Baby Holzspielzeug Greifling

Das sind Babys sieben Sinne

Neugeborene kommen bereits komplett mit allen Sinnen auf die Welt. Einige von ihnen müssen sich erst entwickeln, andere sind sogar besser ausgeprägt als bei Erwachsenen. Welche Wahrnehmungen hat Ihr Baby und wie können Sie Entwicklung der Sinne sanft fördern?

 

Wie viele Sinne hat ein Mensch?

Die Anzahl der menschlichen Sinne ist unter Biologen durchaus umstritten.
Für Neurowissenschaftler gibt es mindestens sechs Sinne: Sehen, Hören, Gleichgewicht, Fühlen, Schmecken und Riechen. Ganz eindeutig ist die Antwort auf diese Frage jedoch nicht. Denn in der modernen Forschung spricht man auch von weiteren Sinnen wie z.B. dem Temperatursinn (Thermorezeption), die Selbstwahrnehmung bzw. der Muskelsinn (Propriozeption) und natürlich auch das Schmerzempfinden (Nozizeption). Das Wahrnehmen der inneren Organe z.B. als Hunger und Durst wird von Wissenschaftlern als viszeraler Sinn bezeichnet.

Baby Holzspielzeug Greifling

Das sind die wichtigsten sieben Sinne bei Babys

1. Sehsinn

Neugeborene sehen zunächst alles unscharf. Erst nach und nach entwickeln sich das Sehvermögen, die Scharfsichtigkeit und die Unterscheidung von Farben.
Wie sich der Sehsinn in den ersten 12 Monaten entfaltet, sehen Sie hier in einer kleinen Animation.

So fördern Sie den Sehsinn:
Babys können Farben besonders gut erkennen. Als bestes Spielzeug in den ersten Wochen eignet sich daher alles, was starke Kontraste hat.

2. Hörsinn

Säuglinge hören sehr intensiv. Vermutet wird, dass dies für die Bildung der Sprache notwendig ist.

So fördern Sie den Hörsinn:
Verschiedene Reize und Töne sorgen dafür, dass sich das Gehör gut entwickelt. Reden Sie also viel mit Ihrem Kind und singen Sie ihm etwas vor. Achten Sie aber unbedingt auf eine moderate Lautstärke – vor allem bei Spielzeug mit Geräuschen. Absolut unbedenklich für Babys Ohren sind übrigens die Glöckchen und Quietsch-Elemente im Selecta Holzspielzeug.

Holzgreifling Vogel mit Quietsche

3. Gleichgewichtssinn

Schon ab der siebten Schwangerschaftswoche bildet sich beim Baby im Mutterleib das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, der sog. Vestibularapparat. Durch die Bewegungen der Mutter wird er stimuliert.

So fördern Sie den Gleichgewichtssinn:
Babys werden gerne geschaukelt und getragen. Das beruhigt sie und trainiert auch gleichzeitig ihr Gefühl für Balance. Sobald Ihr Kind anfängt zu krabbeln geben Spielzeuge, die sich rollen lassen, besonders anregende Impulse zur Mobilität.

4. Tastsinn

Die Haut ist zwar das größte Tastorgan des Menschen, doch bei Babys ist im ersten Lebensjahr der Tastsinn von Lippen und Zunge am besten entwickelt. Daher werden alle Gegenstände liebend gerne in den Mund gesteckt, um sie so gründlich zu erfühlen und zu erforschen. Erst mit ca. 18 Monaten können Kleinkinder auch mit den Händen feine Reize unterscheiden.

So fördern Sie den Tastsinn:

Alle Reize, die Ihr Baby über Mund oder Haut wahrnimmt, stimulieren die Entwicklung der entsprechenden Region im Gehirn. Sorgen Sie also für viel Hautkontakt und geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Materialien in Kontakt zu kommen.

Verpackung Holz Beissring Maus für Baby

5. Geschmackssinn

Darüber, ob Geschmack angeboren oder erlernt wird, sind sich Wissenschaftler nicht ganz einig. Unstrittig ist aber, dass bereits im Mutterleib alle Geschmacksknospen ausgebildet werden und Säuglinge sogar intensiver schmecken können als Erwachsene.

Weltweit kommen Babys mit einer Vorliebe für Süßes (wie z.B. die süßlich schmeckende Muttermilch) auf die Welt. Gleichzeitig lehnen sie alles vehement ab, was sauer oder bitter schmeckt. Dies ist ein ganz natürlicher Schutzmechanismus, der vor verdorbenen oder unreifen Speisen schützt. Erst mit ca. vier Monaten sind die Geschmacksnerven so weit entwickelt, dass auch salzig erkannt wird.

So fördern Sie den Geschmackssinn:

Kinder bevorzugen, was sie kennen. Daher hat die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft und der Stillzeit einen großen Einfluss auf spätere Vorlieben. Um Ihr Baby an neue Geschmäcker heranzuführen, brauchen Sie Geduld. Mehr als 12 Versuche sind durchaus normal, bis ein unbekannter Geschmack akzeptiert wird.

6. Geruchssinn

Schon Ungeborene können Gerüche wahrnehmen, die sie durch das Schlucken von Fruchtwasser aufnehmen. Neugeborene haben einen komplett ausgereiften Geruchssinn und erkennen sofort ihre Mutter und die Muttermilch am Duft. Daher wirken vertraute Gerüche der Eltern oder dem Zuhause auch besonders beruhigend auf Babys.

So fördern Sie den Geruchssinn:

Damit sich die Nervenzellen im Gehirn Ihres Babys gut vernetzen braucht es möglichst viele sinnliche Reize. Lassen Sie Ihr Kind also an ganz unterschiedlichen Dingen riechen. Aber achten Sie auch darauf, dass die empfindlichen Geruchszellen von Babys nicht von stark duftenden Parfums, Rasierwasser oder Cremes überfordert werden.

7. Körpereigensinn

Der Körpereigensinn ermöglicht uns z.B. zu spüren, in welcher Stellung sich unsere Körperteile befinden oder wie fest wir unsere Kraft einsetzen müssen, um etwas zu halten. Die Fähigkeit, den eigenen Körper zu spüren, entwickelt sich schon ab dem 3. Schwangerschaftsmonat. Nach der Geburt suchen Babys ständig nach Reizen die ihnen zeigen, wo der eigene Körper aufhört und die Umwelt anfängt.

So fördern Sie den Körpereigensinn:

Damit Babys lernen ihren Körper zu spüren, brauchen sie viel Zuwendung in Form von Kuscheln, liebevollem Eincremen oder Massieren. Und auch das Strampeln und Krabbeln ist wichtig, um das Körpergefühl zu trainieren.

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beliebte babynamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ermittelt jedes Jahr im Mai die in ganz Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen des Vorjahres. Die Auswertung basiert auf den Daten der deutschen Standesämter und berücksichtigt die Nennung als Erst- und Folgenamen.

Häufigste Vornamen als Erstname 2018:

Mädchen Jungen
1. Emma 1. Ben
2. Hannah/Hanna 2. Paul
3. Mia 3. Leon

 

Kindernamen-Trends 2019: Es bleibt klassisch

Die Lieblingsnamen sind deutschlandweit sehr ähnlich. Und doch gibt es je nach Bundesland auch Besonderheiten, die durchaus Trends erkennen lassen. Vor allem in den ost- und norddeutschen Bundesländern werden Namen aus der Großelterngeneration immer beliebter, wie z.B. Mathilda, Frieda, Ida, Greta, Leni und Lina bei den Mädchen, Karl, Oskar, Anton, Jakob und Theo bei den Jungen.

In zahlreichen Bundesländern gehörten auch Charlotte und Emil bereits 2018 zu den Lieblingsnamen. Vermutlich werden beide Namen 2019 den Sprung in die deutsche Top-Ten-Gesamtliste schaffen.

Viele Vornamenmoden breiten sich zudem von Norden nach Süden und von Osten nach Westen aus.
Die bislang eher im Norden genutzten Namen wie Finn und Henry, Ella und ansatzweise Ida werden auch immer häufiger in den südlicheren Bundesländern vergeben.

Und die im Osten beliebten Namen wie Charlotte, Mathilda und Frieda, Karl, Emil und Oskar machen sich inzwischen auch in einigen westlichen Bundesländern auf den vorderen Plätzen bemerkbar.

 

 

(Daten-Quelle: GfdS)

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Wieso schlafen Babys nicht durch?

Wie schön wäre es, wenn Babys nachts durchschlafen würden. Doch mehr als drei bis vier Stunden kommen Säuglinge selten am Stück zur Ruhe. Erst ab dem 6. Monat werden die Schlafphasen nachts länger. Hier erfahren Sie, wie das Ein- und Durchschlafen in den ersten Monaten sanft unterstützt werden kann.

Die gute Nachricht: Alle Babys wachen nachts auf

Eine der häufigsten Fragen an frisch gebackene Eltern ist mit Sicherheit: „Schläft dein Baby schon durch?“ Daher der wichtigste Tipp gleich am Anfang: Ignorieren Sie alle Geschichten von anderen Kindern, die angeblich schon mit wenigen Wochen komplett durchschlafen. Jedes Baby wacht nachts auf. Und das ist auch völlig normal. Denn kein Säugling kann acht Stunden ohne Unterbrechung schlafen.

Babys müssen schlafen lernen

Kinder haben in den ersten Lebensmonaten noch nicht den gewöhnlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Sie müssen ihn nach der langen Zeit im Mutterbauch erst erlernen. Neugeborene können kaum länger als eine Stunde wach bleiben und schlafen insgesamt bis zu 18 Stunden täglich. Doch dieser Schlaf wird immer wieder unterbrochen. Ein Grund ist der sehr schnelle Stoffwechsel von Babys. Entsprechend häufig werden sie vom Hunger bzw. Durst geweckt – oder von vollen Windeln. Erst frühestens mit sechs Monaten sind Kinder körperlich so weit entwickelt, dass sie mehrere Stunden ohne Nahrung auskommen. Dann werden auch die nächtlichen Schlafphasen länger.

Aber nicht nur Hunger oder nasse Windeln stören Babys Schlaf. Auch die Sehnsucht nach Zuwendung lässt sie aufwachen. Und sie sind noch nicht in der Lage, sich selbst zu beruhigen, wenn sie schlecht geträumt haben. Einige Experten sind auch der Meinung, dass Kinder wach werden, um zu prüfen, ob noch alles so ist wie beim Einschlafen.

Holz blaues Mini Trapez mit Glöckchen, Ringen und Sternen

4 Tipps, die Ihr Baby gut schlafen lassen

1. Routine hilft
Ab ca. drei Monaten können Babys Signale erkennen. Sehen sie die Milchflasche oder die mütterliche Brust, wissen sie, dass es gleich Nahrung gibt. Genauso gut können die Kinder jetzt an Routinen zum Einschlafen herangeführt werden. Gewöhnen Sie sich einen möglichst immer gleichen Ablauf an, wenn Sie Ihr Baby auf das Schlafen vorbereiten.
Z.B. erst füttern, dann wickeln, immer das gleiche Einschlaflied summen, ein bestimmtes Stofftier oder Schmusetuch geben.

2. Auf erste Zeichen von Müdigkeit sofort reagieren
Babys zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, dass sie müde sind. Typisch sind Gähnen, das Reiben von Augen und Ohren oder das Abwenden vom Kopf. Legen Sie Ihr Kind möglichst bei den ersten Zeichen von Müdigkeit ab. Auch wenn es kurios klingt: Säuglinge schlafen schlechter, wenn sie übermüdet sind.

3. Noch wach ins Bettchen legen
Legen Sie Ihr Baby möglichst bereits kurz vor dem Einschlafen ins Bett, d.h. sobald es schläfrig wird. So vermeiden Sie, dass es beim Ablegen erneut wach wird. Ist Ihr Kind unruhig, dann tätscheln Sie es leicht oder schaukeln Sie sanft das Bett. Verzichten Sie jetzt möglichst auf Blickkontakt und schnelle Bewegungen, damit Ihr Kind schneller zur Ruhe kommt.

4. Beim Aufwachen nicht sofort hochnehmen
Es ist völlig normal, dass Babys nach ca. 30 Minuten wieder aufwachen. Dies ist zumeist der Übergang in die nächste Phase des Schlafes. Auch wenn Ihr Kind dann unruhig wird, sollten Sie es nicht sofort hochnehmen. Versuchen Sie, es stattdessen leise zu beruhigen. Meist schlafen die Kinder dann wieder ein.

Holz rosa Mini Trapez mit Wölkchen, Ringen und Sternen

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Welches Spielzeug ist das ideale Geschenk für Babys?

Natürlich kann ein Baby noch nicht sagen, welches Geschenk es sich wünscht. Aber es kann sehr klar zeigen, was es mag. Wer weiß, wie sich Babys entwickeln und welche Fähigkeiten sie haben findet garantiert das ideale Geschenk, über das sich dann auch die Eltern freuen.

Babys können von Anfang an viel mehr, als man vermuten würde. Wissenschaftler sprechen hier vom „kompetenten Säugling“, denn alle fünf Sinne sind schon von Geburt an vorhanden.

Babys sind somit keine Wesen, die nur auf ihre Umwelt reagieren. Sondern sie bringen schon selbst Interessen mit und äußern diese auch. Daher sind Babys von Anfang an bindungsbereit. Sie lieben Gesichter und können den Gesichtsausdruck ihres Gegenübers spiegeln. Sobald sie älter werden, findet zwischen ihnen und ihrer sozialen Umgebung immer mehr ein Dialog statt. Gutes Spielzeug unterstützt diese Entwicklung und sind ein ideales Geschenk.

Wie das ideale Geschenk für Babys beschaffen sein sollte

Das perfekte Baby-Präsent verzichtet auf lose Kleinteile, die verschluckt werden können. Wichtig ist auch, dass das Spielzeug keine scharfen Kanten und Ecken aufweist, an denen sich die Kinder verletzen können. Und Babys lieben Farben! Daher sollte das ideale Geschenk eine der Primärfarben Rot, Blau und Gelb aufweisen, um ihr Interesse zu wecken. Buntes Holzspielzeug eignet sich darum besonders gut. Achten Sie darauf, dass es – wie bei Selecta – nur mit hochwertigen wasserlöslichen und natürlichen Farben behandelt wurde. Weil Babys ihr Spielzeug gerne mit dem Mund erkunden sollten Beschichtungen oder chemische Lacke tabu sein.

Mit Spielzeug Babys Fähigkeiten gezielt fördern

Farbenfrohe und abwechslungsreiche Spiele laden das Baby besonders gut zum Erkunden seiner Umgebung ein.

Sehen und Betrachten:

In den ersten Monaten liegen die Kleinen am liebsten noch auf dem Rücken. So erkunden sie über ihren Sehsinn ihre Umgebung. Bunte Spieltrapeze auf der Spieldecke oder bunte Mobiles über dem Bettchen sind da eine willkommene optische Abwechslung.

Holz buntes Babytrapez mit hängenden Kugeln, Ringen, Glöckchen und einem Männchen

Greifen und Fühlen:

Gerade in den ersten Monaten erfährt das Baby seine Umwelt über den Tastsinn, wenn Mutter und Vater es liebevoll umsorgen. Aber auch eigenes Greifen und Ertasten fördert das immer bessere Begreifen der Umgebung. Lustige Greiflinge und Quitschkugeln motivieren zum fröhlichen „Angreifen“.

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Rollen und Krabbeln:

Begeisternd rollend und krabbelnd erobern Babys ihre Mitwelt. Mit jedem Tag werden sie darin ein Stückchen besser und freuen sich selbst an ihren eigenen Erfolgen. Besonderen Spaß haben Kinder an Wackelfiguren und rollenden Figuren.

Babys sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt selbst entdecken. Dabei werden in ihrem Gehirn Glückshormone ausgeschüttet, die sie nachhaltig und effektiv beim Lernen und Erkunden unterstützen. Das Wichtigste, was wir Erwachsene tun können, ist dem Baby eine möglichst große Vielfalt an unterschiedlichen Sinneseindrücken über geeignetes Spielzeug zu ermöglichen. 

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Meilensteine: Babys erste 6 Wochen nach der Geburt

Neun Monate warten sind endlich vorbei. Der langersehnte Zuwachs kann nun im Arm gehalten werden. Ganz gespannt wird das kleine Wesen beobachtet und man fragt sich, was in Babys Kopf vorgeht. Sieht es uns? Was versteht es? Eltern wissen ganz intuitiv, dass ihr kleines Wunder schon einiges kann, wenn es auf die Welt kommt. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung in den ersten 6 Wochen.

Sehen und Hören

Nach der Geburt kann ein Neugeborenes nur sehr verschwommen sehen. Es nimmt lediglich Formen und starke Kontraste wahr. Aber Babys lieben Gesichter und eventuell wird Ihr Kind auch schon den Augenkontakt zu Ihnen suchen, wofür sie aber ganz nah rangehen sollten. Falls es Sie nicht anschauen will, liegt dies wahrscheinlich daran, dass es entweder müde oder anderweitig abgelenkt ist.

Bereits wenige Tage nach der Geburt erkennt Ihr Baby die Stimme der Mutter und kann sie von anderen Frauenstimmen unterscheiden. Im Alter von ca. zwei Wochen stellt es sogar eine Verbindung zwischen Stimme und Gesicht her. Forscher haben getestet, wie die Kinder reagieren, wenn die vertrauten Töne der Mutter mit einem fremden Frauenabbild kombiniert werden. Das Ergebnis waren quengelnde und irritierte Kinder. Die größte Freude machen Sie also Ihrem Nachwuchs, wenn Sie es liebevoll anschauen und dabei sanft mit ihm reden.

Mimik eines Neugeborenen

Anfangs wird Ihr Baby die meiste Zeit schlafen und regelmäßig nach Nahrung verlangen. Selbst wenn es so aussieht, als ob Ihr Kind sonst nichts macht, es ist quasi mit allen Sinnen rund um die Uhr beschäftigt und verarbeitet die zahlreichen neuen Eindrücke. Und es kann auch schon mit seiner Mimik zeigen, wie es sich fühlt: Wenn es gähnt, ist es müde. Lachen und dabei strampeln zeigen an, wie gut es ihm geht.

Kommunikation: Babys lieben lachende Gesichter

Um mit Ihrem Kind zu kommunizieren, gehen Sie möglichst nah an das Baby-Gesicht ran, d.h. nicht mehr als ca. 20 cm entfernt. Die Verwendung von starken Gesichtsausdrücken kann das Baby auf diese Entfernung gut erkennen und eventuell sogar schon direkt versuchen nachzuahmen. Seien Sie ruhig albern und schneiden Sie lustige Grimassen, denn feine Gefühlsregungen kann Ihr Kind noch nicht interpretieren. Reden Sie dabei sanft und lachen Sie viel, dann wird schnell ein fröhliches Quietschen die Antwort sein.

bunte Sternchenwagenkette mit Glöckchen

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Meilensteine: Babys im Alter 6 bis 8 Wochen

Nun ist der Nachwuchs schon über einen Monat auf der Welt. Langsam aber sicher hat das Baby sich an seine Umwelt gewöhnt bzw. die Familie an das neue Familienmitglied. Während der ersten 2 Monate lernt das Baby viel dazu, was den Eltern manchmal gar nicht auffällt. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine.

Körperbewegungen

Zwar muss der Kopf des Babys nach wie vor gestützt werden, wenn es getragen wird, jedoch kann es in der Bauchlage inzwischen eigenständig den Kopf anheben. Einigen Kindern gelingt dies schon bis bis zu einem 45-Grad-Winkel.

Die kleinen Arme und Beine bewegen sich oft schnell und noch unkoordiniert. Ihr Baby wird vielleicht auch schon versuchen, nach Dingen zu greifen, dies aber vermutlich noch nicht schaffen. Dafür lernt es in der Zwischenzeit seine Finger immer besser kennen und spielt mit ihnen.

Kommunikation mit dem Baby

Auf Geräusche antwortet Ihr Kind jetzt immer häufiger mit einem Lächeln oder anderen non-verbalen Reaktionen. Wenige Babys geben auch schon Laute von sich, wenn mit ihnen gesprochen wird. Blickkontakt können Babys jetzt recht gut halten. Auch ein intensiver Blickaustausch ist möglich und steigert die emotionale Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Sehvermögen des Babys

Nach wie vor ist es dem Baby noch nicht möglich, Dinge in einer weiteren Distanz zu erkennen. Aber es freut sich über kleine Spielzeuge oder Stofftiere in seiner direkten Nähe, die möglichst kontrastreichen Farben haben sollten. Auch Objekte in komplexen Formen wecken das Interesse Ihres Babys. Und es fängt an, Bewegungen und Lichtquellen mit den Augen zu folgen.

Vor allem bunte Trapeze wecken die Aufmerksamkeit Ihres Babys, da sie sich fließend bewegen und dabei zarte Geräusche machen.

Holz buntes Babytrapez mit hängenden Kugeln, Ringen, Glöckchen und einem Männchen

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Meilensteine: Babys im Alter 8 bis 12 Wochen

Zwei Monate sind vergangen. Das Baby ist jetzt kein Neugeborenes mehr, sondern ein Säugling. Es wird immer aktiver und das Interesse, die eigenen Fähigkeit zu entdecken, wächst mit jedem Tag. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung.

Körperbewegungen

Die Bewegungen Ihres Säuglings werden immer flüssiger und sehen nicht mehr so abgehackt und hölzern aus, wie in den Wochen zuvor. Denn das Baby lernt seinen Körper täglich besser kennen und weiß, wie es Arme und Beine heben kann.

Ihr Kind hat einen natürlichen Bewegungsdrang, den sie ganz sanft unterstützen sollten. Erzwingen Sie nichts, wichtig ist, dass Ihr Kind ein eigenes Interesse daran zeigt, bestimmte Übungen auszuführen. So können Sie zum Beispiel Ihr Kind dazu animieren, aus der Rückenlage heraus den Kopf zu heben. Dies ist für Babys anfangs eine große Herausforderung. Halten Sie Ihrem Kind Ihre Hände hin und beobachten Sie, ob es aus eigener Initiative danach greift. Um die Muskeln Ihres Babys nicht zu stark zu strapazieren, sollten ungewohnte bzw. anstrengende Bewegungen immer nur kurz ausgeführt werden.   

Holz Stielgreifling mit bunter Holzrassel

Greifen und Hören

Das Baby kann seine Fäuste immer weiter öffnen und die Hände gezielter in die Richtung von Objekten bewegen, die es untersuchen will. Alles, was sich unmittelbar vor seinem Gesicht befindet, möchte es jetzt anfassen.

Vor allem bunte Greiflinge wecken das Interesse und werden gerne in die Finger genommen. Nur das bewusste Loslassen von Gegenständen funktioniert noch nicht so gut, sie werden eher zufällig fallen gelassen.

Das Baby kann täglich etwas besser sehen und vor allem auch hören. Besonders spannend sind daher auch Wagenketten oder Rasseln mit kleinen Glöckchen.

Kommunikation mit dem Baby

Der verbesserte Hörsinn fördert auch die Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Das Baby reagiert schneller auf vertraute Stimmen und lässt sich leichter von ihnen beruhigen. Und immer häufiger werden die Eltern jetzt mit einem fröhlichen Lächeln begrüsst.

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Meilensteine: Babys im Alter 12 bis 16 Wochen

Fast ein Drittel des ersten Lebensjahrs ist geschafft. Das ging schnell, nicht? Ihr Baby hat schon einige Fortschritte in den verschiedensten Bereichen gemacht. Die Bewegungen werden koordinierter und langsam beginnt es zu verstehen, was um sich? herum vorgeht. Wir zeigen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung von 12 bis 16 Wochen.

Körperbewegungen

In den ersten drei bis vier Monaten wächst das Baby sehr schnell und nach 16 Wochen haben viele Kinder ihr Geburtsgewicht nahezu verdoppelt. Und auch die Entwicklung des Bewegungsapparates schreitet zügig voran.

Anfangs bevorzugen die meisten Säuglinge die Rückenlage. Doch nach ca. 12 Wochen fühlen sich die Kinder zunehmend auch in der Bauchlage wohl.

Jetzt fällt es Ihrem Baby immer leichter, seinen Kopf stetig oben zu halten und sich gleichzeitig mit den Armen abzustützen, so dass es fast schon kleine Liegestützen macht. Unterstützen Sie diese natürlichen Bewegungen und motivieren Sie Ihr Kind indem Sie z.B. buntes Spielzeug wie z.B. einen Rollgreifling etwas außerhalb des Armradius legen. So muss sich das Kind zu dem Objekt gezielt bewegen, es mit den Augen fixieren und die Arme danach ausstrecken. Das fördert Muskulatur und Koordination auf spielerische Weise.

Holz buntes Rollspielzeug Greifling mit Hupe

Greifen und Hören

Auch die Abstimmung von Augen und Händen beherrschen Kinder jetzt immer sicherer. Sie können gezielt nach Dingen greifen und diese bewusst festhalten. Handliche Greifringe aus Holz erleichtern diesen Lernprozess, da sie leicht genug sind, um von Babys selbstständig angehoben zu werden. Gleichzeitig sind sie aber auch so robust, dass auch ein schwungvolles Schütteln oder Werfen ihnen nichts anhaben kann.

Kommunikation mit dem Baby

In den ersten 12 Wochen konnte ihr Baby nur mit seinem Blick und unwillkürlichem „Brabbeln“ antworten. Jetzt ist sogar langsam eine Differenzierung der einzelnen Töne möglich. Manche Babys versuchen in diesem Alter schon, die Sprache der Eltern zu imitieren. Antworten Sie und fordern Sie Ihr Kind „zum Gespräch“ auf. Denn jetzt werden die ersten wichtigen Grundlagen für das Sprachvermögen gelegt

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Meilensteine: Babys im Alter 16 bis 18 Wochen

Ihr Baby wird immer größer und gleichzeitig wächst auch die Neugier, die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren. Die einzelnen Sinne prägen sich immer weiter aus, und so kann Ihr Kind seine Welt jeden Tag besser erkunden. Wir zeigen die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung.

Körperbewegungen

Den eigenen Körper hat Ihr Baby in den letzten vier Monaten schon ausgiebig erforscht. Am liebsten spielte es bisher mit den eigenen Händen und Füßen. Immer weiter perfektioniert hat es nun die Fähigkeit, reflexhaft nach Objekten zu greifen und sich mit etwas Kraft mithilfe der Füße abzustoßen.

Die meisten Säuglinge können sich bereits eigenständig herumrollen, was für sie ein wichtiger Schritt in Richtung Mobilität bedeutet.

Entwicklung der Sinne des Babys

Nachdem es für Neugeborene schwierig war, Farben zu unterscheiden, ist dies nun kein Problem mehr. Der Sehsinn wird immer ausgeprägter. Das Fokussieren von bestimmten Objekten kann das Baby nahezu perfekt. Waren bisher vor allem Primärfarben für das kindliche Auge gut erkennbar, so werden jetzt auch schon Farbabstufungen erkannt. Gegenstände, die sich bewegen, verfolgt Ihr Kind immer sicherer mit den Augen.

Kommunikation mit dem Baby

Auch der Hörsinn entwickelt sich weiter. Sie merken dies daran, dass Ihr Kind nun immer besser auch auf leisere Töne und Stimmen reagiert. Und hört das Kind ein Geräusch, so weiß es, in welche Richtung es den Kopf drehen muss, um die Klangquelle zu sehen. Spielzeug mit Geräuschen wie kleine Klingeln, Hupen oder Rasseln werden daher immer interessanter.

Der liebste Ton ist für das Kind jedoch weiterhin Ihre Stimme: Sprechen Sie so oft wie möglich mit Ihrem Baby oder singen Sie ihm etwas vor. Es erkennt immer besser Ihre Sprachmelodie und ob Sie freundlich oder streng klingen. Entsprechend wird es fröhlich mit Lala-Monologen antworten, wenn Sie liebevoll mit ihm reden.

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Unterwegs mit Baby – Darauf kann ich achten

Die ersten Ausflüge mit dem Baby sind oft aufregend für die ganze Familie: Fühlt sich das Baby wohl? Wie transportiere ich es gut, damit es sich unterwegs geborgen fühlt und wir nicht in Stress geraten? Schon bei der Auswahl der Transportart können wir Einfluss nehmen auf das Wohlbefinden des Kindes:

Im Auto: Niemals ohne Babyschale oder Kindersitz

Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat sicherlich schon vor der Geburt einen passenden Kindersitz für das Baby erworben. Hier ist gute Beratung immer wichtig, damit ein passendes, sicheres und bequemes Modell ausgewählt wird. Spezielle Fachmärkte ausschließlich für Kindersitze bieten eine breite Auswahl und gute Beratung an. Die Babyschale fürs Auto sollte tatsächlich auch dem Transport im Auto vorbehalten bleiben: Die Körperhaltung darin wirkt ungünstig auf die Wirbelsäule und die gekrümmte Haltung kann die Atmung erschweren. Auch der ADAC empfiehlt, die Babyschale in den ersten Monaten nicht außerhalb des Autos als Babyablage zu nutzen, sondern auf Kinderwagen oder Tragetuch umzusteigen. Ist das Baby schon älter, sind für längere Autofahrten kleine Spielzeuge, Knisterbücher und Ketten schöne Spielmöglichkeiten, um die Zeit im beengten Sitz mit Spielen zu überbrücken.

Im Kinderwagen: So fahren Babys sicher & bequem

Der Kinderwagen ist eine häufig verwendete Möglichkeit, um das Baby auf erste Ausflüge mitzunehmen – gerade dann, wenn noch ein Einkauf erledigt werden muss. Wichtig ist aber, das Baby vor Reizen zu schützen und seinen Bedürfnissen nachzukommen. Viele Babys wollen – gerade am Anfang – lieber getragen werden und brauchen den sicheren Rückzug am Körper der Bezugsperson. Es ist daher gut, zusätzlich eine Trage einzupacken, um das Baby notfalls an den Körper zu nehmen, wenn es mehr Nähe braucht. Um es dem Baby im Kinderwagen bequemer zu machen, sollte das Augenmerk immer auf die Lagerung gerichtet werden: Es ist für Babys unbequem, ausgestreckt auf dem Rücken zu liegen und führt oft zu starker Unruhe nach kurzer Zeit. Aus dem Kinästhetik Infant Handling ist bekannt, dass Babys besser auf einem gefalteten Handtuch liegen, bei dem Kopf- und Beinbereich durch Faltung des Handtuchs leicht erhöht sind. Auch ein geknülltes Spucktuch unter den Beinen macht die Lagerung für Kinder angenehmer. Schön ist es zudem, wenn das Baby im ersten Jahr mit dem Blick in Richtung schiebenden Elternteil transportiert wird, wodurch es sich sicher fühlt und Bedürfnisse schnell mitteilen kann.

Holz bunte Kinderwagenkette mit Frosch und Katze und Glöckchen

Im Tragetuch: Die richtige Position fördert Körperkontakt und gute Haltung

Viele Babys lieben es, getragen zu werden. Mittlerweile gibt es einen großen Markt mit verschiedenen Tragetüchern und Tragehilfen. Für jeden Bedarf und Geschmack ist etwas dabei. Spezielle Trageberater*innen helfen bei der Auswahl, erklären die Nutzung und helfen, damit das Tragen nicht durch falsche Verwendung schmerzt. Getragen werden können Babys von Anfang an vor der Brust in Kopfkusshöhe, auf dem Rücken oder sogar seitlich. Das Tragen kommt von allen Beförderungsmöglichkeiten den Bedürfnissen von Babys besonders gut nach: Das Baby befindet sich in Körperkontakt, kann sich zurückziehen (sofern es nicht mit dem Gesicht nach vorn getragen wird, wovon prinzipiell eher abzuraten ist), die Anhock-Spreiz-Haltung kommt seinen Bedürfnissen nach und wirkt sich sogar bei richtiger Nutzung positiv auf das Hüftgelenk aus. Bei Babys mit Bauchschmerzen kann das Tragen beim Abgehen von Blähungen helfen. In Tragetüchern oder bei Tragehilfen kann diskret direkt im Tuch gestillt werden. Einziger Nachteil: Der Einkauf muss auch noch getragen oder in einem Trolley gezogen werden.

Nicht geeignet ist das Tragetuch/die Tragehilfe für den Transport des Babys auf einem Fahrrad. Im Kindersitz auf dem Fahrrad können erst Kinder transportiert werden, die sicher sitzen können und einen Helm tragen. Vorher können Fahrradanhänger mit Babyschalen genutzt werden. Auch hier gelten jedoch die Empfehlungen zur Begrenzung der in der Babyschale verbleiben Zeit.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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