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Welches Spielzeug ist das ideale Geschenk für Babys?

Natürlich kann ein Baby noch nicht sagen, welches Geschenk es sich wünscht. Aber es kann sehr klar zeigen, was es mag. Wer weiß, wie sich Babys entwickeln und welche Fähigkeiten sie haben findet garantiert das ideale Geschenk, über das sich dann auch die Eltern freuen.

Babys können von Anfang an viel mehr, als man vermuten würde. Wissenschaftler sprechen hier vom „kompetenten Säugling“, denn alle fünf Sinne sind schon von Geburt an vorhanden.

Babys sind somit keine Wesen, die nur auf ihre Umwelt reagieren. Sondern sie bringen schon selbst Interessen mit und äußern diese auch. Daher sind Babys von Anfang an bindungsbereit. Sie lieben Gesichter und können den Gesichtsausdruck ihres Gegenübers spiegeln. Sobald sie älter werden, findet zwischen ihnen und ihrer sozialen Umgebung immer mehr ein Dialog statt. Gutes Spielzeug unterstützt diese Entwicklung und sind ein ideales Geschenk.

Wie das ideale Geschenk für Babys beschaffen sein sollte

Das perfekte Baby-Präsent verzichtet auf lose Kleinteile, die verschluckt werden können. Wichtig ist auch, dass das Spielzeug keine scharfen Kanten und Ecken aufweist, an denen sich die Kinder verletzen können. Und Babys lieben Farben! Daher sollte das ideale Geschenk eine der Primärfarben Rot, Blau und Gelb aufweisen, um ihr Interesse zu wecken. Buntes Holzspielzeug eignet sich darum besonders gut. Achten Sie darauf, dass es – wie bei Selecta – nur mit hochwertigen wasserlöslichen und natürlichen Farben behandelt wurde. Weil Babys ihr Spielzeug gerne mit dem Mund erkunden sollten Beschichtungen oder chemische Lacke tabu sein.

Mit Spielzeug Babys Fähigkeiten gezielt fördern

Farbenfrohe und abwechslungsreiche Spiele laden das Baby besonders gut zum Erkunden seiner Umgebung ein.

Sehen und Betrachten:

In den ersten Monaten liegen die Kleinen am liebsten noch auf dem Rücken. So erkunden sie über ihren Sehsinn ihre Umgebung. Bunte Spieltrapeze auf der Spieldecke oder bunte Mobiles über dem Bettchen sind da eine willkommene optische Abwechslung.

Holz buntes Babytrapez mit hängenden Kugeln, Ringen, Glöckchen und einem Männchen

Greifen und Fühlen:

Gerade in den ersten Monaten erfährt das Baby seine Umwelt über den Tastsinn, wenn Mutter und Vater es liebevoll umsorgen. Aber auch eigenes Greifen und Ertasten fördert das immer bessere Begreifen der Umgebung. Lustige Greiflinge und Quitschkugeln motivieren zum fröhlichen „Angreifen“.

Holz bunte Klapper-Rassel Erik beweglich

Rollen und Krabbeln:

Begeisternd rollend und krabbelnd erobern Babys ihre Mitwelt. Mit jedem Tag werden sie darin ein Stückchen besser und freuen sich selbst an ihren eigenen Erfolgen. Besonderen Spaß haben Kinder an Wackelfiguren und rollenden Figuren.

Babys sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt selbst entdecken. Dabei werden in ihrem Gehirn Glückshormone ausgeschüttet, die sie nachhaltig und effektiv beim Lernen und Erkunden unterstützen. Das Wichtigste, was wir Erwachsene tun können, ist dem Baby eine möglichst große Vielfalt an unterschiedlichen Sinneseindrücken über geeignetes Spielzeug zu ermöglichen. 

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Trübes Wetter kann nicht nur Erwachsene deprimieren – auch Kinder leiden darunter. Vor allem, wenn sie viel lieber draußen rumtoben würden, kann es drinnen schnell langweilig werden. Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassendes Spielzeug“ erfahren Sie hier, wie Sie Kleinkinder an Regentagen sinnvoll beschäftigen.

Der wichtigste Tipp zuerst: Gerade kleine Kinder neigen dazu, die Stimmung ihrer Eltern zu spiegeln. Auch wenn Sie selbst genervt sind vom schlechten Wetter: Lassen Sie es sich möglichst nicht anmerken, sondern bleiben Sie ausgeglichen und fröhlich. Das ist die beste Basis für einen entspannten Spieltag im Haus.

Vielfalt macht Spaß

Doch mit welchen Spielen beschäftigen sich Kleinkinder am liebsten? Mit allem, was die Sinne auf unterschiedliche Weise anspricht. Vielfältige Anregungen sorgen außerdem dafür, dass sich Ihr Kind gut entwickelt. Nicht nur das Toben und körperlich neue Räume Erobern ist wichtig, sondern auch das stille Spiel hat seinen Sinn. Es fördert die Feinmotorik und die Konzentration des Kindes. 

Hier einige Beispiele:

  • Spiel- und Motorikbücher fördern die Eltern-Kind-Aktion
  • Musik- und Lautgeräte trainieren den Hör- und Koordinationssinn
  • Zieh- und Schiebefiguren unterstützen die sicheren Bewegungen des Kindes
  • Bauklötze, Quaderfiguren, Kugeln und Dreiecke regen das strukturelle Denken des Kindes an
  • Steckelemente und Puzzles verbessern die Merk- und Konzentrationsfähigkeit
Holz Bilderbuch mit Bär, Dreirad und Auto
Holz buntes Xylophon mit Schlagstab
Holz Schiebefigur Drache mit Glöckchen

Lassen Sie das Kind auch ruhig mal alleine spielen. Beginnen Sie zu zweit und geben Sie dem Kind Zeit, in den Spielfluss zu kommen. Ziehen Sie sich zurück sobald Sie merken, dass es das Spiel auch alleine fortsetzen kann. Mischen Sie sich aber nicht gleich ein, wenn etwas nicht sofort klappt. So lernt ihr Kind spielend auch einmal unangenehme Gefühle auszuhalten und Selbstvertrauen in die eigenen Kräfte aufzubauen.

Bleiben Sie jedoch erreichbar in Rufweite. Dann kann Ihr Kind seine Unabhängigkeit ausprobieren und sich gleichzeitig sicher fühlen.

Eltern dürfen ihrem Kind auch mal Langeweile zumuten

Eltern sind keine Dauerentertainer ihrer Kinder. Kinder, die alleine spielen, lernen sich selbst besser kennen. Sie entdecken ihr Innerstes sowie die eigene Fantasie und denken sich dabei Geschichten aus, die sie dann vertieft nachspielen. Manche Kinder brauchen allerdings etwas Zeit, um in das eigene Spiel zu finden. Ignorieren Sie das Quengeln und erliegen Sie möglichst nicht der Versuchung, mit Computerspielen oder dem Fernseher für kurzfristige Unterhaltung zu sorgen. 

Vorplanen, denn die nächste Regenzeit kommt bestimmt

Eine Möglichkeit ist es, dem Kind nicht jeden Tag dieselben Spielsachen anzubieten. Kinder lieben die Abwechslung. Legen Sie die Spielsachen für eine Zeitlang weg – dann können sie nach einer Weile neu entdeckt werden und sind wieder interessant.

bunte Faedel Riesenkrake mit bunten Faedelringen

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Jedes Kind kommt früher oder später in die Phase, in der es trotzig wird. Meist ist es zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr soweit. Ein plötzlicher Trotzanfall kann dann jederzeit und an jedem Ort auftreten. Wie sollen sich Eltern in einer Trotzphase verhalten und worauf sollen sie eingestellt sein?

Warum bekommen Kleinkinder Trotzanfälle?

Vor dem dritten Lebensjahr bemerken die meisten Kleinkinder, dass sie einen eigenen Willen haben und wollen diesen dann auch durchsetzen. Sie entdecken das Wort „Nein“ für sich, lassen sich jetzt nicht mehr alles von den Eltern vorschreiben und testen immer wieder die Grenzen ihrer Autonomie aus.

Doch was macht die Kinder trotzig? Es ist die noch fehlende Fähigkeit, mit negativen Gefühlen oder Enttäuschung ruhig umzugehen. So lange sie dies nicht gelernt haben, bleibt ihnen nur die Option, ihre Wut lautstark zu artikulieren.

Dazu kommt, dass Kleinkinder Zeit noch nicht einschätzen können. Wenn ihnen etwas einfällt, was sie haben oder machen wollen, dann muss dies sofort geschehen. Wird der Wunsch abgelehnt, kann dies zu heftigen Gefühlsbrüchen führen. Selbst sonst sehr ruhige Kinder fangen dann an, laut zu schreien und sich strampelnd auf dem Boden zu wälzen, sie werfen mit Gegenständen um sich oder schlagen gegen Möbel.

Ruhe und Liebe helfen gegen Trotzphasen

Trotzanfälle kommen unerwartet, selbst für das Kind. Es ist in der Regel mit den eigenen Gefühlen oder Sinnen überfordert. Und auch für Eltern ist eine solche Situation oft schwer auszuhalten. Vor allem, wenn der lautstarke Wutanfall in der Öffentlichkeit stattfindet oder das Kind einfach unansprechbar scheint und nicht zu bändigen ist. Am besten ist es, etwas Abstand zu nehmen und den Gefühlen des Kindes freien Lauf zu gewähren. Warten Sie ab, atmen Sie tief durch oder zählen Sie innerlich bis zehn. Hauptsache, Sie bewahren die Ruhe. Ignorieren Sie möglichst auch die Kommentare selbsternannter „Erziehungsexperten“, auf die Sie bei Trotzattacken in der Öffentlichkeit nie lange warten müssen.

Und seien Sie sicher: Jede Trotzphase geht von alleine zu Ende und die meisten Kleinkinder suchen danach die elterliche Nähe, um zu spüren, dass sie noch geliebt werden. Vor allem Kinder bis 3 Jahren werden von ihren Gefühlen und der Wut förmlich überrannt. Sie sind verunsichert und wissen nicht, woher diese extremen Emotionen kommen. Seien Sie also nicht nachtragend und bestrafen Sie Ihr Kind niemals mit Liebesentzug.

Wann sollte man einem trotzigen Kind Grenzen setzen?

In einer Trotzphase gelassen zu reagieren, ist eine echte Herausforderung. Wenn Ihr Kind jedoch nach Ihnen oder andere Erwachsene bzw. Kinder tritt und schlägt, müssen Sie einschreiten. Gehen Sie möglichst auf Augenhöhe und halten den Arm oder den Fuß Ihres Kindes ganz sanft fest.

Versuchen Sie, in einem ruhigen Ton zu vermitteln, dass das Kind anderen Menschen oder Ihnen Schmerz zugefügt hat und Sie dies nicht wollen.

5 Tipps, um Trotzanfälle zu verhindern oder abzukürzen

        1. Vermeiden Sie während eines Trotzanfalls möglichst lautes Schreien, damit die Situation nicht unnötig eskaliert.
        2. Sobald sich ein Wutanfall ankündigt: Wenn Sie unterwegs sind, versuchen Sie, das Kind in eine ruhigere Umgebung zu bringen, z.B. in einen Nebenraum oder setzen Sie sich gemeinsam ins Auto. In privater Umgebung kann es helfen, das Kind zu ignorieren und den Raum zu verlassen.
        3. Zeigen Sie Ihrem Kind deutlich, dass es mit der Trotzreaktion seinen Willen nicht durchsetzen kann. Seien Sie konsequent, sonst haben Sie vielleicht bald einen egoistischen Haustyrannen im Kinderzimmer, der Wutanfälle gezielt als Mittel einsetzt.
        4. Wenn Ihr Kleinkind trotzig wird, kann Ablenkung helfen. Schlagen Sie ein kleines Spiel vor oder erzählen Sie, was als nächstes geplant ist.
        5. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend schläft. Müdigkeit sorgt für stärkere Trotzreaktionen.

Und wenn Sie sich fragen, wer der niedliche Hase oben aus dem Bild ist: Das ist Hanna Hoppel, unser Nachzieh-Häschen aus Massivholz. Und Sie war garantiert nicht der Auslöser für die Schreiattacke 🙂

Holz bunter Nachziehhase mit Glocke

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Meilensteine: Babys erste 6 Wochen nach der Geburt

Neun Monate warten sind endlich vorbei. Der langersehnte Zuwachs kann nun im Arm gehalten werden. Ganz gespannt wird das kleine Wesen beobachtet und man fragt sich, was in Babys Kopf vorgeht. Sieht es uns? Was versteht es? Eltern wissen ganz intuitiv, dass ihr kleines Wunder schon einiges kann, wenn es auf die Welt kommt. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung in den ersten 6 Wochen.

Sehen und Hören

Nach der Geburt kann ein Neugeborenes nur sehr verschwommen sehen. Es nimmt lediglich Formen und starke Kontraste wahr. Aber Babys lieben Gesichter und eventuell wird Ihr Kind auch schon den Augenkontakt zu Ihnen suchen, wofür sie aber ganz nah rangehen sollten. Falls es Sie nicht anschauen will, liegt dies wahrscheinlich daran, dass es entweder müde oder anderweitig abgelenkt ist.

Bereits wenige Tage nach der Geburt erkennt Ihr Baby die Stimme der Mutter und kann sie von anderen Frauenstimmen unterscheiden. Im Alter von ca. zwei Wochen stellt es sogar eine Verbindung zwischen Stimme und Gesicht her. Forscher haben getestet, wie die Kinder reagieren, wenn die vertrauten Töne der Mutter mit einem fremden Frauenabbild kombiniert werden. Das Ergebnis waren quengelnde und irritierte Kinder. Die größte Freude machen Sie also Ihrem Nachwuchs, wenn Sie es liebevoll anschauen und dabei sanft mit ihm reden.

Mimik eines Neugeborenen

Anfangs wird Ihr Baby die meiste Zeit schlafen und regelmäßig nach Nahrung verlangen. Selbst wenn es so aussieht, als ob Ihr Kind sonst nichts macht, es ist quasi mit allen Sinnen rund um die Uhr beschäftigt und verarbeitet die zahlreichen neuen Eindrücke. Und es kann auch schon mit seiner Mimik zeigen, wie es sich fühlt: Wenn es gähnt, ist es müde. Lachen und dabei strampeln zeigen an, wie gut es ihm geht.

Kommunikation: Babys lieben lachende Gesichter

Um mit Ihrem Kind zu kommunizieren, gehen Sie möglichst nah an das Baby-Gesicht ran, d.h. nicht mehr als ca. 20 cm entfernt. Die Verwendung von starken Gesichtsausdrücken kann das Baby auf diese Entfernung gut erkennen und eventuell sogar schon direkt versuchen nachzuahmen. Seien Sie ruhig albern und schneiden Sie lustige Grimassen, denn feine Gefühlsregungen kann Ihr Kind noch nicht interpretieren. Reden Sie dabei sanft und lachen Sie viel, dann wird schnell ein fröhliches Quietschen die Antwort sein.

bunte Sternchenwagenkette mit Glöckchen

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Meilensteine: Babys im Alter 6 bis 8 Wochen

Nun ist der Nachwuchs schon über einen Monat auf der Welt. Langsam aber sicher hat das Baby sich an seine Umwelt gewöhnt bzw. die Familie an das neue Familienmitglied. Während der ersten 2 Monate lernt das Baby viel dazu, was den Eltern manchmal gar nicht auffällt. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine.

Körperbewegungen

Zwar muss der Kopf des Babys nach wie vor gestützt werden, wenn es getragen wird, jedoch kann es in der Bauchlage inzwischen eigenständig den Kopf anheben. Einigen Kindern gelingt dies schon bis bis zu einem 45-Grad-Winkel.

Die kleinen Arme und Beine bewegen sich oft schnell und noch unkoordiniert. Ihr Baby wird vielleicht auch schon versuchen, nach Dingen zu greifen, dies aber vermutlich noch nicht schaffen. Dafür lernt es in der Zwischenzeit seine Finger immer besser kennen und spielt mit ihnen.

Kommunikation mit dem Baby

Auf Geräusche antwortet Ihr Kind jetzt immer häufiger mit einem Lächeln oder anderen non-verbalen Reaktionen. Wenige Babys geben auch schon Laute von sich, wenn mit ihnen gesprochen wird. Blickkontakt können Babys jetzt recht gut halten. Auch ein intensiver Blickaustausch ist möglich und steigert die emotionale Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Sehvermögen des Babys

Nach wie vor ist es dem Baby noch nicht möglich, Dinge in einer weiteren Distanz zu erkennen. Aber es freut sich über kleine Spielzeuge oder Stofftiere in seiner direkten Nähe, die möglichst kontrastreichen Farben haben sollten. Auch Objekte in komplexen Formen wecken das Interesse Ihres Babys. Und es fängt an, Bewegungen und Lichtquellen mit den Augen zu folgen.

Vor allem bunte Trapeze wecken die Aufmerksamkeit Ihres Babys, da sie sich fließend bewegen und dabei zarte Geräusche machen.

Holz buntes Babytrapez mit hängenden Kugeln, Ringen, Glöckchen und einem Männchen

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Meilensteine: Babys im Alter 8 bis 12 Wochen

Zwei Monate sind vergangen. Das Baby ist jetzt kein Neugeborenes mehr, sondern ein Säugling. Es wird immer aktiver und das Interesse, die eigenen Fähigkeit zu entdecken, wächst mit jedem Tag. Wir nennen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung.

Körperbewegungen

Die Bewegungen Ihres Säuglings werden immer flüssiger und sehen nicht mehr so abgehackt und hölzern aus, wie in den Wochen zuvor. Denn das Baby lernt seinen Körper täglich besser kennen und weiß, wie es Arme und Beine heben kann.

Ihr Kind hat einen natürlichen Bewegungsdrang, den sie ganz sanft unterstützen sollten. Erzwingen Sie nichts, wichtig ist, dass Ihr Kind ein eigenes Interesse daran zeigt, bestimmte Übungen auszuführen. So können Sie zum Beispiel Ihr Kind dazu animieren, aus der Rückenlage heraus den Kopf zu heben. Dies ist für Babys anfangs eine große Herausforderung. Halten Sie Ihrem Kind Ihre Hände hin und beobachten Sie, ob es aus eigener Initiative danach greift. Um die Muskeln Ihres Babys nicht zu stark zu strapazieren, sollten ungewohnte bzw. anstrengende Bewegungen immer nur kurz ausgeführt werden.   

Holz Stielgreifling mit bunter Holzrassel

Greifen und Hören

Das Baby kann seine Fäuste immer weiter öffnen und die Hände gezielter in die Richtung von Objekten bewegen, die es untersuchen will. Alles, was sich unmittelbar vor seinem Gesicht befindet, möchte es jetzt anfassen.

Vor allem bunte Greiflinge wecken das Interesse und werden gerne in die Finger genommen. Nur das bewusste Loslassen von Gegenständen funktioniert noch nicht so gut, sie werden eher zufällig fallen gelassen.

Das Baby kann täglich etwas besser sehen und vor allem auch hören. Besonders spannend sind daher auch Wagenketten oder Rasseln mit kleinen Glöckchen.

Kommunikation mit dem Baby

Der verbesserte Hörsinn fördert auch die Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Das Baby reagiert schneller auf vertraute Stimmen und lässt sich leichter von ihnen beruhigen. Und immer häufiger werden die Eltern jetzt mit einem fröhlichen Lächeln begrüsst.

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Meilensteine: Babys im Alter 12 bis 16 Wochen

Fast ein Drittel des ersten Lebensjahrs ist geschafft. Das ging schnell, nicht? Ihr Baby hat schon einige Fortschritte in den verschiedensten Bereichen gemacht. Die Bewegungen werden koordinierter und langsam beginnt es zu verstehen, was um sich? herum vorgeht. Wir zeigen die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung von 12 bis 16 Wochen.

Körperbewegungen

In den ersten drei bis vier Monaten wächst das Baby sehr schnell und nach 16 Wochen haben viele Kinder ihr Geburtsgewicht nahezu verdoppelt. Und auch die Entwicklung des Bewegungsapparates schreitet zügig voran.

Anfangs bevorzugen die meisten Säuglinge die Rückenlage. Doch nach ca. 12 Wochen fühlen sich die Kinder zunehmend auch in der Bauchlage wohl.

Jetzt fällt es Ihrem Baby immer leichter, seinen Kopf stetig oben zu halten und sich gleichzeitig mit den Armen abzustützen, so dass es fast schon kleine Liegestützen macht. Unterstützen Sie diese natürlichen Bewegungen und motivieren Sie Ihr Kind indem Sie z.B. buntes Spielzeug wie z.B. einen Rollgreifling etwas außerhalb des Armradius legen. So muss sich das Kind zu dem Objekt gezielt bewegen, es mit den Augen fixieren und die Arme danach ausstrecken. Das fördert Muskulatur und Koordination auf spielerische Weise.

Holz buntes Rollspielzeug Greifling mit Hupe

Greifen und Hören

Auch die Abstimmung von Augen und Händen beherrschen Kinder jetzt immer sicherer. Sie können gezielt nach Dingen greifen und diese bewusst festhalten. Handliche Greifringe aus Holz erleichtern diesen Lernprozess, da sie leicht genug sind, um von Babys selbstständig angehoben zu werden. Gleichzeitig sind sie aber auch so robust, dass auch ein schwungvolles Schütteln oder Werfen ihnen nichts anhaben kann.

Kommunikation mit dem Baby

In den ersten 12 Wochen konnte ihr Baby nur mit seinem Blick und unwillkürlichem „Brabbeln“ antworten. Jetzt ist sogar langsam eine Differenzierung der einzelnen Töne möglich. Manche Babys versuchen in diesem Alter schon, die Sprache der Eltern zu imitieren. Antworten Sie und fordern Sie Ihr Kind „zum Gespräch“ auf. Denn jetzt werden die ersten wichtigen Grundlagen für das Sprachvermögen gelegt

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Ihr Baby wird immer größer und gleichzeitig wächst auch die Neugier, die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren. Die einzelnen Sinne prägen sich immer weiter aus, und so kann Ihr Kind seine Welt jeden Tag besser erkunden. Wir zeigen die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung.

Körperbewegungen

Den eigenen Körper hat Ihr Baby in den letzten vier Monaten schon ausgiebig erforscht. Am liebsten spielte es bisher mit den eigenen Händen und Füßen. Immer weiter perfektioniert hat es nun die Fähigkeit, reflexhaft nach Objekten zu greifen und sich mit etwas Kraft mithilfe der Füße abzustoßen.

Die meisten Säuglinge können sich bereits eigenständig herumrollen, was für sie ein wichtiger Schritt in Richtung Mobilität bedeutet.

Entwicklung der Sinne des Babys

Nachdem es für Neugeborene schwierig war, Farben zu unterscheiden, ist dies nun kein Problem mehr. Der Sehsinn wird immer ausgeprägter. Das Fokussieren von bestimmten Objekten kann das Baby nahezu perfekt. Waren bisher vor allem Primärfarben für das kindliche Auge gut erkennbar, so werden jetzt auch schon Farbabstufungen erkannt. Gegenstände, die sich bewegen, verfolgt Ihr Kind immer sicherer mit den Augen.

Kommunikation mit dem Baby

Auch der Hörsinn entwickelt sich weiter. Sie merken dies daran, dass Ihr Kind nun immer besser auch auf leisere Töne und Stimmen reagiert. Und hört das Kind ein Geräusch, so weiß es, in welche Richtung es den Kopf drehen muss, um die Klangquelle zu sehen. Spielzeug mit Geräuschen wie kleine Klingeln, Hupen oder Rasseln werden daher immer interessanter.

Der liebste Ton ist für das Kind jedoch weiterhin Ihre Stimme: Sprechen Sie so oft wie möglich mit Ihrem Baby oder singen Sie ihm etwas vor. Es erkennt immer besser Ihre Sprachmelodie und ob Sie freundlich oder streng klingen. Entsprechend wird es fröhlich mit Lala-Monologen antworten, wenn Sie liebevoll mit ihm reden.

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Unterwegs mit Baby – Darauf kann ich achten

Die ersten Ausflüge mit dem Baby sind oft aufregend für die ganze Familie: Fühlt sich das Baby wohl? Wie transportiere ich es gut, damit es sich unterwegs geborgen fühlt und wir nicht in Stress geraten? Schon bei der Auswahl der Transportart können wir Einfluss nehmen auf das Wohlbefinden des Kindes:

Im Auto: Niemals ohne Babyschale oder Kindersitz

Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat sicherlich schon vor der Geburt einen passenden Kindersitz für das Baby erworben. Hier ist gute Beratung immer wichtig, damit ein passendes, sicheres und bequemes Modell ausgewählt wird. Spezielle Fachmärkte ausschließlich für Kindersitze bieten eine breite Auswahl und gute Beratung an. Die Babyschale fürs Auto sollte tatsächlich auch dem Transport im Auto vorbehalten bleiben: Die Körperhaltung darin wirkt ungünstig auf die Wirbelsäule und die gekrümmte Haltung kann die Atmung erschweren. Auch der ADAC empfiehlt, die Babyschale in den ersten Monaten nicht außerhalb des Autos als Babyablage zu nutzen, sondern auf Kinderwagen oder Tragetuch umzusteigen. Ist das Baby schon älter, sind für längere Autofahrten kleine Spielzeuge, Knisterbücher und Ketten schöne Spielmöglichkeiten, um die Zeit im beengten Sitz mit Spielen zu überbrücken.

Im Kinderwagen: So fahren Babys sicher & bequem

Der Kinderwagen ist eine häufig verwendete Möglichkeit, um das Baby auf erste Ausflüge mitzunehmen – gerade dann, wenn noch ein Einkauf erledigt werden muss. Wichtig ist aber, das Baby vor Reizen zu schützen und seinen Bedürfnissen nachzukommen. Viele Babys wollen – gerade am Anfang – lieber getragen werden und brauchen den sicheren Rückzug am Körper der Bezugsperson. Es ist daher gut, zusätzlich eine Trage einzupacken, um das Baby notfalls an den Körper zu nehmen, wenn es mehr Nähe braucht. Um es dem Baby im Kinderwagen bequemer zu machen, sollte das Augenmerk immer auf die Lagerung gerichtet werden: Es ist für Babys unbequem, ausgestreckt auf dem Rücken zu liegen und führt oft zu starker Unruhe nach kurzer Zeit. Aus dem Kinästhetik Infant Handling ist bekannt, dass Babys besser auf einem gefalteten Handtuch liegen, bei dem Kopf- und Beinbereich durch Faltung des Handtuchs leicht erhöht sind. Auch ein geknülltes Spucktuch unter den Beinen macht die Lagerung für Kinder angenehmer. Schön ist es zudem, wenn das Baby im ersten Jahr mit dem Blick in Richtung schiebenden Elternteil transportiert wird, wodurch es sich sicher fühlt und Bedürfnisse schnell mitteilen kann.

Holz bunte Kinderwagenkette mit Frosch und Katze und Glöckchen

Im Tragetuch: Die richtige Position fördert Körperkontakt und gute Haltung

Viele Babys lieben es, getragen zu werden. Mittlerweile gibt es einen großen Markt mit verschiedenen Tragetüchern und Tragehilfen. Für jeden Bedarf und Geschmack ist etwas dabei. Spezielle Trageberater*innen helfen bei der Auswahl, erklären die Nutzung und helfen, damit das Tragen nicht durch falsche Verwendung schmerzt. Getragen werden können Babys von Anfang an vor der Brust in Kopfkusshöhe, auf dem Rücken oder sogar seitlich. Das Tragen kommt von allen Beförderungsmöglichkeiten den Bedürfnissen von Babys besonders gut nach: Das Baby befindet sich in Körperkontakt, kann sich zurückziehen (sofern es nicht mit dem Gesicht nach vorn getragen wird, wovon prinzipiell eher abzuraten ist), die Anhock-Spreiz-Haltung kommt seinen Bedürfnissen nach und wirkt sich sogar bei richtiger Nutzung positiv auf das Hüftgelenk aus. Bei Babys mit Bauchschmerzen kann das Tragen beim Abgehen von Blähungen helfen. In Tragetüchern oder bei Tragehilfen kann diskret direkt im Tuch gestillt werden. Einziger Nachteil: Der Einkauf muss auch noch getragen oder in einem Trolley gezogen werden.

Nicht geeignet ist das Tragetuch/die Tragehilfe für den Transport des Babys auf einem Fahrrad. Im Kindersitz auf dem Fahrrad können erst Kinder transportiert werden, die sicher sitzen können und einen Helm tragen. Vorher können Fahrradanhänger mit Babyschalen genutzt werden. Auch hier gelten jedoch die Empfehlungen zur Begrenzung der in der Babyschale verbleiben Zeit.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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Spielen mit Kleinkindern: Gemeinsame Freude am Rollenspiel

Irgendwann kommt bei Eltern der Moment, in dem sie feststellen, dass sich das Spiel des Babys verändert hat: Es spielt nicht mehr, um zu be-greifen, um die Eigenschaften von Dingen kennen zu lernen oder um sich ein Bild von der Welt zu machen. Es ahmt auf einmal den Alltag nach: Es füttert eine Puppe mit einem Löffel, es nimmt ein Tuch und reibt über den Tisch, es rührt in einem kleinen Topf. Wenn dieser Punkt erreicht ist, merken wir, wie sehr wir wirklich im Alltag in den kleinen Dingen ein Vorbild sind – und wie viel unsere Kinder jeden Tag von uns aufnehmen.

Warum Rollenspiele für Kleinkinder so wichtig sind

Im Rollenspiel werden nun die Aktivitäten des Alltags und auch das Soziale nachgeahmt: Gestik, Mimik und Handlungen werden kopiert und das Kind setzt sich auf eine neue Weise mit der Welt auseinander. Meistens geschieht dies rund um den ersten Geburtstag – bei einigen früher, bei anderen später. Im kleinen Feld des Ausprobierens wird nun geübt und gelernt – allein und natürlich gerne im Zusammensein mit anderen: Mama, Papa, Oma und Opa werden bekocht, frisiert, dürfen mit am Puppentisch sitzen und bekommen Kaffee und Tee gereicht. Es macht Kindern große Freude, gemeinsam mit anderen Kindern und Erwachsenen den Alltag nachzuspielen. Zusammen können nun im Spiel auch die wichtigen Punkte des Alltags auf spielerische Weise durchgegangen werden: Das Kind reicht eine Tasse, wir bedanken uns dafür. “Bitte”, “Danke” und “Entschuldigung” werden durch unser Vorbild gelernt, nicht durch beharrliche Aufforderungen. Im Spiel können Werte für Kinder auf natürliche Weise und entspannt vermittelt werden.

Holz roter Arztkoffer für Kinder mit Stethoskop, Fieberthermometer, Blutdruckmesser, Spritzer und Klopghammer

Spielend Alltagssituationen verstehen

Besondere Bedeutung hat das Rollenspiel auch für Situationen außerhalb der Alltagsroutine: Der Besuch bei der Kinderärztin kann im Spiel vorab durchgegangen oder anschließend verarbeitet werden. Nun ist das Kind die Ärztin und darf in Mund und Ohren schauen, einen Pieks in den Arm geben und es wird zusammen darüber gesprochen, was vielleicht weh tut und wann man Trost braucht. Auch der Besuch von Handwerkern oder andere besondere Situationen werden gern nachgespielt. Nach wie vor gilt: Durch Spiel eignet sich das Kind die Welt an, auch die sozialen Aspekte und Handlungsweisen. Deswegen ist es gut, wenn wir Kindern den Raum geben, nach Herzenslust nachzuspielen, was ihnen wichtig erscheint. Gleichzeitig erfahren wir dadurch, welche Themen ihnen gerade wichtig sind.

Dies ist ein Artikel unserer Gastautorin Susanne Mierau. Sie ist Mutter von drei Kindern, studierte Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin, Herausgeberin des Online-Magazins geborgen-wachsen.de sowie Autorin von Ratgebern rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern.

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