auch für Spiele, die von Erwachsenen detailliert erklärt werden. Auch wenn Sie es gut meinen und Ihrem Kind vormachen wollen, wie es vermeintlich „richtig geht“: Kinder wollen Sachen selber ausprobieren und erforschen. Das macht sie stolz und fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch das Selbstbewußtsein.

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Ich bin ein großer Freund davon, meinen Kindern viel Raum zu geben. Sie dürfen sich frei entfalten, sich ausprobieren und kennenlernen. Hier wird sehr viel sehr frei gespielt – ohne Anleitung, ohne Plan, ohne Druck. Wir bieten zwar auch immer wieder etwas an, geben einen Anreiz, versuchen uns einzubringen (sofern es gewünscht ist) – aber im Großen und Ganzen haben unsere Kinder hier sehr viel Freiraum, um sich zu entfalten. Im Spiel.

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